Es ist so beeindruckend wie beängstigend: Auf engstem Raum essen, schlafen, arbeiten und spielen viele Hongkonger in sogenannten Käfigwohnungen. Die bieten nur Platz für das Nötigste.
Wohnungsnot und überhöhte Mietpreise sind in Deutschland, zumal in Großstädten, ein großes Thema. Doch angesichts dieser Bilder aus der chinesischen Metropole Hongkong erscheint der deutsche Wohnungsmangel als Luxusproblem.
Wie diesem Mann stehen vielen Menschen in der Millionenstadt nur wenige Quadratmeter zur Verfügung. Ein winziges Zimmer ist Schlafstatt, Küche, Waschraum und Arbeitszimmer gleichzeitig. Mit viel Improvisationstalent schaffen es die Bewohner, ihre Habseligkeiten auf kleinstem Raum unterzubringen.
Die prekäre Wohnsituation vieler Hongkonger kommt nicht von ungefähr: Die Stadt zählt zu den am dichtesten Gebieten der Welt, die Lebenshaltungskosten sind hier höher als anderswo. Bereits seit Jahrzehnten steht den meisten Bürger nur geringer Wohnraum zur Verfügung.