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Fastfood-Konzern: McDonald's-Mitarbeiter beichtet zwölf Dinge, die Sie lieber nicht wissen wollen

Was passiert eigentlich hinter den Kulissen einer McDonald's-Filiale? Wie arbeiten die Mitarbeiter? Ein ehemaliger Angestellter hat einem US-Magazin berichtet, was den Gästen meistens nicht auffällt.

Auch wenn in einer Krise steckt: Der US-Burgerbrater ist weltweit immer noch die Nummer 1. Auch in Deutschland hat die Fastfood-Kette eine große Fan-Gemeinde. Ein Grund dafür: Das Essen ist normiert und schmeckt immer gleich. Die angebotenen Speisen unterscheiden sich von Restaurant zu Restaurant nur geringfügig. Wer einen Cheeseburger bei McDonald's bestellt, erlebt selten böse Überraschungen - oder?

Ein ehemaliger McDonald's-Mitarbeiter hat nun "Cosmopolitan" gebeichtet, wie es hinter den Kulissen einer Burger-Filiale zugeht. Klar ist, dass der Insider sehr subjektiv berichtet. Bei den Enthüllungen ist es unwahrscheinlich, dass in allen Restaurants so verfahren wird. Dennoch: Einige Details sind überraschend.

1. Der Vanille-Shake schmeckt nicht

Der Milchshake sollte eigentlich Vanille-Geschmack haben - doch er schmeckt eigentlich nur süß und milchig? Das kann daran liegen, dass der Sirup-Beutel leer ist und nicht ersetzt wurde.

2. Wenn Gäste unhöflich sind...

Restaurantbesucher, die sich daneben benehmen, dürfen sich nicht wundern, wenn sie die Quittung bekommen. "Extra in deine Coke? Deinen Burger kräftig zusammendrücken, bevor wir ihn in die Box legen? Nur halb-gefüllte Pommes-Packung? Wurde etwas bei der Bestellung vergessen? Kontrolle! Kontrolle! Kontrolle!", rät der Ex-Mitarbeiter. Also lieber nett zum Personal bleiben.

3. Nette Gäste werden belohnt

Wer freundlich zum Personal ist, kann sich eventuell über besondere Annehmlichkeiten freuen - beispielsweise beim McFlurry. "Hattest du schon mal Karamel-Sauce auf deinem Crunchie-McFlurry? Oder hattest du schon mal Sauce und Schokolade auf dem Boden des Bechers, Eis in der Mitte und noch mehr Sauce und Schokolade oben drauf?"

4. Besondere Burger bauen

Die heimlichen Burger stehen auf keiner Speisekarte, aber das Personal bastelt sich schon mal besondere Burger. Wie wäre es mit einem McChicken mit Käse? Oder einem BigMac mit Bacon?

5. Keine Apfeltaschen mehr? 

Wenn mal wieder mitgeteilt wird, dass die Apfeltaschen aus sind? Das muss eventuell gar nicht stimmen. Der Insider sagt: "Es dauert rund 4000 Jahre, die Taschen zuzubereiten. Dafür hat wirklich niemand Zeit. Sorry."

6. Mit Chicken-Nuggets spielen

Mit alten Chicken-Nuggets lässt sich prima spielen, bevor sie weggeworfen werden. Da greift das Personal schon mal zum Brot als Schläger und der Werfer schleudert das Nugget.

7. Kaffeekarten nutzen

Eigentlich sollten Kaffeekarten, wenn sie sechs Aufkleber haben, in den Mülleimer wandern. Naja, aber auch nur eigentlich...

8. Pinkelpausen sind eigentlich Essenspausen

Offiziell gibt es Toilettenpausen - doch die werden zu Snackpausen, beispielsweise mit einem Orangensaft oder einem Eis.

9. Was passiert mit Monopoly-Gutscheinen?

Monopoly-Gutscheine, die die Kunden vergessen haben, sind auch beim Personal gern gesehen. Klar, warum sollten sie auch nicht in eine andere Filiale gehen, um dort gratis einen Egg McMuffin oder einen Cheeseburger zu bekommen?

10. Wenn Essen übrig bleibt...

Mitarbeiter dürfen Snacks, die kurz vor Ladenschluss nicht verkauft wurden, selbst essen. "Frisch zubereitete Nuggets, die "blöderweise" in den letzten fünf Minuten vor Ladenschluss (nach einer 10-Stunden-Schicht) gebacken wurden, schmecken einfach besser", so der Insider.

11. Mayonnaise ist nicht gleich Mayonnaise

Die Mayo auf einem McChicken, einem Mayo-Chicken und einem Chicken Legend unterscheiden sich. Wer nett fragt, bekommt Mayo extra, auch wenn das eigentlich verboten ist. Ärgerlich: Zwei der drei Hähnchen-Burger sind in nicht erhältlich.

12. Bei Fischstäbchen praktisch denken

Für das Happy Meal müssen Fischstäbchen eigentlich einzeln zubereitet werden. Man kann aber auch ein Filet-O-Fish in drei Teile schneiden, so der Ex-Mitarbeiter zu "Cosmopolitan".

kg