Ob sich jemand mit einer Erkältung oder einer Grippe ansteckt, ist nicht nur Glückssache. Manche Menschen haben eine schwächere Körperabwehr als andere. Wenn das Immunsystem aber nicht so gut funktioniert, haben Viren und Bakterien leichtes Spiel.

Ältere Menschen und Kinder sind besonders gefährdet, weil deren Immunsystem entweder geschwächt oder noch nicht richtig ausgereift ist© Colourbox
Menschen mit schwachem Immunsystem laufen Gefahr, dass eine Erkältung oder eine Grippe Komplikationen nach sich zieht, die in besonders schweren Fällen auch tödlich enden können. Schuld daran sind oft so genannte Superinfektionen. Besonders häufig ist die Lungenentzündung, die Pneumonie. Sie kann durch die Grippeviren selbst, aber auch durch Bakterien hervorgerufen werden, die sich in der grippegeschwächten Lunge besonders leicht absetzen können.
Besonders gefährdet bei Erkältungen und Grippe sind folgende Personengruppen:
Zu den Risikogruppen gehören darüber hinaus auch Menschen, die in ihrem Alltag viel Kontakt mit anderen Menschen haben. Das sind etwa Ärzte und Krankenschwestern, Angestellte in Kaufhäusern und Supermärkten, bei der Post, Polizei oder bei Behörden und Verkehrsbetrieben. Sie können sich leichter mit dem Virus anstecken.