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Managergehälter: Wirtschaft schlägt schärfere Töne an

Die Diskussion um die Höhe von Managergehältern schlägt in der Wirtschaft hohe Wellen: BDI-Präsident Thumann nannte die pauschale Kritik "populistisch". Andere Wirtschaftsvertreter warnten vor der Verlegung von Firmenzentralen als logische Konsequenz.

"Warum wird mit Geld überschüttet, wer auf ganzer Linie versagt hat", meint Bundeskanzlerin Angela Merkel

"Warum wird mit Geld überschüttet, wer auf ganzer Linie versagt hat", meint Bundeskanzlerin Angela Merkel

In der Debatte um die Höhe von Manager-Gehältern schlägt die Wirtschaft schärfere Töne an. Politiker sollten aufhören, Sündenböcke in der Wirtschaft zu suchen, verlangte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Jürgen Thumann, im "Handelsblatt". Die pauschale Kritik sei "populistisch" und löse kein einziges Problem. Er weise diese Kritik für den BDI auf das Schärfste zurück, "damit muss jetzt Schluss sein". Thumann wies darauf hin, dass die Unternehmen derzeit viele Stellen schafften. An die Adresse der Politik sagte er: "Vergesst nicht, welcher Gaul den Karren zieht."

Auch Bosch-Chef Franz Fehrenbach warf der Politik Populismus vor. "Hier wird wegen weniger Ausreißer ein politischer Schaukampf geführt", sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung des weltgrößten Autozulieferers aus Stuttgart dem "Handelsblatt". "Politiker wissen, dass sie an dieser Stelle leicht Zustimmung erhalten." Doch Debatten nach gesetzlichen Obergrenzen für Manager-Gehälter seien "schlichtweg Unsinn". Über diese Frage hätten Aufsichtsräte und Gesellschafter zu entscheiden. "Nahezu alle Manager tragen mit ihrer Leistung maßgeblich zum Wohlstand der Gesellschaft bei und werden dafür angemessen bezahlt", sagte der Bosch-Chef. "Doch darüber spricht niemand."

Verlegung von Firmenzentralen ins Ausland als Konsequenz

Der Präsident der amerikanischen Handelskammer in Deutschland. Fred B. Irwin, warnte in der "Financial Times Deutschland": "Die Verlegung von Firmenzentralen ins Ausland kann eine logische Konsequenz sein, wenn die Politik bei der Regulierung der Manager- Gehälter zu weit geht." Eine Regierung sollte für mehr Wirtschaftswachstum und Wohlstand sorgen. "Ich kann nicht erkennen, was die Regulierung von Manager-Gehältern mit diesen Aufgaben zu tun hat."

Dagegen kritisierte der frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler im Kölner "Express": "die ungenierte Bereicherung von bestimmten Managern, die als Angestellte ihres Unternehmens dieses an die Wand gefahren und tausende Arbeitsplätze und Aktienvermögen in Milliardenhöhe vernichtet haben". Auch in Deutschland gehe die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander. "Maßlose Einkommensunterschiede kann eine Gesellschaft auf Dauer nicht ertragen", warnte Geißler. "Die Wirtschaft sollte sich selber Grenzen setzen. Sonst muss es der Gesetzgeber tun." Im Vordergrund der Debatte müssten die sogenannten Aktienoptionen, nicht aber die Fixgehälter von Managern stehen.

Merkel: Untergräbt vertrauen in soziale Gerechtigkeit

Die Diskussion über die Vergütung von Managern war unter anderem von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) angeheizt worden. Sie hatte Anfang Dezember beim CDU-Bundesparteitag in Hannover kritisiert: "Warum wird mit Geld überschüttet, wer auf ganzer Linie versagt hat?", sagte sie. "Das untergräbt das Vertrauen in das soziale Gleichgewicht unseres Landes." Eine Begrenzung der Manager-Gehälter per Gesetz lehnt die Bundesregierung allerdings ab. Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) hält aber andere Eingriffe des Staates für möglich. "Wir könnten gesetzlich regeln, versteckte Vergütungen wie den Wert des Dienstwagens in der Bilanz auszuweisen", sagte er dem Nachrichtenmagazin "Focus".

DPA / DPA
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.