9. April 2009, 10:43 Uhr

Dynamische Berserker

Alle Welt spricht von sparsamen Kleinwagen. Doch ohne Emotion und Sportlichkeit geht in der Autolwelt wenig. BMW setzt seinem dynamischen SUV-Duo nun die Krone auf: X5 und X6 werden mit dem M geadelt.

BMW X5 M, BMW X6 M, SUV, Weltpremiere, M-Reihe

Erstmals bringt BMW im Herbst zwei Hochleistungsversionen seiner großen SUV-Modelle auf den Markt©

Lange hat man bei BMW gezaudert, ob man auch die SUV-Modelle mit dem PS versprechenden Buchstaben "M" auf den sportlichen Thron heben wollte. Gab es bei der ersten X5-Generation mit dem 4.6is immerhin noch eine verkappte M-Version, so lassen es die Bayern - motiviert vom vom positiven Marktstart des X6 - nun doch so richtig krachen. Ab Spätsommer werden sowohl BMW X5 als auch sein Coupébruder X6 als M-Version zubekommen sein.

Das aber nicht mit dem lange Zeit favorisierten Zehnzylinder-Kraftwerk aus dem BMW M5, sondern mit einem aufgeladenen Achtzylinder, der bereits dem X6 5.0 erfolgreich Flügel verleiht. Doch in dem dynamischen Powerdoppel aus X5 und X6 wird dieser doppelt aufgeladene Achtender zu einem wahren Raketentriebwerk. Aus den 4,4 Litern Hubraum werden 408 kW/555 PS und ein maximales Drehmoment von 680 Nm heraus gekitzelt. Das steht in einem grandios breiten Drehzahlband zwischen 1.500 und 5.650 U/min konstant zur Verfügung und dürfte für Eruptionen bei sportlich ambitionierten Insassen sorgen.

"Natürlich hat es schon günstigere Zeiten für die Weltpremiere eines solchen neuen Automobils gegeben", ist sich Ludwig Willisch, Vorsitzender der M-GmbH-Geschäftsführung bewusst. "Aber ich bin trotzdem sehr zuversichtlich, dass die neuen M Automobile BMW X5 M und X6 M ein Erfolg werden. Wir wissen, dass die Nachfrage nach so spitz positionierten Modellen eindeutig angebotsgetrieben ist."

Der Turbolader mit maximal 1,5 bar Ladedruck und die Katalysatoren sind aufgrund des besseren Ansprechverhaltens und wegen einer effizienten Raumausnutzung zwischen den beiden Zylinderbänken positioniert. Trotz aller Gewaltausbrüche des Triebwerks soll sich der Verbrauch der beiden Boliden durch eine verbesserte Aerodynamik und Maßnahmen wie Bremsenergie-Rückgewinnung, einem entkoppelbaren Klimakompressor oder einer volumenstromgerechten Hydraulikversorgung der Wankstabilisierung im Rahmen halten.

275 km/h Spitze

Unter dem Strich sollen sich die jeweils über zwei Tonnen schweren M-Versionen von X5 und X6 mit 13,9 Litern SuperPlus auf 100 Kilometern zufrieden geben. Den Spurt von 0 auf 100 km/h schaffen sie Dank einer neu entwickelten Sportautomatik mit sechs Schaltstufen laut BMW in 4,7 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei maximal 275 km/h abgeregelt.

Damit nicht nur Vortrieb, sondern auch Verzögerungswerte stimmen, verfügen die neuen M-Modelle über eine Hochleistungs-Bremsanlage mit 4-Kolben-Festsattel vorn und einer Faustsattel-Konstruktion hinten. Serienmäßig laufen beide Kraftprotze auf 20 Zoll großen Leichtmetallfelgen und Reifen im Format 275/40 R 20 vorn und 315/35 R 20 hinten. Weiterhin sind die M-Boliden durch mächtige Kühlöffnungen an der Front sowie die gewachsenen Schürzen und Spoilern zu erkennen.

Weiterentwickelt und der mächtigen Motorleistung angepasst wurden die variable Kraftverteilung xDrive, Dynamic Performance Control sowie Wankstabilisierung. Wenn es einmal in Rekordzeit zum Segelwochenende am Starnberger See oder zu einer Powerboot-Tour auf dem Lake Mead bei Las Vegas gehen soll: X5 M und X6 M sind beide auch mit Anhängekupplung zu bestellen. Und das zu Preisen ab 105.900 Euro (X5 M) beziehungsweise 108.500 Euro (X6 M). Für die exklusive Innenausstattung sorgt die Individualabteilung der Bayern.

Stefan Grundhoff / pressinform
 
 
KOMMENTARE (8 von 8)
 
stern-schauer (09.04.2009, 21:03 Uhr)
_was für eine maschine..
auch wenn alles so unvernünftig erscheint.. alte, leck mich am arsch.. das löst ein will-haben gefühl aus. so viel power und die leistungsdaten auf dem blatt papier versprechen sehr viel freude..
und bitte keine blöden kommentare von neid und verantwortung!
.
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_mk
Blacky007 (09.04.2009, 16:12 Uhr)
@ambio
Einen Menschen als Lusche zu bezeichnen, der 120 anderen Menschen Lohn und Brot bietet, zeugt davon, dass Sie nichts anderes sind, als ein kleines neidisches Arschloch! Sorry, für meine Direktheit, aber bei mir gehts immer ganz straight - ohne Diplomatie!
-
Anstelle anderen solche Spielzeuge neidsich zu sein, sollten Sie lieber Ihr Gehirn einschalten, Ihre Ärmel hochkrempeln und selbst etwas schaffen, dann werden wir im Falle eines Erfolges ja sehen, ob Sie sich nicht auch ab und zu mit einem solchen netten Spielzeug belohnen, dafür dass Sie so hart schuften.
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Sicher keiner braucht solche Autos wirklich, aber für was zur Hölle schufte ich jeden Tag wie ein Blöder und trage das ganze Risiko meiner Firma?
Roder (09.04.2009, 14:52 Uhr)
@ ambio
Warum postest du dann solche unnötigen Kommentare. Nur weil mnache Leute spaß an solchen Gefährten haben und es sich auch leisten können müssen sie ja keine proleten sein. Ist für dich jeder der sich was teures gönnt gleich ein prolet?? Ich kann STR_EDDS verstehen das er schreibt ob du neidisch bist, warum solltest du sonst sowas schreiben!?!?
ambio (09.04.2009, 14:39 Uhr)
@ STR_EDDS
was bist du den für ne Lusche.....sorry aber NEIDISCH auf sowas ???
Es gibt andere Dinge auf die man neidisch sein kann aber ganz bestimmt kein BMW oder Mercedes
STR_EDDS (09.04.2009, 14:10 Uhr)
@ambio
Achja. Jetzt kommen sie wieder raus, die Neidgeister, Umweltschützer, Allesversteher und Besserwisser.
.
Lieber Ambio. Ich glaube sie sind einfach nur ein kleiner, neidischer Knilch. Für meine 12h Arbeit am Tag und dafür dass ich 120 Seelen beschäftige gönne ich mir auch eine Entschädigung. Sogar so eine politisch Unkorrekte wie ein großes Auto.
tomcat68 (09.04.2009, 13:22 Uhr)
wer's braucht....
wie blöd muss man sein, so viel geld für ein auto auszugeben? BMW, rüstet euch, die potenziellen X5M, X6M-käufer rennen euch die bude ein.
die lage habt ihr selbsternannten premiumhersteller immer noch nicht erkannt.
Blacky007 (09.04.2009, 13:19 Uhr)
@ambio
Wohl neidisch oder warum sonst dieser proletenhafte Kommentar?
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Leute die sich solche Autos leisten können, sorgen in der Regel dafür, dass andere Menschen in Lohn und Brot stehen, aber das wollen Kleingeister eben nicht erkennen. Und schenken Sie sich den Einwurf, von wegen, diese Autos werden nur gekauft, weil sie von der Steuer abgesetzt werden. Sicher - so weit wäre ein Einwurf auch völlig richtig. Was jedoch alle Kleingeister und Kritiker der Abschreibbarkeit von Firmenwagen immer völlig außer Acht lassen ist die Tatsache, dass diejenigen, die solche Autos von der Steuer abschreiben, ein zigfaches an Steuern bezahlen - sei es durch die Einkommensteuer von höheren Gehältern, wie auch durch Gewinn- und Gewerbesteuern.
ambio (09.04.2009, 12:46 Uhr)
Einfach....
Benzin drüber und anzünden,für was anderes ist diese Proletenkarre nicht nicht zu gebrauchen !!!
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