Alles auf App-fang

25. Januar 2011, 18:06 Uhr

Sie sind neu in der App-Welt von iPhone, iPad und iPod Touch? Der glänzende Apple-Kosmos birgt einige Geheimnisse. In Folge eins unserer Serie für iAnfänger vermitteln wir das Basis-Wissen über Apps. Von Carsten Scheibe

iPhone, iPad, iPod Touch, Apple, Apps

Mit den Apps revolutionierte Apple den Smartphone-Markt©

Wer ein iPhone , einen iPod Touch oder ein iPad besitzt, schafft damit die technische Basis für den Einsatz von sogenannten Apps. Dabei handelt es sich um mobile Applikationen, also um Programme, die auf dem Apple-Betriebssystem iOS funktionieren. Apps gibt es aber auch für andere mobile Betriebssysteme wie etwa Android.

Apple hat es geschafft, eine Umgebung zu schaffen, die für die Nutzer einige gewichtige Vorteile aufweist. Dazu zählt Apples App-Store, der wahlweise über das Gerät selbst oder über die Desktop-Software iTunes zu erreichen ist. Der Anwender muss sich nur einmal im App-Store anmelden, um hier einen Account zu erhalten. Anschließend lassen sich nicht nur Filme, Musik, Hörbücher und TV-Sendungen einkaufen, sondern eben auch Apps. Das Geld dafür wird einmal im Monat von der Kreditkarte abgebucht oder von einem Guthaben-Konto belastet, das über iTunes-Karten aufgefüllt wird. Das funktioniert unkompliziert und kundenfreundlich. Der zweite Vorteil ist die kompakte Form der Apps. Jede App besteht immer nur aus einer Datei, die übertragen wird. Komplizierte Installationen wie auf dem PC gehören der Vergangenheit an.

Strenge Kontrolle

Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Apple bietet zwar gerade für Technik-Neulinge ein einfach zu bedienendes Shopping-Paradies, vor dem man keine Berührungsängste zu haben braucht. Dafür entscheidet Apple aber auch bis ins Detail, wer welche Apps verkaufen darf - und lässt hier Zensur walten. Nackte Brüste hatten in der heilen Apple-Welt bisher etwa ebenso wenig zu suchen wie schicke Tools, die die iOS-Oberfläche verändern.

Inzwischen gibt es mehr als 300.000 Apps. Sie alle kosten nur einen Bruchteil der Preise, die man bislang von Computersoftware gewohnt war: im Schnitt 0,79 Euro, selten werden mehrere Euro fällig. Dafür bringen die Apps den Apple-Geräten immer wieder neue Funktionen bei. Die Apps starten spannende Spiele, laden zum Musikmachen ein, vergleichen Preise, finden Restaurants in der Nähe, buchen Reisen, starten ein Fitness-Programm, sammeln Kochrezepte oder kümmern sich ums Online-Banking.

Blog-Tipp Carsten Scheibe schreibt in seinem stern.de-Blog "iPhone-Junkie" ständig über die neuesten Apps, die er bemerkenswert findet.

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