Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |
Der Regisseur Michael Bay hat den Klassiker von 1974 mit den Mitteln des modernen Kinos neu verfilmt: Die Kettensäge singt wieder. Kein Film für schwache Nerven.
Mehr als 300 Millionen Dollar Umsatz an der Kinokasse - und offenbar Ärger hinter den Kulissen, die nun sogar die Fortsetzung bedrohen. Worum es geht? Natürlich um Geld.
Michael Bay erzählt in "Pearl Harbor" vom Angriff der Japaner auf die US-Amerikanische Küste vor Hawaii. Dabei legt er sein Augenmerk auf eine Liebesgeschichte als auf die historischen Tatsachen.
Stolze 1,1 Milliarden US-Dollar spielte "Transformers 3" ein - und das ohne Megan Fox. Platz 3 der erfolgreichsten 3D-Filme.
Das Nichts in "Transformers 3" ist so laut, grell und milliardenschwer, dass man fast philosophisch werden möchte. Aber das Über-Franchise hat auch ein paar ganz pragmatische Probleme.
1961 findet die Besatzung der Apollo 11 auf der dunklen Seite des Mondes einen abgestürzten Autobot, der 40 Jahre später zur Erde gebracht wird, um im Krieg gegen die bösen Decepticons zu kämpfen.
Nachdem der Heimatplanet von John zerstört wurde, wurden er und acht weitere Kinder auf der Erde in Sicherheit gebracht. Seitdem verstecken sie sich vor den skrupellosen Feinden, die schon drei der neun Flüchtlinge getötet haben. Und John, mittlerweile ein junger Mann, ist der Vierte auf der Liste.
"The Rock - Fels der Entscheidung"
Hollywood prügelt sich um den Nachfolger der profitablen Plastikscheibe - aber wer braucht die überhaupt noch? Wenn's um Action geht, kann man sich auf Hollywood verlassen. Irgendwo fliegen immer die Fetzen - entweder auf der Leinwand oder ersatzweise hinter den Kulissen. Vor ein paar Tagen gaben die Studiobosse von Paramount dem Elektronik-Riesen Sony eins auf die Nase. Völlig überraschend verkündeten sie, hochauflösende Filme künftig nicht mehr in Sonys Blu-ray-Format zu veröffentlichen, sondern ausschließlich auf HD-DVD. Toshiba und seine Partner (darunter Microsoft), die versuchen, die HD-DVD als nächsten DVD-Standard durchzusetzen, zahlen Paramount ein kleines Dankeschön von 150 Millionen Dollar, berichtet die New York Times. Verglichen mit dem Geschäft, um das es in Wahrheit geht, ist das natürlich gar nichts: Die DVD, Mitte der 90er Jahre eingeführt, stößt spürbar an ihre Grenzen. Wer sich für ein paar tausend Euro ein Heimkino mit Surround-Sound und allem Pipapo einrichtet, möchte am Ende keinen unscharfen Film, der von TV-Größe auf 150 Zentimeter Diagonale aufgeblasen wurde, auf seinem Breitwand-Bildschirm sehen. Hoffen jedenfalls Hollywood und die Elektronikhersteller. Die einen würden gern neue Geräte verkaufen, die anderen alte Filme - nämlich all jene, die schon als DVD im Wohnzimmer stehen, noch mal neu. Nur diesmal im hochauflösenden HD-Format, bei dem sich das Bild aus drei- bis sechsmal so vielen Punkten zusammensetzt. Das bedeutet aber auch, dass auf dem Datenträger mindestens dreimal so viel Platz muss, und da kann die DVD nicht mithalten. Wie üblich, wenn es um viel Geld und die Einführung eines neuen Standards geht, konnten sich die Firmen nicht einigen, und so ringen nun seit mehr als einem Jahr zwei rivalisierende Technologien um die Gunst gutbetuchter Versuchskaninchen, die einfach nicht warten können: hier die Blu-ray Disc, dort die HD-DVD. Blu-ray liegt in den USA vorn und hat auch mehr Partner in Hollywood. Aber ein Sieger ist derzeit nicht in Sicht, und jetzt bringt nur noch Warner Bros. Titel für beide Standards heraus. Scheibenkleister, könnte man meinen - aber in Wahrheit stellt sich die Frage, ob der Zirkus überhaupt noch eine Rolle spielt. HD wird sich durchsetzen, keine Frage. Wer je gesehen hat, wie gestochen scharf und plastisch ein HD-Bild wirkt, mag nie wieder zurück. Hier in den USA wird mittlerweile ein Großteil des Abendprogramms als hochauflösendes Fernsehen ausgestrahlt - und dank meiner kleinen Elgato-Box, die meinen Mac in einen HD-Rekorder verwandelt, schaue ich "House", "Lost", "Heroes" und andere Serien grundsätzlich nur noch im Kinoformat. Aber auf die Idee, 500 Dollar für einen Blu-ray-Player auszugeben (oder auch nur 250 für ein HD-DVD-Gerät), käme ich nie. Wozu auch? Per Kabel-TV habe ich die Auswahl aus mindestens 500 Kanälen - eine grobe Schätzung; ich habe, zugegeben, nicht gezählt. Viele Programme werden schon in HD und immer mehr auch "on demand", also per Knopfdruck, angeboten. Das heißt, ich stelle mir mein eigenes Programm zusammen - wann ich will, nicht wann es die Sender bestimmen. Selbst Shows, die normalerweise durch Werbung unterbrochen werden, gibt es "on demand" zu sehen - ohne Werbung, auch in HD. Na gut. Was aber ist mit den Kommentaren der Regisseure, dem Blick auf die Dreharbeiten und all den anderen Extras? Kein Problem: Vieles davon findet sich entweder ebenfalls im Kabelprogramm oder ersatzweise als Video-Podcast im Netz. Auch Apple zeigt, dass Plastikscheiben von gestern sind: Im amerikanischen iTunes-Laden gibt es mittlerweile so ziemlich jede Fernsehsendung zu kaufen, die das Herz begehrt. Die Qualität ist nicht HD - noch nicht - aber besser als ein herkömmliches TV-Bild. Es gehört nicht viel Phantasie dazu, sich vorzustellen, dass wir in Zukunft unsere Film- und Fernseh-Unterhaltung ausschließlich aus dem Netz fischen. Räuberisch veranlagte Hollywood-Fans, die sich bevorzugt bei Bit-Torrent und Pirate Bay bedienen, tun das ja längst. Speichern lassen sich die riesigen HD-Datenmengen ohnehin bequemer auf Festplatten, die immer billiger werden. Statt Blu-ray und HD-DVD wünsche ich mir Automaten, die idealerweise bei jedem Café um die Ecke stehen würden (hallo Starbucks, hallo Balzac Coffee?). Dort könnte ich eine kleine Festplatte anstöpseln und, während ich auf meinen Koffein-Schub warte, auch gleich Nachschub für mein Heimkino besorgen. Wenn der Preis stimmt, zahle ich gern und kann mir vielleicht sogar die horrenden Kabelgebühren sparen. Die Hollywood-Studios würden vermutlich kräftig Kohle scheffeln, ganz ohne Formatstreit, und alle wären glücklich. Selbst Michael Bay und die Fans seines Films "Transformers", die im Augenblick darum bangen müssen, dass es eine Fortsetzung gibt. "Transformers 2 - ohne mich!", grummelte der Haudrauf-Regisseur, dem wir auch "Pearl Harbor" und "The Rock" verdanken, in seinem Blog, nachdem Paramount den Schwenk ins HD-DVD-Lager verkündet hatte. Die Sache stinke ihm, schrieb Bay ("Paramount pisses me off!") - es könne nicht angehen, seinen Fans einen Film vorzuenthalten, nur weil sie auf Blu-ray statt HD-DVD gesetzt haben. Andererseits, ganz ehrlich: Wenn das die Konsequenz ist, kein neues Meisterwerk von Michael Bay, dann dürfen sich die Studios meinetwegen gern weiterprügeln.
Berühmt für Pathos und Zerstörungsorgien verfilmte "Armageddon"-Regisseur Michael Bay einen actiongeladenen Klon-Krieg in der Tradition von SciFi-Klassikern der 70er Jahre - mit Starbesetzung.
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?Bad Boys Cuba Gooding Jr Hauptrolle Hollywood Jessica Biel John Wayne Justin Timberlake Model Rosie Huntington-Whiteley Secret Transformers Überlebende Zuflucht
Ben Affleck Brad Pitt Bruce Willis Ewan McGregor Frances McDormand Jackie Chan James Cameron Jerry Bruckheimer Jessica Alba John Malkovich Josh Hartnett Kate Beckinsale Megan Fox Robert Rodriguez Scarlett Johansson Shia LaBeouf Steven Spielberg Terry Gilliam Tom Hanks Tom Sizemore
Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".

Michael Benjamin Bay ist ein US-amerikanischer Regisseur und Filmproduzent, der sich vor allem auf Actionfilme spezialisiert hat. Zudem widmet er sich seit einigen Jahren der Produktion von Neuverfilmungen bekannter Horrorfilme.