Wer Käsestangen, Salzbrezeln oder Kartoffelchips isst, begeht gleich eine doppelte Sünde. Erstens treibt viel Salz bei manchen Menschen den Blutdruck hoch. Zweitens trieft Salzgebäck aus Mürbe- oder Blätterteig vor Fett. Genau wie Kartoffelchips: Mit einer 175-Gramm-Tüte nehmen Sie ähnlich viele Kalorien zu sich wie mit einem Drei-Gänge-Menü.
Dass es oft eine ganze Tüte sein muss, liegt an den Geschmacksverstärkern, die viele Hersteller ihren Chips zusetzen. Diese Substanzen, das haben Wissenschaftler nachgewiesen, machen Lust auf mehr. Nur Bio-Produkte enthalten keine Geschmacksverstärker.
Wie in Kaffee steckt auch in Chips das giftige Acrylamid. Es entwickelt sich beim Frittieren. Allerdings haben die meisten Hersteller ihre Produktionsweise mittlerweile verbessert. Auf Null reduzieren lässt sich das Gift jedoch nicht. Besser sieht es aus bei Chips aus Mais: Dieses Gemüse entwickelt weniger oder gar kein Acrylamid, wenn es erhitzt wird.