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Commerzbank: Bund schickt seine Kontrolleure

Der Bund, dem nunmehr ein Viertel der Commerzbank gehört, will zwei Staatssekretäre in den Aufsichtsrat entsenden. Einfluss auf das Geschäft will die Regierung aber nicht nehmen. Der Commerzbank-Aktie hat auch die ungewöhnliche Rettungsaktion noch nicht geholfen: Das Papier brach im Handel weiter ein.

Die Commerzbank-Aktie ist einen Tag nach der erneuten Milliardenhilfe des Bundes weiter abgestürzt. Am Freitagmorgen gab das Papier im frühen Handel rund 13 Prozent auf knapp 4,60 Euro nach. Die zweitgrößte deutsche Privatbank gehört künftig zu 25 Prozent dem Staat. Der Bund hilft der Bank dafür mit einer weiteren Eigenkapitalspritze in Höhe von zehn Milliarden Euro. Mit dem Geld soll die Übernahme der Dresdner Bank abgesichert werden, die damit kurz vor dem Abschluss stehe. Die neue Milliarden-Hilfe kommt aus dem Banken-Rettungsfonds SoFFin.

Das Finanzministerium will sobald wie möglich zwei Staatssekretäre in den Commerzbank-Aufsichtsrat schicken. Dem Bund stünden bei der Bank zwei Aufsichtsratsmandate zu, sagte ein Ministeriumssprecher und bestätigte damit einen Bericht des "Handelsblatts". Dennoch werde der Bund sich nicht in das Geschäft des Instituts einschalten. "Es wäre völlig fatal und dumm, wenn eine Regierung in solcher Situation versuchen würde, auf das operative Geschäft Einfluss zu nehmen“, sagte der Sprecher. Das Geschäft sei Sache des Vorstands. Commerzbank-Chef Martin Blessing soll auch nach der Teilverstaatlichung im Amt bleiben. Es gebe keinen Anlass, auf diesem Posten etwas zu ändern, so der Sprecher.

Der geschäftsführende hessische Ministerpräsident Roland Koch hat derweil weitere Banken aufgefordert, sich unter den Rettungsschirm der Bundesregierung zu stellen. Das Verhalten der Commerzbank sei klug gewesen und könne ein Vorbild für andere Banken sein, sagte der CDU-Politiker im Bayerischen Rundfunk.

Bislang hätten viele Institute vom Angebot des staatlichen Sonderfonds noch keinen Gebrauch gemacht. "Insofern ist es sehr gut, dass die Commerzbank jetzt ein Zeichen gesetzt hat, nicht länger zu zaudern und zu warten", sagte Koch. Er hoffe, das Eis sei damit gebrochen, sodass andere folgen würden.

SPD-Chef Franz Müntefering verteidigte den Einstieg des Staates bei der Commerzbank. In einem Interview mit dem ZDF-"Heute-Journal" sagte Müntefering am Donnerstagabend: "Das, was jetzt bei der Commerzbank passiert, ist ja keine Teilverstaatlichung. Der Staat tritt auf Zeit ein, aber er wird sich auch in einem baldigen und vernünftigen Augenblick wieder lösen. Wir werden jedenfalls auf die Geschäfte keinen Einfluss nehmen." Es komme darauf an, "Stabilität in die ganze Situation bringen, damit unsere deutsche Wirtschaft auch funktioniert".

Reuters/AP / AP / Reuters
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.