Der Operateur setzt einen halbkreisförmigen Schnitt in Leistenhöhe an: Er verläuft bogenförmig vorne von der Leistengegend seitlich hoch bis zum Beckenknochen und dann nach hinten bis in die Gesäßfalte. Dann löst der Chirurg die gesamte Haut am Oberschenkel, zieht sie wie eine Strumpfhose stramm nach oben und vernäht die Wundränder. Ist die Oberschenkelhaut sehr schlaff, schneidet der Chirurg außerdem an der Innenseite des Oberschenkels die Haut auf, von der Leistenfalte abwärts bis zum Knie, entfernt überschüssige Haut und näht die Oberschenkelhaut wieder zusammen. Die Operation wird immer unter Vollnarkose gemacht.
Sie können das Ergebnis nach einem halben Jahr sehen, wenn alle Schwellungen zurückgegangen sind. Der Eingriff lässt in jedem Fall lange Narben zurück.
Vorübergehende Schmerzen, Schwellungen und Blutergüsse, auch Entzündungen sind möglich. Bei zu stark gespannter Oberschenkelhaut kann es passieren, dass bei Frauen die großen Schamlippen flach gezogen werden. Gerade im Hüftbereich bleiben oft unschöne, deutlich sichtbare Narben.
Die Haut am Oberschenkel erschlafft leicht. Nach acht bis zehn Jahren wird sie vermutlich ihre Straffheit verloren haben.
Für eine beidseitige Straffung müssen Sie mindestens 6000 Euro bezahlen. Hinzu kommen die Kosten für das Krankenhaus.