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Miles Davis

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Nachrichten-Ticker
Miles Davis und Edith Piaf werden auf Briefmarken verewigt

In einer gemeinsamen Aktion bringen die französische und die US-Post zwei Briefmarken mit den Bildern von Edith Piaf und Miles Davis heraus.

INTERVIEW
INTERVIEW
»Wir brauchen Musik für uns, für jetzt!«

Marcus Miller hat das Bass-Spielen nicht erfunden. Aber perfektioniert. Seit den frühen Achtzigern schafft sein typischer Klang ein Fundament für die populäre Musik.

Der getrennte Papi
Blog "Der getrennte Papi"
Aua, sehr (49.)

Oder: Einige Beobachtungen von Mann zu Männlein - und wohl retour. Worum es heute geht: Das Abschiednehmen, der Sohn, der Bruder, der Nervfaktor, die bisweilige Ungeduld des getrennten Papi, Bettgeflüster, das Wachsen, die Schmerzen, die Unwiderstehlichkeit - und Miles Davis' und Gil Evans' Directions. Es ist immer wieder merkwürdig, von den Kindern Abschied-Zu-Nehmen, besonders wenn man die Ferien über miteinander verbracht hat, fast 24 Stunden rund um die Uhr zusammen war, ziemlich viel gereist ist, was allerdings mit Alexander und Marie fast immer null Problemo ist. Sie sind coole Reisekinder und finden es spannend, Orte zu wechseln, liebe Menschen hier und dort zu treffen, neue Orte auszukundschaften und an bekannten Orten zu verweilen. Ja, so ist denn das erneute vorübergehende Voneinander-Abschied-Nehmen merkwürdig und passiert bei dem getrennten Papi immer zackzackzacko. Gemeinsam holten wir Drei die Mama vom Flughafen ab und die Drei brachten den getrennten Papi dann in die Stadt und der verabschiedete sich fix - weil er nie so recht weiß, was er in den Sekunden der fallenden Abschieds-Worte noch sagen soll. Außer der durchaus wichtigen Feststellung, man sehe sich ja doch bald wieder, etwa beim Schul-Gottesdienst in dieser Woche und dann hole der getrennte Papi zuerst Alexander vom Kindergarten ab und dann kämen die Zwei in die Kirche, um zu sehen wie Marie die Schneeflocke spielt und singt und das sei schon wieder in drei Tagen, also, man sähe sich ja doch bald wieder. Ist dies nun ein lässliche, sagen wir, sprachliche Ungenauigkeit (den Begriff einer kleinen Schwindelei gilt es an dieser Stelle zu vermeiden), um den Kindern immer wieder und immer wieder und immer wieder und...zu sagen: "Bald haben wir uns wieder" . (Klammer auf: "Auch wenn nur einige Tage ganz schön lang werden können, für Euch & für mich" , Klammer zu). Gerade, wenn der getrennte Papi bei seinem Sohn das Gefühl hat, er könne täglich beobachten wie der sich weiterentwickelt von einem kleinen Kind zu einem echten Jungen wird. Dabei hat er sich gegen eine doch gerne das letzte Wort habende Schwester durchzusetzen, die allerdings in letzter Zeit ihrem Bruder öfters sagt, dass sie ihn sehr lieb hat und ziemlich cool und seinen trockenen Witz lässig findet. Aber natürlich kann das Männlein auch zwischendurch alle just Anwesenden verdammt-noch-nerven. Etwa als wir uns etwa auf einer der Zug-Rückfahrten in den Ferien befanden und die Deutsche Bahn sich einmal mehr Hunderttausende von Verfluchungen gefallen lassen musste, weil zehnmal mehr nichtsundnichts funktionierte, was von einer funktionierenden Deutschen Bahn eigentlich in einem hoch industrialisierten Land in Mitteleuropa, das überall in der Welt doch immer mehr Verantwortung übernehmen will, zu erwarten wäre. Also, wir waren in einem Abteil, der Zug hielt dauernd irgendwo, ohne das uns jemand verriet, warum und wenn es jemand versuchte, dann konnten die Fahrgäste nichts verstehen außer einem Knistern, das entfernt an eine vorderasiatische Sprache erinnerte. Alexander hatte super durchgehalten, aber die letzte der fünf Stunden reichte es ihm und seinen verständlichen Protest äußerte er indem er 60 Minuten lang den Schnupfen in seiner hübschen Nase hochzog - lamentierend, laut, lästig. Die anderen drei Fahrgäste (ein Elternpaar, das sich hätte beschweren können und deren einjähriges Kind, das sich noch nicht beschweren konnte) liessen es erstaunlich klaglos, wenn auch pikiert über sich ergehen. Allein dem getrennten Papi platzte nach schätzungsweise über dreihundert-oder-so leisen und verständigen Ermahnungen, Alexander möge bitte auf die übrige Besatzung des Abteiles Rücksicht nehmen, laut und sehr vernehmlich der Kragen. "Verdammt noch eins: jetzt ist Schluss damit". Selbstverständlich war bis Hamburg mitnichten Schluss damit, Alexander war durch mit sich, der Bahn, seinem Vater und überhaupt. Das sind dann die Momente, in denen der Nervfaktor die Oberhand gewinnt, dem getrennten Papi der Engelsgeduldsfaden reisst, was ihm natürlich in derselben Zehntelsekunde total, unendlich und zweifelsohne leid tat. Aber als das Sohnemännlein sich schließlich weigerte, nach Verlassen des elenden Zuges nur das leichteste Gepäckstück mitzunehmen (während Marie sich wirklich abbuckelt), fällt die Stimmung zwischen Senior und Junior auf den Gefrierpunkt - ganz als reichte es nicht, dass es draußen schon eine Eiseskälte um sich gitff und uns allen die Hände abfroren. Zuhause ging es bald und eher zweckmäßig ("Wascht bitte Eure Hände, putzt Euch die Zähne, wo sind die Kuscheltiere, ab in die Kiste!") zu und nach kurzem Bettgeflüster der großen Schwester mit dem kleinen Bruder und umgekehrt, senkte sich nach weniger als zehn Minuten kindlich-selige Schlafensruhe über die Wohnung. Die hat es zwar meistens unter weniger angespannten Verhältnissen ebenfalls, aber der getrennte Papi genoss sie doch sehr. Die Nacht fiel weniger entspannend aus, Alexander wächst gerade und wenn er wächst, dann tut das Wachsen in seinen Beinen weh: Aua, sehr. Schmerzen, die der getrennte Papi ein jedes Mal vollkommen nachvollziehen kann, denn ihm ging es ebenso und es fühlt sich derart echt an als wäre es gerade erst gestern mit ihm und in seinem Körper geschehen. Also wurde sechs- oder siebenmal aufgewacht, die zarten Beinchen wurden gestreichelt und nochmals gestreichelt und noch mehr gestreichelt, das hilft nicht, aber es beruhigt, immerhin, mitten in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden. Am folgenden Morgen scheint dann kaum etwas vorgefallen zu sein, Alexander ist wieder bester Dinge und teilt als erstes dem getrennten Papi erleichtert und fröhlich mit: "Meine Beine tun nicht mehr weh". Ausserdem fiel uns Beiden gleichzeitig auf, dass wir uns gestern keinen gegenseitigen Gutenachtkuss gegeben hatten, allerdings weniger aus bilateraler Wut als aus Erschöpfung über die saublöde Zugfahrt. Also geben wir uns einen liebsten Gutenmorgenkuss (den er, wie der getrennte Papi früher auch, hinterher rasch abwischt) und wir finden uns (wie fast immer) unwiderstehlich und beschließen (logisch), uns wieder zu vertragen, obwohl wir uns gar nicht zerstritten hatten. Puh, das ging wieder gut und ich habe wieder gute Gründe, über pädagogische Grundkonzepte in Praxis und Theorie nachzudenken. Er hört dabei Directions von Miles Davis mit dem Gil Evans Orchestra und freut sich riesig auf ein Wiedersehen mit seinen Kindern, sind ja nur  noch drei Tage. Dazu alsbald mehr vom getrennten Papi...

Kultur
Kultur
John McLaughlin erhält Frankfurter Musikpreis

Der Jazzmusiker John McLaughlin (70) wird mit dem Frankfurter Musikpreis geehrt.

Barack Obama
Barack Obama
Das Prinzip Hoffnung

Er ist der amerikanische Traum der iPod-Generation. Er begeistert die Massen nicht nur in den USA - in Barack Obama sehen viele Menschen die Chance auf eine bessere Welt. Und die 1000 Angestellten seines Wahlkampfteams tun alles dafür, dass Zweifel daran nicht aufkommen.

"Harald Schmidt Show" bei Sat.1
Die Rückkehr des Großmauls

Seine besten Jahre als Late-Night-Talker hatte Harald Schmidt bei Sat.1. Jetzt kehrt der Entertainer nach einem Gastspiel bei der ARD wieder zu seinem alten Sender zurück. Ein riskantes Unterfangen - heute Abend geht es los.

Der getrennte Papi
Blog "Der getrennte Papi"
Verdammt nah (59.)

Oder: Zwei Kuscheltiere können manchmal helfen, echt wahr. Worum es heute geht: Zappenduster, verpasstes Telephonat, wie blöd, Stimmen hören ist so schön, Träumen noch schöner, Musikhören auch, während des Schreibens im Büro, besonders, die Kraft der Kinder und die Frage wie es sich eigentlich ganz früher lebte, ohne Kinder. Plötzlich ist es draussen schon zappenduster, die ganze Zeit geschrieben im Büro und später noch zuhause, gut ist es gelaufen, ohne Wenns und Abers -  smooth würden die Amerikaner sagen. Aber plötzlich war es eben dunkel, Lichter und Kerzen wollten angemacht und angezündet werden, Schnittchen waren vorzubereiten, mit Obst und Möhren, Ingwer-Tee und hinterher einen Fruchtquark, oder so. Und die neue CD, Miles Davis, Bitches Brew Live hört der getrennte Papi schon zum dritten Mal. Bereits im Büro, während des Schreibens, hat er sie reingelegt - vor vierzig Jahren aufgenommen und immer noch coolcoolcool. Und über all' die Arbeit hab' ich dann tatsächlich verpasst, noch rechtzeitig meine Kids anzurufen, bevor sie ins Bett gehen. Heute waren sie allein, gestern hatten sie Besuch von Freunden, Sleepovers oder Pyjama-Parties, herrlich, das haben wir früher doch auch geliebt. Dann fanden wir selten früh in den Schlaf und es wurde geredet und Quatsch veranstaltet und Kissenschlachten (wunderbares Wort, übrigens) fanden kein Ende. Immerhin, auch wenn der getrennte Papi nicht dabei sein konnte, seine Erinnerungen an die eigene Kindheit freuten ihn und er freute sich für seine Kinder, Alexander und Marie. Und trotzdem, so blöd, jetzt konnte ich die Stimmen der grossen Zwerge für heute nicht mehr hören. Wie gut freilich, dass wir die Stimmen unserer Kinder stets in Kopf und Herz tragen und sie nienienie vergessen. In den vergangenen Tagen hat der getrennte Papi oft von seinen Kindern geträumt, es war immer warm in diesen Träumen und der Sand hing zwischen unseren Zehen und wir waren ganz braungebrannt und liefen nur in kurzen Hosen rum und die Tage blieben lang und länger und wir konnten ohne Bettdecke schlafen und wir wollten uns gar kein anderes Leben mehr vorstellen. Grossartig, dass der getrennte Papi immer wieder in seinen Schlafgedanken mit seinen Kindern zusammen ist. Das überbrückt die Zeit, wenn sie nicht da sind auf doch sehr angenehme, kongeniale Weise. Wie im Büro, wenn es eine Schreibpause braucht, da helfen die Happy Chicks On Acid des Elliott Caine Sextett, wie Musik doch entspannen und beflügeln kann, zu gleichen Teilen - ist es mit Kindern nicht oft genauso? Dann sind sie uns verdammt nah und näher. Und sie geben uns viel Kraft im Alltag, natürlich kosten sie uns bisweilen jede Menge, Kraft. Aber wie könnte es sein ohne die Kinder? Kürzlich habe ich darüber nachgedacht, dass man als so genannter Single doch ein Leben ohne besondere Verantwortung gelebt hat. Okay, wir haben studiert, wir haben gejobbt, wir haben gearbeitet, wir haben protestiert, Atomkraft? Nein Danke!, wir haben demonstriert, wir hatten Affären und Beziehungen, wir haben Herzen gebrochen und uns wurden die Herzen gebrochen. Wir sind in die Zukunft gegangen, ohne an die Zukunft zu denken, jedenfalls nie so richtig und nie so ernsthaft und nie mit besonders grossem Respekt vor irgendwem oder irgendwas oder irgendüberhaupt. Das hat sich nun mit den Kindern geändert, grundsätzlich und unwiderruflich, keine Wege führen zurück, alle führen nach Vorne. Mein Gott, die Zeit ohne Kinder scheint Lichtjahre entfernt. Wenn sie erst einmal da sind, werden sie immer da sein und wir können von ihnen träumen, wenn sie nicht da sind. Etwa an zwei Kuscheltiere gedrückt, ganz fest in die Kopfkissen eingegraben und mit einer Wärmflasche an den Füssen. So geht's. Dazu alsbald mehr vom getrennten Papi, der jetzt müde ist...

05.11.2003.
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"Jazzlife"
Eine musikalische Reise durch Amerika

Anfang der 60er Jahre reisten der Jazzpapst Joachim Ernst Behrendt und der Fotograf Will Claxton vier Monate lang durch die Vereinigten Staaten. Dabei ist eine einzigartige fotografische Dokumentation des Jazz entstanden.

05.11.2003
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Miles Davis auf Wikipedia

Miles Dewey Davis III. war ein amerikanischer Jazz-Trompeter, -Flügelhornist, Komponist und Bandleader. Davis gilt als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Jazz-Geschichte. Er war und ist bekannt für seine Improvisationen mit wenigen und lang anhaltenden Tönen. So schaffte er einen großen Kontrast zu den Musikern seiner Zeit, besonders im Bebop. Alles in allem legte Davis konzeptionell immer wieder neue Grundsteine, indem er nie konservativ auf einem Jazz-Stil beharrte, sondern immer m...

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