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Abnehmen auf dem OP-Tisch

Bauchdeckenstraffung

Bei der Standard-Methode der Bauchdeckenstraffung macht der Chirurg einen wellen- oder U-förmigen Schnitt im Unterbauch. Er beginnt knapp oberhalb des Schamhügels und verläuft seitlich entlang der so genannten Bikinilinie zum linken und rechten Beckenknochen. So verschwinden die etwa 40 Zentimeter langen Narben später unter der Unterwäsche oder Badehose. Der Operateur macht einen zweiten Schnitt um den Nabel herum, um ihn von der Bauchhaut abzulösen. Mit der Bauchwand bleibt der Nabel verbunden.

Nun löst der Chirurg Haut und Unterhautfett von der Muskulatur bis unter den Rippenbogen. Er entfernt das Fett und näht eventuell überdehnte Bauchmuskeln wieder aneinander, die beispielsweise während einer Schwangerschaft auseinander gewichen sind. Anschließend schneidet er die überschüssige Haut ab und vernäht die Wundränder. Zum Schluss fädelt er den Nabel durch einen kleinen Schnitt in der gestrafften Bauchdecke und näht ihn an der Haut fest.

Für diese Operation bekommen Sie immer eine Vollnarkose. Sie sehen den Erfolg sofort nach der OP. Während einer Operation Fett abzusaugen und gleichzeitig die Haut zu straffen, ist umstritten: Dabei entstehen sehr große Wundflächen, die nur schwer heilen.

Die Gefahren

Wie bei jeder größeren Operation im Bauchraum kann die Wunde nachbluten und sich entzünden. Außerdem besteht die Gefahr, dass sich Blutgerinnsel bilden. Hat der Arzt zusätzlich Fett abgesaugt, vergrößert sich die Wundfläche, da die kleinen Adern, die von unten her die Bauchdecke versorgen, beim Absaugen leicht verletzt werden. Auch die Gefahr eines Blutgerinnsels wächst.

Da der Arzt die Haut stark gestrafft hat, werden Sie in den ersten Wochen unter Spannungsschmerzen leiden. Hat sie die Haut zu sehr gespannt, kann es passieren, dass das Gewebe um den Nabel herum nicht mehr ausreichend durchblutet wird. Im Extremfall stirbt es ab. Breite Narben können die Folge von zu straff gezogener Haut sein.

Hat der Arzt Nerven verletzt, können Sie Berührungen nicht mehr spüren, vor allem im Bereich des Nabels, gelegentlich auch bis hin zu den Oberschenkeln. Manchmal bleiben solche Taubheitsgefühle für immer bestehen.

Die Haltbarkeit

Es liegt an Ihnen. Wenn Sie auf gesunde Ernährung achten, nicht zunehmen und regelmäßig Ihre Bauchmuskeln trainieren, können Sie dauerhaft schlank bleiben.

Die Kosten

Lassen Sie lediglich Haut und Fettgewebe entfernen, müssen Sie mit etwa 3500 Euro rechnen. Für etwa 6000 Euro können Sie zusätzlich Ihre Muskeln straffen lassen. Dazu kommen die Kosten für Krankenhaus-Aufenthalt und Narkose.

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Seite 1: Abnehmen auf dem OP-Tisch
Seite 2: Fettabsaugen
Seite 3: Die Fett-weg-Spritze
Seite 4: Bauchdeckenstraffung
Seite 5: Oberschenkelstraffung
 
 
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