Fabrik in Grünheide Die Tesla-Fabrik in Brandenburg wurde in Rekordzeit erbaut. Fünf Antworten auf die Frage: Wie war das möglich?

Das Tesla-Werk in Grünheide
Das Tesla-Werk in Grünheide und die ersten, zu Testzwecken hergestellten Model-Y-Autos
© IMAGO / Jochen Eckel
In Rekordzeit hat Tesla in der brandenburgischen Provinz eine neue Autofabrik gebaut. Das hätte man in Deutschland fast nicht mehr für möglich gehalten. Aber man kann es erklären – und Schlüsse daraus ziehen.

Als Ende 2019 der Plan für eine Tesla-Fabrik in Grünheide enthüllt wurde, kündigte das Unternehmen an, schon Mitte 2021 die ersten Autos vom Band rollen zu lassen. Das gelang nicht ganz, ein Dreivierteljahr Verspätung hatte das Projekt am Ende.

Und dennoch: Weniger als 30 Monate für Bau und Genehmigung eines komplett neuen Werks, das im Jahr eine halbe Million Autos produzieren soll? Es ist eine bemerkenswerte Leistung. Und eine neue Erfahrung für Deutschland, wo sich Großprojekte sonst schier unendlich in die Länge zu ziehen scheinen, ausgebremst von Paragrafen, Bürokraten und einer derartigen Megavorhaben höchst skeptisch gegenüberstehenden Bevölkerung.

Mehr zum Thema

Newsticker