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15. September 2011, 11:52 Uhr

Merkel lobt die Autohersteller

Die Autoindustrie sei "eine zentrale Stütze unserer Volkswirtschaft", sagte Bundeskanzlerin Merkel bei der Eröffnungsfeier der Messe. Für andere Industrie- und Dienstleistungbranchen sei sie ein "absoluter Innovationstreiber".

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Die Kanzlerin schlüpft in einen BMW i3 Concept© Frank Rumpenhorst/DPA

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat auf der Automobilmesse IAA ein klares Bekenntnis zum Euro und zur Rettung der Währungsunion abgelegt. "Trotz aller Turbulenzen halte ich fest: Der Euro hat sich bewährt. Er ist stabil und wertbeständiger als die D-Mark", sagte die CDU-Politikerin. Von den stabilen Zinsen profitierten die Unternehmen, auch die Hersteller und Zulieferer in der Automobilindustrie.

Der deutsche Wirtschaftserfolg baue wesentlich auf dem europäischen Binnenmarkt und dem Euro auf, sagte die Kanzlerin. Gerade die Autobranche habe in anderen Ländern Europas wichtige Absatzmärkte. Deshalb werde Deutschland alles tun, was dem Ziel diene, die Währungsunion trotz der brodelnden Staatsschuldenkrise zu retten - und alles lassen, was diesem Ziel nicht diene.

Schuldenkrise trübt die Aussichten

Nach Angaben von Matthias Wissmann, Präsident des Automobilverbands VDA, bereiteten der Branche vor allem die Schulden in den USA und einigen europäischen Ländern Sorgen: "Diese Hypotheken für Gegenwart und Zukunft müssen glaubhaft und mit Führungsstärke beseitigt werden", forderte er. "Die Bundesregierung hat unsere Unterstützung, wenn sie sich konsequent für die europäische Idee und unsere gemeinsame Währung einsetzt und gleichzeitig mit aller Konsequenz eine europäische Schuldenbremse durchsetzt."

Wissmann sagte, zwar normalisiere sich die Automobilkonjunktur aktuell: "Aber zwischen "nachlassender Dynamik" und dem falschen Gerede von "Rezession" besteht nach meinem wirtschaftlichen erständnis ein großer Unterschied."

 
 
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