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Energiewirtschaft: Orkan "Elon" bringt Windstrom-Rekord

Orkan "Elon" brachte neben gesperrten Bahnstrecken und viel Regen auch einen neuen Windstrom-Rekord. Die Windräder in Deutschland lieferten während des Sturms so viel Energie wie 25 Atomkraftwerke.

Die vielen Windräder lieferten zeitweilig rechnerisch so viel Strom wie etwa 25 Atomkraftwerke

Die vielen Windräder lieferten zeitweilig rechnerisch so viel Strom wie etwa 25 Atomkraftwerke

Der Orkan "Elon" hat für einen Windstrom-Rekord in Deutschland gesorgt. Am Freitagnachmittag seien bundesweit rund 30.700 Megawatt Windstrom ins Stromnetz eingespeist worden - so viel wie nie zuvor, berichtete der Übertragungsnetzbetreiber Tennet.

Zu diesem Zeitpunkt lieferten die Windräder rechnerisch so viel Strom wie etwa 25 Atomkraftwerke. Damit wurde das erst Mitte Dezember während des Sturmtiefs "Billie" aufgestellte Windstrom-Allzeithoch von rund 29.000 Megawatt schon wieder übertroffen.

Viel Arbeit für die Netzbetreiber

Für die Netzbetreiber brachten die sturmreichen Tage mit den Orkanen "Elon" und "Felix" viel Arbeit. Um bei den gewaltigen Windstrommengen eine Überlastung der Stromautobahnen zu verhindern, musste allein Tennet Eingriffe in seinem Netzgebiet in einer Größenordnung von 4800 Megawatt vornehmen.

Das kostete das Unternehmen rund sechs Millionen Euro, sagte Tennet-Chef Urban Keussen in Berlin. Tennet mit Netzen an der Nordseeküste muss zusammen mit dem für Ostdeutschland zuständigen Unternehmen 50 Hertz den meisten Windstrom aufnehmen.

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