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Eigentlich wollte er nur das Durcheinander an seinem Arbeitsplatz aufräumen: Vor 20 Jahren konzipierte Tim Berners-Lee am Kernforschungsinstitut Cern ein Informationsnetz, aus dem sich in wenigen Jahren das World Wide Web entwickelte. Und das, obwohl es anfangs nicht gut aussah für das junge Netz.
Offiziell ist das WWW vor zwei Jahren 20 geworden, doch seitdem gibt es immer wieder wichtige Entwicklungsschritte des Web, die es zu feiern lohnt. Jetzt jährt sich zum 20. Mal der Moment, als sein Schöpfer Tim Berners-Lee erstmals Nutzer in sein Netz einlud.
Vor 20 Jahren war das WWW noch winzig: Die erste Webseite enthielt aber bereits Hyperlinks und damit das Werkzeug für eine einzigartige Vernetzung des Wissens der Welt. Die Wiege stand nicht etwa in den USA, sondern in Genf.
Vor 40 Jahren bastelten ein paar Wissenschaftler in Kalifornien an der Vernetzung von Computern herum - und legten unbewusst den Grundstein für das heutige Internet. Niemand hätte sich vorstellen können, mit welchen Problemen das Netz heutzutage zu kämpfen hat.
Der Preis wird für herausragende technologische Leistungen vergeben, die das Alltagsleben positiv verändert haben. Der Physiker Tim Berners-Lee war maßgeblich an der Entwicklung des World Wide Web (WWW) beteiligt.
Tim Berners-Lee, der Erfinder des World Wide Web, ist von Königin Elizabeth II. zum Ritter geschlagen worden. "Sir" Tim entwickelte vor rund zehn Jahren das WWW am CERN in Genf.
Unter den 237 Vorschlägen für den diesjährigen Friedensnobelpreis fällt einer aus dem Rahmen: Das World Wide Web solle die Auszeichnung bekommen, meinen die Unterstützer der entsprechenden Kampagne. Wer den Preis abholen soll, steht auch schon fest.
Schon 1976 hat Elisabeth II. ihre erste E-Mail verschickt. Nun wurde ihr offizieller Web-Auftritt renoviert. Neben viel Staatstamtam sind auch ein paar Videos aus den Kindertagen der Königin zu sehen. Einige Details aus ihrem Leben erspart sie dem Volk aber lieber.
Auch wenn der Google-Gründer Interviews wohl eher als eine lästige Pflicht empfindet, machte er in Zürich für stern.de eine Ausnahme. Dabei beschäftigt sich Sergey Brin viel lieber mit der Optimierung seiner Suchmaschine und des Weltklimas.
Der Forscher Shuji Nakamura ist mit dem höchstdotierten Technologiepreis der Welt ausgezeichnet worden: Der Japaner erhält den "Millennium Prize" für die Entwicklung Energie sparender Leuchtdioden und eines blauen Lasers.
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Sir Timothy John Berners-Lee, OM, KBE, FRS ist ein britischer Informatiker. Er ist der Erfinder der HTML (Hypertext Markup Language) und der Begründer des World Wide Web. Heute steht er dem World Wide Web Consortium (W3C) vor und ist Professor am Massachusetts Institute of Technology (MIT).
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