Schneller die Kassen nie klingelten

23. Mai 2012, 15:52 Uhr

Das Action-Rollenspiel Diablo 3 bricht alle Rekorde: Allein am ersten Tag verkaufte sich das Spiel 3,5 Millionen Mal. Damit ist es das am schnellsten verkaufte PC-Spiel aller Zeiten. Von Christoph Fröhlich

Diablo 3, Account, Millionen, Verkaufsrekord

Diablo 3 ist das am schnellsten verkaufte PC-Spiel aller Zeiten.©

Das Sprichwort "Es verkauft sich wie warme Semmeln" wäre bei Diablo 3 untertrieben. Höllisch heiße Semmeln sind dagegen treffender: Alleine am Starttag, dem 15. Mai, verkaufte sich das Spiel mehr als 3,5 Millionen Mal. Damit ist es das sich am schnellsten verkaufenden PC-Spiel aller Zeiten. Addiert man noch die 1,2 Millionen Gamer, die Diablo 3 als Zugabe zum Jahrespass des Online-Rollenspiels World of Warcraft erhalten haben, stürzten sich am ersten Tag sogar 4,7 Millionen Spieler in die Welt von Sanktuario. Kein Wunder, dass die Server bei diesem Andrang in die Knie gingen.

Famoser Verkaufsstart, anhaltende Probleme

Insgesamt verkaufte sich das Spiel in den ersten sieben Tagen 6,3 Millionen Mal. "Wir sind außer uns vor Freude, dass sich so viele begeisterte Menschen auf der ganzen Welt ihr Kopie von Diablo 3 gesichert haben", sagt Mike Morhaime, Chef und Mitgründer von Blizzard Entertainment. "Wir bedauern es allerdings, dass unsere Vorbereitungen nicht ausreichend waren, um dabei für alle ein reibungsloses Erlebnis zu gewährleisten." In den ersten Tagen sorgten zahlreiche Server-Abstürze für unzufriedene Fans. Auch Fehler innerhalb des Spiels brachten die Gamer zur Verzweiflung.

Mittlerweile laufen die Server weitgehend stabil und der Entwickler hat angekündigt, die Fehler demnächst zu beheben. "Ich möchte mich hiermit zu unserem Engagement bekennen, sicherzustellen, dass alle Spieler von Diablo 3 ein tolles Spielerlebnis haben werden und den Spielern für ihre Unterstützung danken", sagt Morhaime.

Gestohlene Accounts

Doch die Probleme reißen nicht ab: Laut Aussagen einiger Spieler haben Hacker mehrere Accounts übernommen und Gold und wertvolle Gegenstände der Figuren gestohlen. Teilweise konnte Blizzard die Gegenstände wiederherstellen, viele Spieler gingen dagegen leer aus. Offiziell werden die Fälle weiter untersucht, heißt es in den Foren des Entwicklers. Konkrete Tipps, wie man seinen Account schützt, gibt es hier. Doch vor allem der erste Hinweis dürfte für Stirnrunzeln sorgen: Ruhe bewahren. Ein zweifelhafter Hinweis für jemanden, der zwölf Jahre auf ein Spiel gewartet hat, dann tagelang nicht auf die Server kam und dem anschließend zahlreiche Gegenstände gestohlen wurden.

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