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7. Mai 2010, 10:55 Uhr

Bundesländern droht Millionen-Verlust

Während der Schweinegrippe-Pandemie hat Deutschland zu viel Impfstoff gegen das H1N1-Virus gekauft. Jetzt drohen die Bundesländer auf 30 Millionen Impfdosen sitzenzubleiben - das entspricht rund 250 Millionen Euro.

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30 Millionen Impfdosen gegen die Schweinegrippe wurden nicht verwendet© Matthias Rietschel/AP

Den Bundesländern droht wegen der überzähligen Schweinegrippe-Impfdosen ein finanzieller Verlust von mehr als einer Viertelmilliarde Euro. Wegen des Scheiterns einer Massenimpfung gegen die Viruserkrankung seien bundesweit rund 30 Millionen vom Staat gekaufte Impfdosen nicht verwendet worden, berichteten die Zeitungen der WAZ-Gruppe am Freitag. Alle Bemühungen, wenigstens einen Teil des überflüssigen Serums ins Ausland zu verkaufen, seien vorerst gescheitert, sagt eine Sprecherin des niedersächsischen Gesundheitsministeriums dem Bericht zufolge.

Niedersachsen hatte als derzeitiger Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz der Länder im Namen aller 16 Bundesländer bereits seit Januar nach Abnehmern für den zu viel georderten Grippeschutz gesucht. Zunächst zeigten laut WAZ zwar etliche Staaten Interesse an dem Impfstoff, darunter Albanien, Moldawien, Mazedonien, der Kosovo und die Mongolei. Als die Angst vor der Schweinegrippe deutlich abgenommen habe, sei der Verkauf aber nicht zustande gekommen. "Es brennt nicht. Es gibt zurzeit keine Interessenten", sagt die Ministeriumssprecherin.

Durch die fehlgeschlagenen Bemühungen um einen Weiterverkauf bleibe allein Nordrhein-Westfalen auf 6,4 Millionen Impfdosen im Wert von 53,3 Millionen Euro sitzen, berichten die Zeitungen. In NRW hatten sich demnach nur knapp eine Million Menschen gegen die Schweinegrippe impfen lassen. Nun hoffen die Länder dem Bericht zufolge, wenigstens einen Teil des Serums im Herbst zu Geld machen zu können. Experten untersuchten derzeit, ob der Impfstoff auch gegen die saisonale Grippe eingesetzt werden könne. Spätestens Mitte 2011 läuft die Haltbarkeit des Impfstoffes ab.

AFP
 
 
KOMMENTARE (5 von 5)
 
brigitteramsau (08.05.2010, 05:46 Uhr)
Wieso oft...
...haben sich die Politiker die sich fuer diesen "Impfstoff" stark machten die Taschen gefuellt.

Schnell noch ein paar Panzer-Haubitzen nach Afghanistan, wir wissen doch das es dadurch allen wieder "gut" geht.

Armes Deutschland.
ramteid (07.05.2010, 13:07 Uhr)
Inkompetenz pur
Man erinnere sich dabei auch an die Vogelgrippe. Das war der Test, mit viel Arbeit verbunden, aber auch da sind die Fachleute die da in den Parlamenten in ungeheurer Menge sitzen, z. T. hereingefallen. Zu Beginn der inszenierten Schweingrippe jedoch hätte man mal genauer hinschauen müssen. Zu Rücktritt ist keiner aufgefordert wurden. Es ist ja aber auch nicht ihr Geld was da verschleudert wurde.
evitaevita (07.05.2010, 12:12 Uhr)
Gemeinschaftlicher Betrug...
von bestochenen "Gesundheitspolitikern" und der Pharmaindustie. Die kaufen sich jetzt schicke Villen undf Pelze für ihre Damen und die Versicherten zahlen Sonderabgaben. Es war ein Paradebeispiel von Manipulation der Veröffentlichten Meinung ("Überfüllte Krankenhäuser, " Tod und verderben durch die Schweinegrippe" etc) - schade nur dass der Verbraucher sich einfach nicht impfen lassen wollte!

Macht nichts, die Kasse stimmt ja trotzdem!
manta (07.05.2010, 11:52 Uhr)
ist mal wieder...
Fremdschämen angesagt. Ohmann wo leben wir hier eigentlich.
johnniedeamonic (07.05.2010, 11:31 Uhr)
tja....
.....wenn man während der "Pandemie" auf so etwas hingewiesen hat wurde man sofort zensiert oder im Fall einiger Politiker und Ärzte Mundtot gemacht,
jetzt ist alles so gekommen wie vorhergesagt und wer ist nun Schuld???
Ganz einfach,
da wir in Deutschland sind wahrscheinlich H4'ler und Islamisten,
wahrscheinlich beide....^^
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