Nicht alle Fettpolster lassen sich mit Sport oder Diäten bekämpfen. Es bleiben Skalpell und Absaugkanüle als Möglichkeiten. Doch Vorsicht: Jeder Eingriff birgt Gefahren, sowohl gesundheitliche als auch ästhetische.

Bei einer Bauchdeckenstraffung schneidet der Chirurg Haut und Fettgewebe weg© Yoshitaka/Photocase.com
Vielleicht treiben Sie Sport und achten auf eine gesunde Ernährung - und trotzdem leiden sie unter ungeliebten Wülsten an Bauch, Beinen oder Po. Vielleicht hat eine Schwangerschaft Ihre Bauchdecke überdehnt und zieht sich nicht mehr zusammen. Oder Sie haben abgenommen und übrig geblieben ist schlaffe Haut. Schönheitschirurgen versprechen Ihnen schnellen Erfolg mittels Body-Sculpturing: Sie saugen Fett ab, schneiden überflüssige Haut weg und straffen die Muskeln.
Von allen Schönheits-Operationen in den USA liegt Fettabsaugen (Liposuktion) an erster Stelle, wobei Brustvergrößerungen weltweit nicht statistisch erfasst sind. In Deutschland wird die Rangliste von laserchirurgischen Operationen im Gesicht angeführt, gefolgt von der Fettabsaugung. Die Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie (GÄCD) schätzt, dass ihre Mitglieder in Deutschland im Jahr 2006 rund 140.000 Schönheits-Operationen durchführten, 18.000 davon waren Fettabsaugungen.
Abgesaugte oder aufgelöste Fettzellen verschwinden für immer, werben Schönheitschirurgen und verschweigen: Die Vorläufer von Fettzellen bleiben, die so genannten Präadipozyten. Aus ihnen können sich neue Fettzellen bilden - Ihr Leben lang. Nur wenn Sie Ihren Lebensstil ändern, gesünder und weniger essen und sich mehr bewegen, werden Sie auch schlank bleiben.
Egal wofür Sie sich entscheiden - solch eine Operation für die Schönheit ist kein harmloser Eingriff. Zum Teil entstehen riesige Wundflächen im Bauchraum, mit allen damit verbundenen Komplikationen. Im Extremfall können die Komplikationen sogar zum Tod führen.
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