Kriegsresistente Börsen Die Aktienmärkte sind trotz Krieg in Europa stabil. Das sind die Zusammenhänge

Mann lächelt nachdem er sich den Aktienkurs angeschaut hat
Die Börsen sind trotz Krieg erstaunlich stabil
© gettyimages
Trotz des anhaltenden Krieges in der Ukraine stürzen Aktienmärkte nicht ab. Das hat auch damit zu tun, dass den größten Anleger die Kurve der Inflation bei ihnen zu Hause in den USA wichtiger ist als der bewaffnete Konflikt in Europa.
Stefan Schaaf

Geir Lode versteht den Aktienmarkt nicht mehr. Es herrscht Krieg in Europa, der Aggressor Russland wurde mit beispiellosen Sanktionen belegt. Es droht ein schwerer Wirtschaftseinbruch und wieder gibt es Warnungen vor dem Einsatz von Chemie- oder Atomwaffen.

"Die Reaktion Russlands auf diese Sanktionen ist nicht absehbar – die Ungewissheit über die russischen Öllieferungen trägt zu einem bereits volatilen Marktumfeld bei", sagt der Aktienchef des britischen Vermögensverwalters Federated Hermes. "Angesichts so vieler Widrigkeiten ist es äußerst schwierig, dass immer stärker werdende Szenario einer Rezession zu ignorieren. Aber bisher scheint es, dass die Aktienmärkte unsere Bedenken nicht teilen."


Mehr zum Thema



Newsticker