Mit diesem Pflastertest ("patch" ist englisch und bedeutet Pflaster) untersucht der Arzt, ob der Patient unter einer Kontaktallergie leidet. Voraussetzung für ein gutes Testergebnis ist eine komplett ausgeheilte und wenig gebräunte, bestenfalls ungebräunte Haut.
Zunächst prüft der Arzt etwa 25 Stoffe der so genannten Standardreihe. Das sind Substanzen, die häufig Kontaktekzeme auslösen und deshalb immer mitgetestet werden. Daneben prüft er auch solche Allergene, die aufgrund der Befragung des Patienten als mögliche Auslöser in Frage kommen. Das Ablesen des Tests erfordert jedoch viel Erfahrung: Nicht jede Rötung ist eine allergische Reaktion.
Bei der Untersuchung löst die medizinisch-technische Assistentin die Testsubstanzen in einem Trägerstoff und streicht sie in kleine Kammern aus Aluminium oder Kunststoff, die auf Pflastern sitzen. sitzen. Dann klebt sie diese Pflaster auf den oberen Rücken des Patienten. Nach spätestens zwei Tagen nimmt sie die Pflaster wieder ab und der Arzt liest die Testfelder erstmals ab. Am Tag danach, manchmal sogar noch später sieht er sich den Rücken des Patienten erneut an. Eine Kontaktallergie liegt vor, wenn die Testsubstanz am dritten Tag oder später eine gerötete Schwellung, Knötchen oder Blasen hervorgerufen hat.
Diese Untersuchung wird bei Verdacht auf folgende Allergene eingesetzt: