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Trotz Sorge um Konjunktur: Deutsche fürchten keine Einbußen durch Euro-Krise

Euro-Krise? Turbulenzen an den Finanzmärkten? Die Deutschen glauben vorerst nicht, dass sie durch die aktuellen Wirtschaftswirren persönliche Einbußen haben werden. Eine stern-Umfrage zeigt daber, dass die Sorge um die Entwicklung der Konjunktur steigt.

Die Mehrheit der Deutschen ist trotz der Turbulenzen an den Aktienmärkten und der Schuldenkrisen vieler Euro-Staaten bei der Beurteilung der persönlichen wirtschaftlichen Situation zuversichtlich. 60 Prozent der Befragten in einer stern-Umfrage glauben, dass sie 2012 keine Einbußen hinnehmen müssen und ähnlich viel Geld zur Verfügung haben werden wie in diesem Jahr. 17 Prozent – vor allem die Jüngeren – erwarten sogar, mehr auf dem Konto zu haben. Die Angst vor Arbeitslosigkeit ist gering. Fürchteten im Januar 2010 noch 16 Prozent der Beschäftigten, sie könnten im nächsten halben Jahr entlassen werden, sind es aktuell nur sieben Prozent.

Größere Anschaffungen verschoben

Auf der anderen Seite sorgen sich viele sehr wohl um die Konjunkurentwicklung. 42 Prozent der Befragten erklärten, die Entwicklung an den Finanzmärkten löse bei ihnen "große" (33 Prozent) oder "sehr große" (9 Prozent) Sorgen aus. 40 Prozent machen sich "etwas Sorgen", nur 18 Prozent sind unbesorgt.

Knapp ein Drittel hat nach eigenen Angaben schon Konsequenzen gezogen und seine Ausgaben eingeschränkt: 31 Prozent sagten, sie hätten größere Anschaffungen verschoben.

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