Säuglinge, die aus einer Familie stammen, in der Neurodermitis bereits aufgetreten ist, oder die schon während des Stillens in den ersten Monaten Symptome entwickeln, sollten erst ab dem sechsten Monat Brei bekommen. So lässt sich einer Nahrungsmittelallergie vorbeugen, die sonst womöglich eine Neurodermitis auslösen könnte. Eltern sollten jedoch immer skeptisch sein, wenn ihnen eine unausgewogene, verallgemeinernde Neurodermitis-Diät empfohlen wird, die nicht mit einem Arzt oder einer Diätassistentin abgesprochen ist. Sie kann zu einer Mangelernährung führen und die Entwicklung des Kindes stören.
In Einzelfällen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für spezielle Schulungsprogramme für Eltern und Kinder. Ein Team aus Ärzten, Psychologen, Kinderkrankenschwestern und Diätassistenten informiert dabei ausführlich über die Krankheit, gibt wertvolle Tipps und bringt den Betroffenen Entspannungstechniken bei.