Hertha BSC legt Einspruch gegen die Wertung des Relegations-Rückspiels bei Fortuna Düsseldorf beim Deutschen Fußball-Bund ein. Dies gab der Berliner Club am Mittwoch bekannt. Die Partie war am Dienstag unter skandalösen Umständen zu Ende gegangen, weil Fortuna-Anhänger schon vor dem Abpfiff den Rasen stürmten.
Jede Behandlung hat das Ziel, die Lebensqualität der betroffenen Kinder und ihrer Familien zu verbessern. Dazu gehört unter anderem, den Juckreiz zu lindern und nachts wieder Ruhe zu finden.
Bei der Therapie einer Neurodermitis verfolgen Ärzte zwei Ansätze: Allergenkarenz und Hautpflege. Mit Allergenkarenz ist gemeint, dass Faktoren, die eine Neurodermitis auslösen oder verschlechtern, unbedingt vermieden werden sollten. Dazu gehören Allergene wie Pollen oder Hausstaubmilben, Zigarettenrauch oder Nahrungsmittel, auf die das Kind nachweislich allergisch reagiert. Bei der Hautpflege steht die Behandlung der entzündeten Haut im Vordergrund.
Reinigen und pflegen Sie die Haut Ihres Kindes schonend und geben Sie ihr genügend Fett und Feuchtigkeit. Achten Sie auch darauf, dass Pflegeprodukte keine Duftstoffe enthalten, das schützt die Haut zusätzlich. Zum Waschen reicht klares Wasser. Für ältere Kinder sind Duschen mit kühlem Wasser besser als lange, heiße Bäder. Ärzte raten sogar dazu, das Kind nicht zu selten zu waschen, um Salbenrückstände, Schweiß und Bakterien zu entfernen. Häufiges Eincremen lindert die Beschwerden, vor allem, wenn die Salben gekühlt sind. Tragen Sie Cremes oder Salben drei bis sechs Mal täglich auf, damit die Haut geschmeidig bleibt.
Entzündungshemmende Salben enthalten meist Kortison oder Steinkohlenteer. Die Auswahl des Wirkstoffes und die Dosierung hängen jeweils vom Alter des Kindes und der Ausdehnung der befallenen Hautstellen ab. Zwar ist der Einsatz von Kortison immer eine Gratwanderung: Auf der einen Seite will man das Leiden lindern, auf der anderen unangenehme Nebenwirkungen vermeiden. Es gibt jedoch kaum Alternativen. Und manchmal ist dieser Wirkstoff unverzichtbar, weil Juckreiz und Hautentzündungen oft nur damit gelindert werden können.
Gesundheitliche Schäden aufgrund von Kortisonsalben sind heute nicht mehr zu befürchten. Der Arzt wird Dosis und Dauer der Anwendung so wählen, dass keine Nebenwirkungen auftreten. Das Mittel sollte zum Beispiel nicht dazu führen, dass die Haut dünner wird, wie es früher bei starken Kortisonpräparaten oft der Fall war. Und die Dosis muss der Arzt so wählen, dass das Kortison nicht in die Blutbahn des Kindes aufgenommen wird und den Hormonhaushalt beeinflusst.
Verzweifelte Eltern suchen in ihrer Not oft nach einer "Wundersalbe". Doch Vorsicht: Solche Versprechen sind höchst unseriös. In angepriesenen Mitteln aus dem Internet oder Ausland ist oft schlicht Kortison enthalten, ohne dass darauf hingewiesen wird.
Die offenen Stellen an der Haut, die durch das permanente Kratzen entstehen, sind ein großes Problem bei Neurodermitis. Das Kratzen schädigt die ohnehin gereizte Haut zusätzlich, was wiederum den Juckreiz verschlimmert. Ärzte raten Eltern daher, die Fingernägel der Kinder kurz zu halten und zu feilen oder ihnen zum Schlafen Baumwollhandschuhe anzuziehen.
Wenn das Kind sich tagsüber kratzen will, versuchen Sie es abzulenken. Spielen Sie mit ihm oder zeigen Sie ihm zum Beispiel, dass es bei Juckreiz hilft, auf die Haut zu klopfen oder sie zu kühlen statt zu kratzen.
Tragen Sie beim gemeinsamen Spielen keine Wollsachen, da sie die empfindliche Haut des Kindes reizen können. Das Kind selbst sollte Kleidung aus Baumwolle, Seide oder Leinen tragen, die häufig und mit wenig Waschpulver gewaschen wird, und möglichst nicht schwitzen.
Ein regelmäßiger Tagesablauf und das Gefühl, sicher und geborgen in der Familie aufzuwachsen, stärkt die Psyche des Kindes. Und das ist wichtig, denn der quälende Juckreiz, die entzündete Haut und die schlaflosen Nächste machen ihm sehr zu schaffen. Ärzte und Wissenschaftler betonen dabei, dass eine labile Psyche meist die Folge von Neurodermitis ist - nicht die Ursache. Stress kann jedoch den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen. Starke psychische Belastungen können neue Schübe auslösen und die Beschwerden massiv verschlimmern.