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Rückrufe und Produktwarnungen: Wegen Glassplittern: Rapunzel ruft klare Suppe zurück

Rewe ruft Pangasiusfilet zurück - auch in Penny-Märkten +++ Lidl ruft Hackfleisch in mehreren Bundesländern zurück +++ Aldi ruft Toastbrot zurück +++ Mio Mio: Vivaris ruft Glasflaschen zurück +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen.

Ein Teller klare Suppe (Symbolfoto)

Ein Teller klare Suppe (Symbolfoto)

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16. Oktober: Wegen Glassplittern: Rapunzel ruft klare Suppe zurück 

Der Naturkosthersteller Rapunzel hat eine Gemüsebrühe wegen möglicher Glassplitter vorsorglich zurückgerufen. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass in einem 250-Gramm-Glas Rapunzel "Klare Suppe" Glassplitter enthalten seien, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Betroffen sei das Produkt mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 18. September 2020. Die Firma mit Sitz im bayerischen Legau im Allgäu kündigte an, dass Kunden die betroffene Suppe zurückgeben könnten und der Kaufpreis erstattet würde.

16. Oktober: Rewe ruft Pangasiusfilet zurück - auch in Penny-Märkten

Rewe ruft derzeit bestimmte Chargen von Pangasiusfilet zurück. Sowohl in eigenen Filialen wie auch bei der Discounter-Tochter Penny. Der Grund: "Im Rahmen von Untersuchungen wurden Rückstände von Reinigungsmitteln (Benzalkoniumchlorid) festgestellt", teilt das Unternehmen in Pressemitteilungen mit. Eine gesundheitliche Beeinträchtigung könne aus diesem Grunde nicht ausgeschlossen werden. Daher wurden die betroffenen Produkte aus dem Verkauf genommen. Kunden können bereits gekaufte Packungen in die Märkte zurückbringen. Dort, so heißt es, bekommen sie den Kaufpreis erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons. 

Folgende Produkte sind betroffen:

  • Bei Rewe: REWE Beste Wahl, Pangasiusfilet, 475g, gefroren alle Mindesthaltbarkeitsdaten bis einschließlich 03/2021 Fabriknummer: DL 22 (links neben Abtropfgewicht) EAN 4388844046801
  • Bei Penny: Berida, Pangasiusfilet, 475g, gefroren,  alle Mindesthaltbarkeitsdaten bis einschließlich 03/2021, Fabriknummer: DL 22 (links neben Abtropfgewicht) EAN 24797016.

Quellen: Penny, Rewe

11. Oktober: Rinderhack von Lidl kann blaue Kunststoffteile enthalten

Lidl ruft Hackfleisch zurück. In den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz können sich in den Packungen "Landjunker Rinderhackfleisch 500 g" blaue Kunststofffremdkörper befinden. Betroffen sei die Ware mit dem Verbrauchsdatum 14.10.2019, der Losnummer 36862231 und dem Identitätskennzeichen DE NW 20028 EG. Produzent des Hacks ist der nordrhein-westfälische Hersteller SB-Convenience GmbH, ein Tochterunternehmen des Tönnies-Konzerns.

11. Oktober: Bundesweiter Rückruf von "Frische fettarme Milch"

Bundesweit wird das Produkt "Frische fettarme Milch" mit 1,5 % Fett zurückgerufen. Die Milch wurde bei unter anderem Edeka, Rewe, Kaufland, Aldi verkauft. Proben ergaben, dass sich gesundheitsgefährdende Bakterien im Produkt befinden, erklärt die DMK Deutsche Milchkontor GmbH. Folgendes Produkt ist betroffen: 

Frische fettarme Milch 1,5 % Fett, 1 Liter, Genusstauglichkeitskennzeichen: DE NW 508 EG

Folgende Handelsketten sind betroffen: 

  • Aldi Nord Milsani Frische Milch, 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 15.10.2019, 18.10.2019, 20.10.2019
  • Aldi Süd Milfina Frische Milch 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 10.10.2019, 14.10.2019
  • Bartels-Langness Tip Frische Milch, 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 14.10.2019, 15.10.2019, 18.10.2019 sowie Hofgut Frische Milch, 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 18.10.2019,
  • Edeka Gut & Günstig Frische Fettarme Milch ESL, 1,5 % Fett (1 Liter) Mindesthaltbarkeitsdatum: 14.10.2019, 16.10.2019, 18.10.2019, 20.10.2019
  • Kaufland  K-Classic Frische Milch, 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 14.10.2019, 15.10.2019, 18.10.2019
  • Lidl  Milbona Frische Milch 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 13.10.2019, 14.10.2019, 16.10.2019, 18.10.2019
  • Metro Deutschland GmbH Aro Frische Milch 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 15.10.2019, 18.10.2019
  • Netto Marken-Discount Gutes Land, Frische Fettarme Milch länger haltbar, 1,5 % Fett (1 Liter) Mindesthaltbarkeitsdatum: 14.10.2019, 15.10.2019, 16.10.2019, 18.10.2019, 20.10.2019
  • real Tip Frische Milch 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 14.10.2019, 15.10.2019, 18.10.2019
  • Rewe Ja! Frische Milch 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 14.10.2019, 15.10.2019, 18.10.2019, 20.10.2019
Rückruf von Milch: Fude + Serrahn nehmen Produkt vom Markt

Käufer des Produktes sollten die Milch nicht verzerren, sondern entsorgen oder in einen der Supermärkte, auch ohne Vorlage des Kassenbons, zurückgeben. Der Kaufpreis wird erstattet. 

Bei dem Bakterienfund handelt es sich um Aeromonas hydrophila. Der Verzehr könnte zu Durchfallerkrankungen oder einer Magen-Darm-Grippe führen. Sollten Sie betroffen sein, suchen Sie einen Arzt auf und trinken Sie ausreichend Wasser. 

Quelle:  "Produktwarnung.eu

11. Oktober: Aldi ruft beliebtes Toastbrot zurück

Aldi Nord ruft mehrere Sorten Toastbrot der Firma Reineke-Brot GmbH zurück. Betroffen sind die Sorten "Goldähren Dreikorntoast 500g" und "Goldähren Vollkornsandwich 750g" mit den Mindesthaltbarkeitsdaten bis einschließlich 19. Oktober, wie das Unternehmen aus Salzkotten bei Paderborn am Donnerstag mitteilte. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich darin Kunststoffteilchen befänden. Kunden, die das Produkt bereits gekauft haben, können es in allen Filialen zurückgeben und erhalten den Kaufpreis erstattet. 

Quelle: dpa

9. Oktober: Vivaris ruft Mio-Mio-Glasflaschen zurück

Wegen eines defekten Verschlusses ruft die Vivaris Getränke GmbH & Co. KG mehrere seiner Produkte zurück. Betroffen sind demnach Flaschen, die am Standort Grünberg produziert und abgefüllt wurden und einen bestimmten Mindestgehalt an Kohlensäure enthalten. Aufgrund eines technischen Fehlers kann sich bei einzelnen Flaschen der Verschluss ungewollt öffnen. Das Getränk könnte auslaufen oder übersprudeln. Der Inhalt sei nicht betroffen, heißt in einer Pressemitteilung von Vivaris. Groß- und Einzelhändler wie Rewe und Kaufland nehmen die vorhandenen Bestände aus dem Handel. 

Vom Rückruf betroffen sind folgende Glasflaschen in den Einheiten 0,5l, 0,7l und 0,75l:

  • Mio Mio Mate Ginger – MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020
  • Mio Mio Mate Banana – MHD: 29.02.2020 bis 27.05.2020
  • Mio Mio Lapacho Lemongrass – MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020
  • Mio Mio Guarana Pomegranate – MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020
  • Mio Mio Mate Original – MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020
  • Märkisch Kristall Classic – MHD: 29.04.2021 bis 27.07.2021
  • Märkisch Kristall Fassbrause Drehorgeljule – MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020
  • Märkisch Kristall Medium – MHD: 29.04.2021 bis 27.07.2021
  • Grüneberg Quelle Classic – MHD: 29.04.2021 bis 27.07.2021
  • Märkisch Kristall Orange – MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020
  • Grüneberg Quelle Medium – MHD: 29.04.2021 bis 27.07.2021
  • Märkisch Kristall Zitrone – MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020
  • Märkisch Kristall Sport – MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020

9. Oktober: BMW ruft 260.000 Autos in die Werkstatt

Der Autobauer BMW ruft wegen Problemen mit der Rückkamera fast 260.000 Autos in den USA zurück. Die Kamera und das Display könnten so eingestellt werden, dass beim Rückwärtsfahren die Sicht nach hinten verdeckt sei, teilte die US-Verkehrsaufsicht NHTSA am Mittwoch auf ihrer Internetseite mit. Das verstoße gegen die Vorschriften für Rückspiegel und erhöhe das Risiko für Unfälle. BMW will die Software in betroffenen Autos demnach aktualisieren. Der Rückruf solle voraussichtlich Mitte November starten.

8. Oktober: Hersteller ruft Getränke zurück

Rückruf Getränke

Rückruf von 14 Getränkesorten wegen fehlerhafter Verschlüsse bei bestimmten kohlensäurehaltigen Getränken in Glasflaschen vom Standort Grüneberg. 

Die Firma Vivaris ruft 14 verschiedene Getränkesorten zurück. Beim Abfüllen kam es zu technischen Probleme, weshalb sich nun der Verschluss der Flasche lösen kann. Die Getränke wurden bei Rewe und Kaufland verkauft. Glasflaschen in Einheiten 0,5, 0,7 und 0,75 Liter der folgenden Marken und Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) sind betroffen:

  • Märkisch Kristall Classic Betroffene MHD: 29.04.2021 bis 27.07.2021
  • Märkisch Kristall Fassbrause Drehorgeljule Betroffene MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020
  • Mio Mio Mate Ginger Betroffene MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020
  • Märkisch Kristall Medium Betroffene MHD: 29.04.2021 bis 27.07.2021
  • Grüneberg Quelle Classic Betroffene MHD: 29.04.2021 bis 27.07.2021
  • Mio Mio Mate Banana Betroffene MHD: 29.02.2020 bis 27.05.2020
  • Märkisch Kristall Orange Betroffene MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020
  • Grüneberg Quelle Medium Betroffene MHD: 29.04.2021 bis 27.07.2021
  • Märkisch Kristall Zitrone Betroffene MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020
  • Mio Mio Lapacho Lemongrass Betroffene MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020
  • Mio Mio Cola Original Betroffene MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020
  • Mio Mio Guarana Pomegranate Betroffene MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020
  • Märkisch Kristall Sport Betroffene MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020
  • Mio Mio Mate Original Betroffene MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020

Die betroffenen Flaschen können bei Rewe und Kaufland retourniert werden. Der Kaufpreis wird erstattet. 

Quelle: "Lebensmittelwarnung" "Vivaris"

7. Oktober: Kaufland ruft Shampoo und Duschgel zurück

Die Supermarkt-Kette Kaufland ruft Bevola Shampoo Mandelmilch und Duschgel Men 3 in 1 Energy zurück. Eine Routinekontrolle habe ergeben, dass sich eine erhöhte Anzahl an Bakterien der Art Pluralibacter gergoviae im Produkt befinde, so eine Mitteilung von Kaufland. Betroffen sind die Produkte mit folgenden Angaben: 

Bevola Shampoo Mandelmilch 500 ml 

EAN 4337185214059 

mit der Charge: 91830019

und

Bevola Men 3in1 Duschgel Energy Kick 300 ml

EAN 4337185214998

mit der Charge: 92030019

Die Bakterien könnten zu Hautverletzungen und bakteriellen Infektionen führen. Die Supermarkt-Kette bittet darum, die betroffenen Produkte nicht mehr zu verwenden. Kunden, die das Produkt erworben haben, können es auch ohne Vorlage des Kassenbons in allen Kaufland Filialen zurückgeben. Der Kaufpreis wird erstattet. 

Quelle: "Kaufland"

4. Oktober: Metro ruft Wilke-Wurstwaren zurück

Metro Deutschland ruft sämtliche Artikel des Lieferanten Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren GmbH & Co. KG  vorsorglich zurück. Betroffen sind neben sämtlichen Markenartikeln der Firma Wilke auch die Metro Eigenmarkenartikel aro Peperonisalami, aro Pizzasalami, Metro Chef Peperonisalami sowie Metro Chef Pizzasalami. Hintergrund der umfangreichen Rückrufaktion ist der Nachweis von Listerien in Produkten des Herstellers. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass Wilke seine Produktion gestoppt hat, nachdem entsprechende Keime in seinen Wurstwaren nachgewiesen worden waren. Bei zwei Menschen sollen diese Keime tödlich gewesen sein.

4. Oktober: Nach drei Todesfällen auch großer Fleischwarenrückruf in den Niederlanden

In den Niederlanden sind drei Menschen in den vergangenen zwei Jahren an den Folgen des Verzehrs von keimbelasteten Fleischwaren gestorben. Das berichten niederländische Medien, nachdem die nationale Gesundheitsbehörde RIVM eine entsprechende Mitteilung veröffentlichte. Darüber hinaus hätte der Bakterienbefall bei einer Frau zu einer Fehlgeburt geführt. Bei den Bakterien soll es sich wie in den jüngst bekannt gewordenen deutschen Fällen um Listerien handeln (siehe Meldungen vom 2. und 3. Oktober). 

Ein Hinweis für deutsche Grenzgänger, die in den Niederlanden einkaufen: Diverse niederländische Supermärkte rufen Reaktion auf den Keimbefall Fleisch- und Wurstwaren des Herstellers Offerman zurück, darunter Aldi sowie die einheimischen  Unternehmen Jumbo und Sligro. Bei Jumbo sind mehr als 100 Produkte betroffen. Offerman steht demnach bereits länger unter Beobachtung.

Quellen: "Volkskrant", "RTL Nieuws", Jumbo, Aldi NL, RIVM

3. Oktober: Behörde wartet im Fall Wilke auf Bericht

Nach zwei Todesfällen durch Bakterien in Wurstwaren erhoffen sich die Behörden Hinweise auf die Keimquelle. Man warte auf den Bericht der Arbeitsgruppe, die den betroffenen Betrieb untersucht habe, sagte ein Sprecher des nordhessischen Landkreises Waldeck-Frankenberg am Freitag. Neue Erkenntnisse werde es voraussichtlich am Nachmittag geben. Das am Dienstag vorläufig geschlossene Unternehmen Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren in Twistetal-Berndorf bleibe zunächst weiter zu.

In Wilke-Produkten waren mehrfach Listerien nachgewiesen worden. Die Keime können für Personen mit schwachem Immunsystem lebensgefährlich sein. Die Behörden verwiesen auf eine Untersuchung des Robert-Koch-Instituts (RKI), aus dem sich ein unmittelbarer Zusammenhang zu zwei Todesfällen in Südhessen herstellen lasse. Zudem gibt es 37 Krankheitsfälle, die möglicherweise mit Wurstwaren der Firma im Zusammenhang stünden. Diese Zahl habe sich auch nach einem Aufruf der Verbraucherorganisation foodwatch an mögliche weitere Betroffene, sich zu melden, nicht erhöht. 

Wann Wilke wieder produzieren darf, ist unklar. "Der Betrieb bleibt zu, bis die Quelle ermittelt ist", sagte der Sprecher. Für sämtliche Produkte der Firma läuft eine weltweite Rückrufaktion: Sie sind an der Kennzeichnung "DE EV 203 EG" zu erkennen. Wilke-Wurst soll allerdings auch an Fleischtheken und Großküchen in Krankenhäusern und Kantinen geliefert worden sein.

Quelle: DPA

2. Oktober: Zwei Todesfälle durch Keime in Wurst - Behörde schließt Firma Wilke Wurstwaren

Nach zwei Todesfällen durch Keime in Wurstwaren muss Fleischhersteller Wilke Wurstwaren in Twistetal-Berndorf in Nordhessen die Produktion stoppen. Das Veterinäramt des Landkreises Waldeck-Frankenberg habe den Betrieb geschlossen, sagte eine Kreis-Sprecherin am Mittwoch. In mehreren Fällen seien in Wurstprodukten Listerien nachgewiesen worden. Eine Untersuchung des Robert-Koch-Instituts habe einen unmittelbaren Zusammenhang zu Todesfällen bei zwei älteren Menschen aus Hessen ergeben. Zuvor hatte die "Hessische-Niedersächsische Allgemeine" (HNA) darüber berichtet. Den Informationen des Blattes zufolge, wurden bereits häufiger Verunreinigungen in den Produkten entdeckt. Nach der Quelle wird nun gesucht. 200 Mitarbeiter sind von der Schließung betroffen.

Listerien sind Bakterien, die zu Durchfall und Fieber führen können. Bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem können sie lebensgefährlich sein. Laut Landkreis gibt es 37 weitere Krankheitsfälle, die möglicherweise mit den Wurstwaren der Firma im Zusammenhang stehen. Der Landkreis kündigte eine weltweite Rückrufaktion für alle Produkte der Firma mit Ausnahme von Vollkonserven an.

Quellen: DPA, "HNA"

2. Oktober: Opel ruft 90.000 Zafira-Modelle zurück

Wegen einer möglicherweise fehlerhaften Dachreling ruft Opel weltweit etwa 90.000 Fahrzeuge vom Typ Zafira zurück. Ein Fertigungsfehler schränkt offenbar die Tragfähigkeit der Reling ein. In Deutschland sind rund 24.000 Fahrzeuge aus den Modelljahren 2012 bis 2019  betroffen. Bei ihnen könnten sich auf der Dachreling montierte Gegenstände während der Fahrt lösen und andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Die Halter der betroffenen Fahrzeuge werden über das Kraftfahrzeug-Bundesamt von Opel angeschrieben und darum gebeten, eine Werkstatt aufzusuchen. Die Prüfung und möglicherweise der Austausch der Reling soll laut Opel maximal drei Stunden dauern. 

1. Oktober: Metallteile in Rewe-Röstzwiebeln

Das niederländische Unternehmen Top Taste ruft sein Produkt "Rewe Beste Wahl Röstzwiebeln" zurück. Betroffen sei die 150-Gramm-Dose mit der Mindesthaltbarkeit (MHD) 14.07.2020. Das teilte der Großhändler Walke Trade & Consult am Montagabend mit. Als Grund für den Rückruf des beim deutschen Einzelhändler Rewe gehandelten Produkts wurden mögliche Metallteile genannt. Vom Verzehr werde daher dringend abgeraten. Käufer können die betroffenen Produkte in jeder Rewe-Filiale zurückgeben – und erhalten auch ohne Vorlage des Kassenbons ihr Geld zurück.

Quelle: DPA

30. September: Ikea ruft Lätzchen wegen Erstickungsgefahr zurück 

Ikea hat ein Modell seiner Lätzchen für Kleinkinder zurückgerufen. Der schwedische Möbelriese bat seine Kunden am Montag, das Produkt vom Typ "Matvrå" in eines der Einrichtungshäuser zurückzubringen, sofern es sich um das Zweierpack in den Farben Rot und Blau handele. Wenn ein Kind an dem Lätzchen ziehe, könne sich ein Knöpfchen lösen und damit eine Erstickungsgefahrquelle darstellen, teilte der Konzern mit. Der Rückruf sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, der Kaufpreis werde komplett zurückerstattet. Die Lätzchen in Grün und Gelb seien sicher im Gebrauch, da sie aus einem anderen Material hergestellt worden seien und ein anderes Design hätten.

30. September: Rückruf von bei Kaufland vertriebener Apfelschorle

Der Getränkehersteller Refresco ruft Apfelschorle zurück, die in verschiedenen Bundesländern bei der Einzelhandelskette Kaufland verkauft wurde. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass diese Flaschen bersten, heißt es in einer am Samstag auf dem Portal "lebensmittelwarnung.de" veröffentlichten Mitteilung des Mönchengladbacher Unternehmens. Wegen der Verletzungsgefahr sollten Käufer die Flaschen nicht öffnen, sondern in eine Tüte packen und vorsichtig entsorgen.

Es handele sich um "K Classic Apfelschorle" in 1,5 Liter-Plastikflaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 28. Februar 2020. Bei einzelnen Flaschen (Chargennummern FES P01 244 und SES P01 244) sei eine Verunreinigung mit Hefen festgestellt worden. Es könne dadurch zu Gärungsprozessen und Druckaufbau kommen - mit der Folge, dass die Flasche im ungünstigsten Fall bersten kann.

Kaufland habe das betroffene Produkt aus dem Verkauf genommen. Angeboten worden sei die Apfelschorle in Filialen in Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein. Kunden bekämen den Kaufpreis auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

Quelle: DPA

27. September: Rückruf von Aprikosenkernen

Ein Naturkostanbieter aus Stockach bei Konstanz hat vor Aprikosenkernen mit giftiger Blausäure gewarnt. Bei dem in fast allen Bundesländern verkauften Produkt handele es sich um Bio Bittere Aprikosenkerne des Herstellers Gesund & Leben, teilte das Internetportal www.lebensmittelwarnung.de am Freitag mit. Betroffen sind die Verpackungsgrößen 75 Gramm, 200 Gramm und 500 Gramm mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 31. Dezember 2020 und 31. März 2021 sowie dem Hinweis "zur Herstellung von Persipan, Marzipan".

Bei den Aprikosenkernen wurde ein überhöhter Blausäurewert festgestellt. Blausäure kann Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit auslösen, aber auch zum Tod führen. Der Hersteller bittet Käufer der Aprikosenkerne, die Ware wieder zum Geschäft zurückzubringen oder direkt an den Hersteller zu senden. Die Kosten würden erstattet.

Quelle: DPA

26. September: Rückruf von alkoholfreiem Bier

Die Brauerei Lammsbräu ruft einzelne Flaschen der Linie "Neumarkter Lammsbräu Zzzisch Bio-Edelpils" zurück. Das alkoholfreie Bier kann Alkohol enthalten. Wegen technischer Probleme seien Flaschen mit dem falschen Etikett beklebt worden, so die Firma am Mittwoch. 

Es handelt sich um die Charge mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 28.02.2020 (EAN 40 12852 001056). Sollten die Flaschen in den Verkauf gelangt sein, könnten Käufer die Produkte beim Händler zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet. 

Quelle: Pressemitteilung Lammsbräu

26. September: Rückruf von Magensäureblockern wird ausgeweitet

Der Hersteller Saraca Laboratories Limited ruft Magensäureblocker mit dem Wirkstoff Ranitidin zurück (eine entsprechende Meldung zum Rückruf wurde bereits am 17. September veröffentlicht). Nun weitet das Unternehmen den Rückruf aus. "Bei einer Aufnahme von sehr geringen Mengen ist keine schädliche Wirkung zu erwarten", schrieb das Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte. Dennoch werde der Wirkstoff von der Internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO und der EU als "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft. Folgende Ranitidin-Präparate sind betroffen: 

  • Ranitidin-ratiopharm 150 mg und 300 mg, 20, 50 und 100 Filmtabletten, alle Chargen mit dem Verfalldatum bis 06/2021
  • Ranitidin-ratiopharm 50 mg/5 ml, 5x5 ml Injektionslösung, alle Chargen mit dem Verfalldatum bis 06/2021
  • Ranitidin AbZ 150 mg und 300 mg, 50 und 100 Filmtabletten, alle Chargen mit dem Verfalldatum bis 06/2021
  • Ranitidin 75 - 1 A Pharma, 10 und 14 Filmtabletten, alle Chargen
  • Ranitidin 150 und 300 - 1 A Pharma, 20, 50 und 100 Filmtabletten, alle Chargen
  • Ranitic 75 mg akut bei Sodbrennen, 14 Filmtabletten, alle Chargen
  • Ranitic 150 mg und 300 mg, 20, 50 und 100 Filmtabletten, alle Chargen
  • Ranibeta 300, 50 und 100 Filmtabletten, Chargen C700074, C700076, C700078
  • Ranitidin Basics 150 mg, 20, 50 und 100 Filmtabletten, Ranitidin Basics 300 mg, 10, 20, 50 und 100 Filmtabletten

Es wird empfohlen, dass Patienten sich bei Fragen an ihren zuständigen Arzt oder Apotheker wenden. 

Quelle: "Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker" / dpa

23. September: Rohschinken aufgrund von Metallspänen zurückgerufen

Das in Norma-Filialen vertriebene Produkt "Rohschinken-Abschnitte 300 g" der Marke Gut Bartenhof wird zurückgerufen. In dem Fleisch könnten möglicherweise Metallspäne enthalten sein, vom Verzehr wird dringlichst abgeraten. Betroffen sind Chargen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 30. September 2019. Das Produkt der Firma Schwarz Cranz GmbH & Co. KG kann auch ohne Kassenbon in Norma-Filialen zurückgegeben werden, den Kaufpreis bekommen Kunden erstattet.

Quelle: "Produktwarnung.eu"

20. September: VW und Porsche rufen fast 227.000 Autos zurück

Wegen Problemen mit Airbags rufen VW und Porsche fast 227.000 Autos zurück. Bei den Fahrzeugen benötigt die Software des Airbag-Steuergeräts nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) ein Update. Der Fehler führe zu einer "eingeschränkten Funktion der Airbags sowie der Gurtstraffer".

Es habe bereits drei Fälle bei Volkswagen gegeben, in denen diese auslösten, ohne dass es zu einem Unfall gekommen wäre. Auch der umgekehrte Fall ist möglich, dass Airbag und Gurtstraffer bei einem Unfall nicht ausgelöst werden.

Betroffen sind 203.400 Exemplare der VW-Modelle Tiguan, Sharan und CC aus dem Baujahr 2015 sowie 23.550 Porsche 911, Boxter, Cayman und Panamera aus den Jahren 2015 und 2016.

In Deutschland werden etwa 51.200 Volkswagen- und knapp 3900 Porsche-Modelle in die Werkstätten gerufen. Die drei Vorfälle beziehen sich laut KBA auf Volkswagen-Modelle. Bei Porsche seien bislang noch keine Fälle bekannt, sagte ein Sprecher. Zuvor hatte die Zeitschrift "Kfz-Betrieb" darüber berichtet.

Quelle: DPA

19. September: "Ariel Color Flüssigwaschmittel" zurückgerufen

Der Hersteller Protecter & Gamble ruft den Artikel "Ariel Color Flüssigwaschmittel“ in der Doppelpackung mit zwei Flaschen zu je 65 Waschladungen mit der Chargennummer 92540303R0 zurück. Eine Kontrolle hat ergeben, dass das Produkt mikrobiologisch belastet sein könnte. 

Der Artikel wurde seit dem 16.09.2019 ausschließlich bei Lidl verkauft in Teilen von Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Kunden können das Produkt in der Filiale wieder abgeben und bekommen den vollen Kaufpreis erstattet. 

Quelle: "Produktwarnung.eu"

18. September: Rossmann ruft Kinderduschgel zurück

Rückruf bei Rossmann: "Wir bitten Sie, den Artikel 'Kinderduschgel 50 ml' nicht mehr zu verwenden und in unseren Filialen zurückzugeben. Bei dem Artikel handelt es sich um eine Probiergröße in verschiedenen Tierformen", teilt das Unternehmen per Aushang mit. 

Der Grund sind laut Rossmann "behördliche Beanstandungen". In dem Produkt wurde dem amtlichen Portal "Lebensmittelwarnung.de" zufolge der Keim Burkholderia cepacia nachgewiesen. Eine Infektion mit dem multirestitenten Keim kann etwa bei Menschen mit Atemwegserkrankungen zu schweren Lungenentzündungen führen. 

Der Artikel hat die EAN 9002422105661 oder 9002422106804. Der Kaufpreis wird bei Rückgabe erstattet.

Quellen: Aushang Rossmann, "Lebensmittelwarnung.de", "Deutsche Apotheker-Zeitung"

17. September: Magensäureblocker zurückgerufen

In der Europäischen Union werden einige Medikamente mit dem Wirkstoff Ranitidin zurückgerufen. Im Rahmen einer vorsorglichen Untersuchung seien in ranitidinhaltigen Arzneimitteln geringe Spuren des Stoffes N-Nitrosodimethylamin (NDMA) nachgewiesen worden, der von der Internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO und der EU als wahrscheinlich krebserregend eingestuft werde, teilte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) mit Sitz in Bonn am Dienstag mit. 

Der Rückruf betrifft Medikamente mit Wirkstoff des Herstellers Saraca Laboratories Limited. Laut BfArM liegen aber Indizien vor, dass auch weitere Wirkstoffhersteller von der Verunreinigung betroffen sein könnten. Das BfArM betont, dass der Rückruf "aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes" erfolgt. Eine wissenschaftliche Bewertung des möglichen Gefährdungspotenzials finde zurzeit auf europäischer Ebene statt. Medikamente mit Ranitidin werden zur Kontrolle der Magensäureproduktion bei Sodbrennen, zur Behandlung der Refluxerkrankungen und zur Prophylaxe von Magengeschwüren eingesetzt.

Quelle: dpa

13. September: Händler ruft wegen Bakterien französischen Schnittkäse zurück

Wegen Listerien in Produkten hat ein fränkischer Lebensmittelgroßhändler zwei Käsesorten aus Frankreich zurückgerufen. Betroffen von den Bakterien seien alle Chargen der Sorten "Tomme d'Alsace fett" und "Tomme d'Alsace mager natur", teilte die Firma Jürgen Würth in Schwabach mit. Die zwei Schnittkäse-Produkte aus Rohmilch wurden den Angaben nach in geringer Menge bundesweit über Käsetheken verschiedener Bioläden verkauft. 

In Produkten des Herstellers und in der Produktionsstätte wurden Listeria monocytogenes festgestellt, wie der Händler erklärte. Diese Bakterien können zu Durchfall und Fieber führen. "Insbesondere Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe mit Blutvergiftung und Hirnhautentzündung entwickeln", hieß es in dem Rückruf. Bei Schwangeren könne sogar ohne Symptome das ungeborene Kind geschädigt werden.

Quelle: DPA

Lidl Rückruf Salat-Mix

Aufgrund von Verunreinigung durch Salmonellen ruft Lidl diesen Salat-Mix zurück.

12. September: Lidl ruft Salat-Mix wegen Salmonellengefahr zurück

Der Discounter Lidl ruft Nuss-Frucht-Mischungen für Salate zurück. Grund hierfür ist laut Unternehmen eine Verunreinigung des Produkts durch Salmonellen, die im Rahmen von Eigenuntersuchungen festgestellt wurden. Das teilte das Unternehmen mit Sitz in Neckarsulm am Donnerstag mit.  Es geht um den "Alesto Salat Mix mit Kernen und Früchten, 175 mg" der Firma nutwork Handelsgesellschaft mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 13.04.2020 und der Losnummer L1823161. Die betroffenen Packungen wurden ausschließlich bei Lidl in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz verkauft.

Salmonellen können zu Durchfall, Übelkeit oder auch Erbrechen führen. Bei Kleinkindern und älteren Menschen kann der Durchfall den Körper lebensgefährlich austrocknen. Kunden sollten das Produkt deshalb auf keinen Fall zu sich nehmen, hieß es in der Pressemitteilung. Lidl-Kunden können das Produkt in allen Filialen zurückgeben, sie erhalten den Kaufpreis erstattet. Andere Produkte des Herstellers nutwork Handelsgesellschaft mbH sowie Mischungen anderer Hersteller sind von dem Rückruf nicht betroffen.

Quelle: DPA

12. September: Real ruft Röstzwiebeln der Marke "Top Taste" zurück

Real ruft das Produkt "Top Tase Röstzwiebeln 280 g" zurück. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich kleine Metallsplitter in dem Produkt befinden, teilt das Unternehmen mit. Betroffen sind Produkte mit folgenden Losnummern und Mindeshaltbarkeitsdaten (MHD): 

  • L 9142 mit MHD 20.05.2020
  • L 9143 mit MHD 21.05.2020
  • L 9144 mit MHD 22.05.2020

Kunden, die das Produkt bereits erworben haben, können es zurück in den Markt bringen und erhalten den vollen Kaufpreis zurück. 

Quelle: Lebensmittelwarnung.de

11. September: Unternehmen ruft Fertigsalate zurück - bundesweit ausgeliefert 

Die Thüringer Fischfeinkost Gebrüder Hopf GmbH in Floh-Seligenthal ruft Fertigsalate wegen Etikettierungsfehlern zurück. Betroffen seien 200 Gramm-Packungen der Produkte Hopf Eiersalat und Hopf Geflügelsalat Fruchtig mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 26. September bis 14./15. Oktober, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Auf den Verpackungen fehlt laut Unternehmen der Hinweis auf Ei und Senf als Zutaten. Dies könne bei Menschen, die an einer Ei- oder Senfunverträglichkeit leiden, zu allergischen Reaktionen führen. Die Salate seien bundesweit ausgeliefert worden, hieß es. Kunden können die betroffenen Produkte zurück in die Lebensmittelgeschäfte bringen, wo der Verkaufspreis erstattet wird.

Quelle: DPA

11. September: Reinigungslauge in Flaschen: Brauerei ruft Charge Bier zurück

Nachdem die fränkische Brauerei Franken Bräu Lorenz Bauer GmbH bereits eine Charge des hauseigenen Pils zurückgerufen hatte, erweitert die Firma den Rückruf nun um eine weitere Produktionscharge. Den eigentlichen Rückruf hatte die Brauerei bereits im August gestartet. Grund dafür ist laut Angaben von Lorenz Bauer eine nicht auszuschließende Verunreinigung mit Reinigungsmitteln. Demnach könnten sich in den Flaschen Spuren von Reinigungslauge befinden, die bei Verzehr zur Beeinträchtigung der Gesundheit führen könnten.

Bei den zum Rückruf ausgeschriebenen Chargen handelt es sich um Flaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 05.05.2020 sowie 06.05.2020. Das Produkt wurde unter anderem bei Rewe verkauft und kann gegen neue Ware ausgetauscht werden.

Rückruf Bier Lorenz Bauer

aufgrund von möglicher Verunreinigung ruft Franken Bräu das hauseigene Pils zurück.

Quelle: Mitteilung Franken Bräu       

10. September: Dr. Oetker ruft Thunfisch-Pizza zurück

Wegen möglicher weißer Plastikteilchen im Belag der Pizza "Die Ofenfrische - Thunfisch" warnt der Nahrungsmittelkonzern Dr. Oetker vor dem Verzehr des Produkts. Laut Mitteilung vom Dienstag sind nur Pizzen der Charge 28061911 mit dem Verfallsdatum März 2020 betroffen. Produziert wurde die Tiefkühlpizza am 28. Juni 2019. Die Pizza wurde ab Juli 2019 in diversen Discountern in Norddeutschland angeboten. Die Verbraucher können die Produkte der betroffenen Charge in den Geschäften zurückgeben, der Kaufpreis wird nach Angaben der Firma mit Sitz in Bielefeld erstattet. Laut Dr. Oetker ist eine fehlerhafte Rohstofflieferung Grund für die mögliche Verunreinigung.

Quelle: DPA

10. September: Rückruf von bei Lidl verkauften Aufbackbrezeln

Der Discounter Lidl hat vorsorglich Aufbackbrezeln aus dem Verkauf genommen, weil in dem betroffenen Produkt Metallteile enthalten sein könnten. "Aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr beim Verzehr sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das Produkt keinesfalls konsumieren", teilte Lidl mit Sitz in Neckarsulm am Montag mit.

Betroffen sei das Produkt "Grafschafter 9 Brezeln zum Fertigbacken, 785 g" mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 29.2.2020 und 1.3.2020 des Herstellers IVV GmbH & Co. KG. Es könne in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. "Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons."

Andere bei Lidl verkaufte Produkte des Herstellers IVV GmbH & Co. KG und Brezeln anderer Hersteller sowie bereits fertig gebackene Brezeln aus der Backstation seien von dem Rückruf nicht betroffen, teilte Lidl mit.

Quelle: DPA

6. September: Billy Boy und Fromms rufen undichte Kondome zurück

Der Hersteller der Kondommarken Billy Boy und Fromms ruft mehrere Chargen zurück. Einzelne Kondome könnten beschädigt sein, heißt es auf der Internetseite von Billy Boy: "Dies kann zu einer Beeinträchtigung der Schutzwirkung führen." Betroffen sind verschiedene Kondompackungen von Billy Boy und Fromms, die zwischen Juni und August 2019 an den Handel geliefert wurden.

In einer Tabelle listet der Hersteller 16 verschiedene Verpackungssorten von Billy Boy und drei von Fromms auf. Über die IDENT- oder LOT-Nummer könnten Verbraucher prüfen, ob gekaufte Kondome vom Rückruf betroffen sind. Den Angaben zufolge kann bei beschädigten Kondomen eine Materialschwäche auftreten, die während der Anwendung in seltenen Fällen zu Undichtigkeiten führen könnte.

Die Kondome wurden bei der MAPA GmbH im niedersächsischen Zeven hergestellt. Den Angaben zufolge ist es der erste Rückruf von Billy-Boy- und Fromms-Produkten. Wer betroffene Kondome zurückgibt, erhält den Kaufpreis zurück.

Quelle: DPA

6. September: Trump-Softgummiball zurückgerufen

Das Handelsunternehmen Tedi ruft den Softgummiball "Splat President" zurück. Das Spielzeug mit dem Konterfei von US-Präsident Donald Trump ist mit einer Flüssigkeit gefüllt, in der erhöhte Keimzahlen festgestellt wurden. Bei Berührung mit der Haut oder Schleimhäuten kann es daher zu Infektionen kommen, so das Unternehmen. Es wird davon abgeraten, den Ball weiter zu benutzen. Das Produkt war vom 07. September 2018 bis zum 27. August 2019 bei Tedi erhältlich. Kunden bekommen den Kaufpreis erstattet oder können das Spielzeug gegen ein anderes Produkt umtauschen.

Quelle: Tedi

5. September: Woolworth ruft Buntstifte zurück

Die Einzelhandelskette Woolworth hat das Produkt "Stenzer Buntstifte 12er-Pack" zurückgerufen. Bei den gelb- und orangefarbenen Stiften seien die zulässigen sogenannten Migrationswerte für Blei überschritten, wie das Unternehmen mitteilte. Deshalb werde das Produkt mit den Auftragsnummern 205824/00 und 190923/00-/07 sowie EAN 2000005715846 und 2000004837440 zurückgerufen. Käufer wurden gebeten, die gelb- und orangefarbenen Stifte zu entsorgen oder die 12er-Packung in einer Filiale zurückzugeben. Der Kaufpreis werde erstattet. Der Migrationswert sagt nach Erläuterung des Landesamtes für Verbraucherschutz NRW etwa aus, wie viel Blei sich aus dem Stift lösen kann, wenn beispielsweise ein Kind darauf herumkaut.

Quelle: DPA

4. September: Warenrückruf von Schweineohrhälften und Hähnchenhälsen

Das Hundefutter "Edeka Hähnchenhälse 100g", "Edeka Schweineohrhälften 2 Stück" sowie "pablo Schweineohrhälften 2 Stück" sind vorsorglich aus dem Handel zurückgezogen worden. Dies teilte die Firma Nutraferm Petfood GmbH am Mittwoch mit. Vereinzelt seien Salmonellen nachgewiesen worden. Die Artikel seien überwiegend bei den Supermärkten Edeka, Marktkauf und Netto angeboten worden. Verbraucher würden den Kaufpreis zurückerstattet bekommen.

Rückruf von Edeka Schweineohren aufgrund von Salmonellen

Rückruf von Schweineohren: In diversen Hundesnacks der Firma Nutraferm Petfood GmbH wurden vereinzelt Salmonellen nachgewiesen.

Quelle: DPA

4. September: Plastikteilchen auch in Hackfleisch von Netto

Nachdem die Westfalenland Fleischwaren GmbH zwei bei Lidl verkaufte Sorten Rinderhackfleisch zurückgerufen hatte, wird nun auch Hackfleisch, das bei Netto verkauft wird, vorläufig zurückgerufen. Grund ist auch hierfür eine mögliche Verunreinigung mit roten Kunsstofffremdkörpern. Betroffen ist das Produkt "Gut Ponholz Rinderhackfleisch, 500 g" mit dem Verbrauchsdatum 06.09.2019. Die betroffene Ware wurde in Filialen in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verkauft. Kunden sollten das Produkt keinesfalls konsumieren und können die Ware in allen Netto-Filialen gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben. 

rös/mod/sve/jek/wlk/js/deb/rw/meh / DPA