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Strom von Ikea: Möbelriese will deutschen Energiemarkt revolutionieren

Mit einem dynamischen Stromtarif will der Möbelriese Ikea auf dem deutschen Energiemarkt Fuß fassen und Privathaushalten direkten Zugang zu den aktuellen Börsenstrompreisen verschaffen. Wie Ikea Deutschland am Mittwoch mitteilte, zielt das Unternehmen auf die "Demokratisierung nachhaltiger Energie" ab. Der Strom soll demnach vollständig aus erneuerbaren Quellen wie Wind und Sonne stammen.
Video: Habeck - Firmen bekommen jede Hilfe bis Energiepreise wieder sinken

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STORY: O-TON BUNDESWIRTSCHAFTSMINISTER ROBERT HABECK: "Lieber Herr Merz, 16 Jahre lang hat die Union dieses Land regiert und viele Bundesländer: 16 Jahre Energie, politisches Versagen. Und wir räumen in wenigen Monaten auf, was sie in 16 Jahren verbockt, verhindert und zerstört haben. (SCHNITT) Seit einer Woche sind wir unabhängig von russischem Gas. Wegen der konsequenten und vorausschauenden Handlungsfähigkeit dieser Regierung. (SCHNITT) Das Wichtigste ist, dass wir die Preis-Manipulation durch Putin beenden. Wir können auf Dauer nicht gegen die hohen Preise ansubventionieren. Deswegen müssen wir jetzt und werden wir das Energiemarktdesign so ändern, dass die günstigen Kosten an die Verbraucher weitergegeben werden und die hohen Kosten zwar noch den Marktmechanismus geben, aber nicht mehr durchgereicht werden. (SCHNITT) Putins Angriff zielt auch auf unser Wirtschaftssystem. Es wird immer gesagt, es ist die schwerste Energiekrise seit 1973. Das ist nicht richtig. Diese Energiekrise ist weit komplexer. Die Aufgaben sind weit größer. Und deswegen müssen wir das, was im Normalfall gut funktioniert, jetzt hinterfragen und ändern. Wir müssen das Marktdesign am Strommarkt ändern. Wir müssen die fiskalpolitischen Rahmen neu denken. Wir müssen die Geschwindigkeit und die Entschlossenheit, mit der (wir) politische Entscheidungen fällen, hinterfragen und verändern, wie wir es getan haben. Und wir sollten vielleicht auch überdenken, in welcher Rolle Opposition und Regierung sich manchmal befinden. Sehr geehrte Damen und Herren! Vielen Dank."
Video: Habeck: Gasumlage ist so gerecht wie möglich

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STORY: HINWEIS: Dieser Beitrag wird ohne Sprechertext gesendet. O-Ton Robert Habeck (Grüne), Bundeswirtschaftsminister: "Diese Umlage ist die gerechtsmöglichste Form, die zusätzlich aufgelaufenen Kosten in der Bevölkerung zu verteilen und zu tragen. Die Alternative ist nicht keine Umlage. Die Alternative wäre der Zusammenbruch des deutschen Energiemarktes gewesen und damit weite Teile des europäischen Energiemarktes. Mit der Umlage sichern wir die Versorgungssicherheit in Deutschland. Die Umlage, sie ist zielgenau, betrifft also die Gaskunden. Und sie ist zeitlich begrenzt auf den 1. April 2024. Alle Maßnahmen - und das ist unbestritten - haben einen Preis. Alle Maßnahmen haben Konsequenzen und teilweise sind es auch Zumutungen. Aber sie führen dazu, dass wir weniger erpressbar sind und damit unabhängig von Russland über unsere Energieversorgung entscheiden können und damit letztlich auch außen- und sicherheitspolitisch souverän agieren können."