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Umsatzbremse Energiewende: Was nun, Stromkonzerne?

Deutschland will die Energiewende - und die Stromkonzerne sind ratlos: Mitmachen oder ablehnen? Nuklear oder solar? Bislang haben die Energieversorger noch kein rettendes Geschäftsmodell gefunden.

Von Katharina Grimm

Die Energiekonzerne suchen nach der wirtschaftlichen Rettung. Eon baut das Geschäft radikal um, RWE setzt weiterhin auf fossile Energie.

Die Energiekonzerne suchen nach der wirtschaftlichen Rettung. Eon baut das Geschäft radikal um, RWE setzt weiterhin auf fossile Energie.

Vor vier Jahren begann der Anfang vom Ende. Eine 15 Meter hohe Monsterwelle begrub das Atomkraftwerk in Fukushima unter sich, bescherte Japan eine nukleare Katastrophe - und löste in Deutschland eine Diskussion über Atomenergie aus. Für die großen Stromversorger eine Katastrophe. Lange hatten sie lukrative Geschäfte mit konventionellen Energieträgern gemacht. Nun wurde mehr Energie aus Wasser, Wind und Sonnenstrahlen gefordert. Am besten sofort. Vier Jahre nach dem Unglück zeigt sich: Noch suchen die Energieunternehmen nach der richtigen Zukunftsstrategie.

Das Geschäft schrumpft

Radikaler Umbau

Das Düsseldorfer Energieunternehmen Eon will es anders. Ein radikaler Konzernumbau soll das Unternehmen fit für die Zukunft machen. Das Geschäft mit konventioneller Energie soll in eine eigenständige Firma ausgegliedert und bis Ende 2016 abgegeben werden. Eon hat vor allem alte Steinkohlekraftwerke - der deutsche Steinkohleabbau läuft allerdings 2018 aus.

Die neuen Kerngeschäftsfelder sollen künftig Ökostrom und Energienetze werden. Experten lobten dieses Vorhaben als mutig und mögliche Blaupause für andere Energiekonzerne. Doch Eon hat mit Altlasten zu kämpfen, nämlich riesigen Schuldenbergen. Insgesamt lastet ein Minus von 31 Milliarden auf dem Konzern. Grund dafür: Der Energieriese hatte durch Zukäufe in Südeuropa ordentlich Geld versenkt.

Und auch das abgelaufene Geschäftsjahr lief nicht gut. http://www.stern.de/wirtschaft/news/eon-energieriese-verzichtet-kuenftig-auf-atom-kohle-und-gas-2156637.html;Eon# schrieb im vergangenen Jahr einen Rekordverlust von 3,2 Milliarden Euro. Um die Neuaufstellung voranzutreiben, investiere der Konzern einen "niedrigen dreistelligen Millionenbetrag".

Und noch mehr Minus

Aber auch die anderen Energiekonzerne taumeln. Die Geschäfte des Karlsruher Unternehmens EnBW schwächeln. In den ersten neun Monaten des abgelaufenen Geschäftsjahres machte der drittgrößte Energieversorger ein Minus von 770 Millionen Euro. Allerdings ist der baden-württembergische Energiekonzern schon länger im Ökostromgeschäft unterwegs: Bereits Ende 2013 erzeugte das Unternehmen rund 20 Prozent der Energie aus Biomasse, Wind, Wasser oder Sonne. Das ehrgeizige Ziel lautet: Bis 2020 soll dieser Anteil verdoppelt werden. Doch der Ausbau der Erneuerbaren Energien kostet Geld. Die Süddeutschen wollen bis 2020 rund sieben Milliarden Euro in Öko-Strom-Projekte stecken. Daher konnte der Stromkonzern kürzlich jubeln: Ein australischer Investor übernahm knapp die Hälfte des Offshorewindparks Baltic 2 von der EnBW für 720 Millionen Euro. EnBW nutzt Beteiligungsmodelle, um genügend finanziellen Spielraum für weitere Projekte zu bekommen.

Konzerne haben selbst Schuld

Auch die Nummer vier auf dem deutschen Energiemarkt muss den Gürtel enger schnallen. Der schwedische Energieriese Vattenfall hat sich für das Jahr 2015 einen regiden Sparkurs verordnet. Außerdem steht der Verkauf der Braunkohlesparte in Sachsen und Brandenburg auf dem Prüfstand.

Die Umweltorganisation Greenpeace hat kein Mitleid mit den schwankenden Riesen. Sie hätten ihre Situation ganz allein verschuldet, Zu diesem Ergebnis kommt eine von Greenpeace in Auftrag gegebende Studie der Westfälischen Hochschule Recklinghausen. Die Konzentration auf Atomkraft sei ein "strategischer Fehler" gewesen, schreiben die Wissenschaftler. Statt auf den Trend der Erneuerbaren Energien zu setzen, hätten die Versorger die Augen davor verschlossen.

Und nun? Die Zukunft der vier großen Player sehen die Autoren der Studie düster: Hoch veschuldet, schlechtes Kreditranking und sinkende Werte der Kraftwerke - und dazu käme noch der steigende Druck durch die Erneuerbaren Energien. "Diese Schraubzwinge wird für die 'Big 4' nicht lockerer werden, sondern enger", sagt ein Co-Autor der Studie.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(