Albtraum für die Zähne

Fast jeder Fünfte knirscht nachts mit den Zähnen. Meist ist Stress der Grund. Das Malmen schleift das Gebiss ab und überlastet die Kiefergelenke. Oft führt es sogar zu Schmerzen in Kopf und Rücken.

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Fast jeder fünte leidet unter Bruxismus, wie das nächtliche Zähneknirschen auch genannt wird©

Die Schlafenden ahnen nicht, was sich nachts in ihrem Mund abspielt: Die Zähne verbeißen sich hart ineinander, der Kiefer mahlt, die Muskeln pressen - all das geschieht unbewusst, um den täglichen Stress abzubauen. Fast jeder fünfte Mensch knirscht mit den Zähnen. Weil das kaum während der Wachphase passiert, sind es häufig die Lebenspartner, die das Problem zuerst entdecken.

Wer mit knirscht, schleift seine Zähne ab. Auch die Kiefergelenke verschleißen dadurch. Manchem schmerzen deswegen tagsüber Kiefer, Kopf und Nacken. Denn die Muskeln verhärten und verspannen sich durch das ständige Malmen. Stress im Beruf oder im Privatleben können das Zähneknirschen auslösen. Seltener verursachen schief stehende Zähne, Krankheiten des Kiefers oder eine schlecht sitzende Prothese das nächtliche Tun.

Kinder schleifen ihre Milchzähne plan

Knirschen mit den Zähnen schadet Erwachsenen, Kindern jedoch nicht. Kleinkinder malmen so lange, bis die Kau-Flächen von Ober- und Unterkiefer zueinander passen. Möglicherweise schleifen sich die Milchzähne dadurch sogar plan. Das ist nicht schlimm, denn sie bekommen neue Zähne.

Um die Zähne von Erwachsenen zu schonen, haben Ärzte die Knirscher-Schiene erfunden: ein Überzug aus Kunststoff, der nachts in den Mund gesteckt wird. Er verhindert, dass sich das Gebiss zu stark abschmirgelt. Gegen die Anspannung hilft die Schiene aber nicht. Den emotionalen Druck können Entspannungs-Techniken nehmen.

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