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Frankreichs Sozialisten Sarkozy hat Merkel nachgegeben


Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat bei der Frage der umstrittenen Eurobonds Kanzlerin Angela Merkel Zugeständnisse gemacht - so die Ansicht der oppositionellen Sozialdemokraten.

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat nach Ansicht der oppositionellen Sozialdemokraten bei der Frage der umstrittenen Eurobonds Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Zugeständnisse gemacht. "Er hat bei diesem Thema nachgegeben - eine Konzession, die den Euro teuer zu stehen kommen wird", meinte der sozialistische Spitzenpolitiker François Hollande am Mittwoch im französischen Fernsehen. Hollande, der sich bei den internen Wahlen der Sozialisten als Kandidat für die Präsidentschaftswahl 2012 bewirbt, hatte zuvor bereits die deutsch-französischen Vorschläge zur Stabilisierung der Eurozone als unzureichend kritisiert.

In einem Interview der Zeitung "Le Parisien" sagte er bereits mit Blick auf die Eurobonds: "Nicolas Sarkozy hat abgedankt; bisher bestand die französische Haltung darin, auf die Schaffung dieses Instruments zu drängen, während die Deutschen dabei zurückhaltend waren." Die beschlossenen Maßnahmen seien unzureichend und höchstens "ein erster Schritt".

Merkel und Sarkozy hatten am Dienstagabend bei einem Treffen in Paris eine Art gemeinsame Wirtschaftsregierung der Euro-Zone, eine verbindliche Schuldenbremse in allen 17 Euro-Ländern und eine Finanztransaktionssteuer vorgeschlagen.

DPA DPA

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