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"Indiana Jones 5" kommt, aber einer fehlt

Harrison Ford und Steven Spielberg wollen es noch einmal wissen: In drei Jahren soll "Indiana Jones 5" in die Kinos kommen. Ford wird dann 76 Jahre alt sein, Spielberg 72. Aber einer fehlt.

Von Sophie "Marion" Albers Ben Chamo

Harrison Ford als Indiana Jones

Harrison Ford - kann es nur einen Indiana Jones geben?

Demografisch betrachtet, ist der soeben verkündete fünfte "Indiana Jones" ein sehr deutscher Film: Der Star wird 76 sein, wenn das Archäologenabenteuer 2019 in die Kinos kommt. Der Regisseur 72. 38 Jahre und knapp zwei Milliarden Dollar Einspielergebnis ist es dann her, dass Harrison Ford, George Lucas und Steven Spielberg die Action-Comedy-Ikone Indy aus der Taufe gehoben haben. Und die Fans sind immer noch ganz verrückt nach dem Raubein mit Angst vor Schlangen.


"Indiana Jones ist einer der großartigsten Helden in der Kinogeschichte", tönte denn auch Disney-Chef Alan Horn, dessen Unterhaltungs-Imperium eben nicht nur "Star Wars" sondern auch Henry "Indiana" Jones unter der Knute hat. "Eine solch' perfekte Kombination von Regisseur, Produzenten, Schauspieler und Rolle ist selten", so Horn weiter. Und ein ziemlich sicher zu melkender Geldesel auch - man stelle sich nur das Merchandise vor. Indy-Käfer-Burger, Indy-Höhlen-Zahnbürste und der Kristallschädel als Nachtischlampe... 

"Indiana Jones" mit Harrison Ford, ohne George Lucas

Einen Titel gibt es noch nicht. Immerhin ist nun klar, dass nicht der wunderbare Chris Pratt ("Jurassic World") die Indy-Stafette übernehmen wird. Harrison Ford war zuletzt 2008 in "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" zu sehen gewesen - mit Shia LaBeouf als nervigem Sohn.

Vielleicht hat auch der Erfolg von Fords Veteranenauftritt im neuen "Star Wars"-Abenteuer den Ausschlag gegeben, "Indiana Jones" wieder aufzulegen. George Lucas, der sowohl "Star Wars" als auch Indiana Jones einst erfunden hat, ist jedenfalls offensichtlich nicht mit dabei. Bleibt zu hoffen, dass das Endprodukt das Mastermind nicht so sehr enttäuscht wie der Sternenkrieg. 2019 sind wir schlauer.

Und US-TV-Host Jimmy Kimmel hat übrigens noch eine Nachricht für all die, die meinen, Harrison Ford sei zu alt für den Action-Buddel-Jump-and-Run-Kram:


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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo