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21. Juli 2011, 16:05 Uhr

Eric Schmidt gesteht, dass Google zu langsam war

Google-Vorstandsmitglied Eric Schmidt gibt zu, dass der Suchgigant sich schon früher um einen Facebook-Konkurrenten hätte bemühen müssen.

Google-Vorstandsmitglied Eric Schmidt gibt zu, dass der Suchgigant sich schon früher um einen Facebook-Konkurrenten hätte bemühen müssen.

In einem Interview mit dem amerikanischen Fernsehsender "CNN" drückte der ehemalige Google-Geschäftsführer Eric Schmidt sein Bedauern darüber aus, dass der Konzern nicht schon früher an einer mehr personalisierten Form des Internets gearbeitet hat.

Schmidt sagte: "Im Wesentlichen hat Facebook eine Plattform geschaffen, die zeigt, wie Menschen sind. Das Internet als Ganzem bietet dieses System nicht. Google hätte daran schon früher arbeiten sollen. Ich denke, das ist der Bereich, der mehr Ressourcen benötigt hätte, um die dazugehörigen Identitätsdienste und Ranglistensysteme zu entwickeln. Das hätte einen großen Unterschied für das gesamte Internet gemacht."

Facebook hat sich zum größten Rivalen für Google um die Internetdominanz entwickelt.

Aber mit knapp 20 Millionen Mitgliedern beginnt Google+ bereits an Boden zu gewinnen. Die Frage, ob Google seinem Rivalen Facebook mit einer schnelleren Reaktion auf dem "Social Networking"-Markt zugesetzt hätte, ist also durchaus berechtigt.

TR
 
 
 
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