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KW 25/2004: Gibt es eine endliche Anzahl an Melodien? (Tim Jakobi, Petershagen)

Für viele Leser waren die musikalischen Erzeugnisse Dieter Bohlens, wenn nicht gar Beweise, zumindest ein starkes Indiz für die Endlichkeit der Melodienanzahl.

Jan, Berlin

Nein, da Melodien sowohl mit Rhytmik und Notenfolgen als auch mit Pausen entstehen ist mit steigender Anzahl an Pausen und Noten eine schier unendliche Zahl an Melodien möglich. Allerdings gibt wahrscheinlich nur eine begrenzte Zahl an "einfachen" Melodien die eingängig sind, weshalb sich wie im Pop und HipHop ersichtlich erstaunlich viel wiederholt und "neu" gemacht wird.

Uwe, Nürnberg

Es gibt zwar nur eine endliche Anzahl an verschiedenen (hörbaren) Frequenzen (Tönen), diese können aber über unendlich viele verschiedene Tonlängen zu unendlich vielen verschiedenen Melodien werden.

Christian Krüger, Marburg

Nein, Musik ist Mathematik. Noten die Zahlen. Gibt es eine endliche Anzahl von Zahlen Aneinanderreihungen? (Harmonisch klingen diese Meldien dann aber bestimmt nicht :-))

Marcel, Berlin

Ich gehe davon aus, dass nichts WIRKLICH unendlich ist und daher auch nicht die Anzahl der Melodien. Sie wird in Zahlbereichen liegen die der Mensch nicht begreifen kann (Melodien sind ja nicht mal auf unser Notensystem begrenzt...), aber Unendlich? Nein!

Simon Strauß, Markt Nordheim

Ja, es gibt eine endliche Anzahl an hörbaren Melodien, da es auch eine endliche Anzahl von Tönen im hörbaren Frequenzbereich gibt. Wenn man jedoch Melodien im unhörbaren Bereich, d.h. Ultraschall, mit einbezieht, dann ist die Anzahl unendlich.

Nein, die Melodie kann undendlich lange sein.

Lansen, Robert - 40468 Düsseldorf Kalkumer Str. 78

Nein

Wieland Josch, Chemnitz

Meiner Ansicht nach: Ja. Wenngleich die Endlichkeit noch nicht erreicht ist. Erkennbar wird es aber daran, daß mit Techno und seinen (noch möglichen)Steigerungen schon ein Punkt sichtbar wird, ab dem es nicht mehr weitergeht. Die großen klassischen Werke sind alle geschrieben und durch nichts mehr zu erreichen, auch wenn es hie und da noch versucht wird, meist kläglich. In der modernen Musik, ob Jazz, Rock und Pop, ist wohl alles ausgelotet, von der höheren Qualität (Miles Davis, Pink Floyd) bis zur niedersten (Modern Talking, jedwede Boygroup). In immer höherem Maße kommen Coverversionen auf den Markt, meist mit monoton-breiigen Bumm-bumm unterlegt, weil einfach keine Ideen mehr da sind. Selbst (teilweise zurecht) hochgefeierte Musiker wie Norah Jones oder die Band Archive sind, genaugenommen, mit ihren Vorgängern nicht wirklich konkurrenzfähig. Die Suche nach neuen Melodien und Musikformen verläuft sich in einer Sackgasse, weil etwas wahrhaft Neues nicht! mehr entstehen kann. Es bleibt nur, auf dem Vorhandenen aufzubauen, es immer wieder zu verwenden, zu mischen, zu bearbeiten. Dabei kann hier und da etwas sehr Spannendes entstehen, wirklich neu aber wird es nicht sein.

Agnes Günther, Dresden

Ich sage: Nein. Es gibt zwar nur eine endliche Anzahl verschiedener Töne. Allerdings gibt es (zumindest theoretisch) beliebig viele Notenwerte (Tonlänge), also ganze Noten, halbe Noten, viertel Noten, achtel Noten, u.s.w. Außerdem kann auch die Melodie selbst beliebig lang sein, so daß es auch unendlich viele Melodien geben muß.

Michael Kaufmann, Karlsruhe

Wenn man voraussetzt, - daß eine Melodie eine endliche Länge hat, - daß es eine endliche Anzahl unterscheidbarer Tonhöhen, Tonlängen und Takte gibt, dann gibt es auch nur eine endliche Anzahl an Kombinationen von Tönen. Unter diesen Voraussetzungen ist die Anzahl möglicher Melodien also endlich. Genauso kann man aus den Buchstaben des Alphabets nur eine endliche Anzahl von Gedichten mit maximal 100 Buchstaben verfassen.

Jürgen Seifert, Hannover

ja

Frederik Ziebell, Jena

Fasst man eine Melodie als eine singbare, in sich geschlossene Folge von Tönen auf, so gibt es natürlich nur endlich viele Melodien. Töne werden durch Noten und Notenzeichen dargestellt. Da die Gesamtheit aller Noten und Notenzeichen endlich ist, gibt es endlich viele Töne. Folglich ist die Kombination endlich vieler Töne endlich, was dazu führt, dass es nur endlich viele Melodien gibt. q.e.d.

Christopher Becker

Letztlich entscheidend dabei dürfte sein, ob es bei der Frage um die wahrgenommene Melodie des menschlichen Ohres geht, oder ob einfach nur die Tatsache der Entsteheung eines Tones zur Lösung herangezogen wird. Denn in minimalsten Schritten würde jede Schwingungsveränderung einen neuen Ton erzeugen und die Tonfolgen so als unendlich angesehen werden. Bei der eingänglichen Melodie, wie wir sie aus heutiger Populärmusik, aber auch aus der Klassik und diversen anderen Genres kennen sind die Melodien natürlich begrenzt, da nur die bekannte Tonleiter genutzt werden kann und Künstler somit auch nur aus einer begrenzten Anzahl aus Tönen auswählen können. Mathematische und Statistische Berechnungen führen hier also schnell zu den möglichen Kombinationsmöglichkeiten. Diese scheinen natürlich auch riesig, sind aber letztlich doch begrenzt. Auch wenn mehrere Milliarden Lieder geschrieben werden müssten, bis die Melodie sich wiederholen würde. Auch in die Betrachtung ! einbezogen werden muss natürlich die Frage, ob es sich bei einer Melodie um eine eingängliche (also auch abzählbar bzw. überschaubare) Tonfolge handeln muss, oder ob auch unendlich lange Tonfolgen als Melodien gelten.

Frederik Selzer, Rastatt

Als Melodie versteht man ja meist nicht das ganze Lied sondern nur einzelne Abschnitte die sich wiederholen. Egal wie man das jedoch definiert gibt es doch eine endliche Anzahl von Tönen und damit auch eine endliche Zahl an möglichen Kombinationen. Dazu kommt noch Dauer wie lang ein Ton gespielt wird und die Pausen zwischen den einzelnen Tönen sowie die Stärke wie hart ein Ton angeschlagen wird (Klavir).

Christian Hachmann, Paderborn

Ja: Einerseits gibt es natürlich nur eine begrenzte Zahl unterscheidbarer Töne(womit an dieser Stelle das gesamte Spektrum zu einem Zeitpunkt gemeint ist), da eine Messung niemals unendlich exakt sein kann(siehe Heisenbergsche Unschärferelation). Andererseits scheinen physikalische Größen nach unserem Wissensstand nicht nur in ihrer Messbarkeit sondern tatsächlich(wobei die Philosophen noch streiten, ob das ein Unterschied ist) gestuft zu sein. Da eine Melodie die zeitlich Abfolge von Tönen ist, können unendlich viele Kombinationen nur in unendlicher Zeit erreicht werden. Eine Schwingung, die prinzipiell die Existenz von Materie vorraussetzt, kann jedoch den meisten Modellen zur Entwicklung des Universums zufolge nicht unendlich lange aufrechterhalten werden. Ähnliches gilt in einem endlichen Universum für das Aufschreiben einer Melodie. In sofern ist die Gesamtzahl aller erzeugbaren Melodien begrenzt, wenn wir auch niemals die Chance haben werden, sie alle auszuprobieren.

Schlaumeier

Zuerst trennen wir uns von den Tönen als hörbare Abstufung zwischen Tönen. Logischer Schritt: Wellenbereich. Nun müssen wir definieren, ob es eine endliche Anzahl an hörbaren, oder unhörbaren Melodien gibt. Gehen wir von dem kompletten Wellenspektrum aus und potenzieren die Frequenz, so erhalten wir eine sehr große, aber dennoch endliche Zahl. Ergo: Die Anzahl der Melodien ist endlich.

Marc Mennigmann, Iserlohn

vielleicht gibt es eine endlich anzahl von möglichkeiten, tonketten mit begrenzter länge zu bilden, vor allem, wenn man auch den "ästhetischen" aspekt mit berücksichtigt. allerdings ist ja nicht festgelegt, aus wieviel tönen eine melodie maximal bestehen darf. damit wäre auch eine unendlich lange melodie denkbar. und selbst wiederholungen sind in einer melodie ja durchaus erlaubt...

A. Schweikardt, Altbach

Satz: Es gibt unendliche viele Melodien. Beweis: Man nehme zehn unterschiedenliche Noten. Weise jeder Note eine Zahlenwert von 0 bis 9 zu. Jetzt nehme man alle Zahlen (reelle/rationale ist eigentlich egal) und behaupte diese Zahl repräsentiere eine Melodie (Kakophonie?), wobei jede Ziffer dieser Zahl eine Note darstellt. Da es unendlich viele Zahlen gibt, gibt es ebenso viele Melodien. qed Bemerkung: Viel Spass PI (dauert doch etwas länger).

Stephan, Düsseldorf

Nein gibt es nicht, denn wenn Du alle gefunden zu haben glaubst, häng ich noch einen Ton dran ;-)

Frank L., Köln

Ganz klar: Jein! Bei einer handvoll Noten und einer Melodie mit endlich vielen Tönen ist die Endlichkeit ja leicht nachvollziehbar. Bedenkt man, dass es aber theoretisch unendlich viele Töne im hörbaren Frequenzbereich gibt (unabhängig davon, dass das menschliche Ohr sie nicht auseinanderhalten kann) und man natürlich beliebig lange Melodien entwerfen könnte, gibt es unendlich viele Möglichkeiten - allerdings hören sich die meisten davon ziemlich sch...räg an und sind schon von Dieter Bohlen produziert worden.

M.Möschl , Erding

rein rechnerisch ergibt sich aus der Tatsache ,daß es keine obergrenze für die anzahl der töne innerhalb einer als solchen empfundenen melodischen sequenz gibt, daß es dementsprechend auch keine obergrenze für die Anzahl der Möglichkeiten gibt. Allerdings ist der Mensch sicherlich nicht in der Lage jede mögliche Permutation an Länge und Tonsprüngen als "brauchbare" Melodie zu erkennen, was wiederum beweist daß es auch, für einen durchschnitts-Menschen, nur eine endliche Möglichkeit gibt, da seine begrenztheit sich von null aus relativiert und nicht gesamtheitlich vom unendlich grossen Raum der Möglichkeiten aus (soll heissen für ihn sind ab einer bestimmten wenn auch unbekannten grenze die melodien nicht mehr als melodisch wahrnehmbar, deshalb ist die anzahl auch bestimmt durch die grenzen in den ausprägungen der permutationen)

Alexander von Hagke, München

Unter den (theoretischen) Annahmen, es gäbe ein kontinuierliches Spektrum an Tonhöhen oder Rhythmen, existieren natürlich unendlich viele verschiedene Melodien. Wir können allerdings nur eine feste Anzahl von Tonhöhen und Rhythmen innerhalb eines beschränkten Zeitraumes wahrnehmen. Insofern ist die Anzahl der praktisch unterscheidbaren Melodien definitiv endlich. Ein weiterer Beweis ist das digitale Medium CD: Sämtliche Musikstücke, die z.B. weniger als 1 Stunde dauern, können aufgezeichnet werden. Die Anzahl der möglichen Kombinationen von 0 und 1 auf der CD ist zwar riesig, aber ganz klar endlich.

Eris, Chaos

wenn man den bereich der hörbaren schwingungen als grundlage der melodie annimmt, so wird, wie in der mathematik, einmal jeder ton mit jedem anderen ton in einer fortlaufenden aneinanderreihung verbunden worden sein

Christoph, Voerde

Zumindest sind brauchbare Melodien endlich

T. Archut, Frankfurt

Natürlich gibt es eine endliche Anzahl an Melodien. Im weitesten Sinne beruht die Melodik (im Gegensatz zur Harmonik) auf einer mathematischen Basis. Würde man die Metrik auf ein Minimum reduzieren (bspw. 2 oder 4 Takte) und Taktart festlegen (bspw. 4/4-Takt) läßt sich eine Wiederholbarkeit statistisch sogar fest berechnen. Es gibt hier etliche Beispiele (bspw. traditionelle Kinderlieder).

B. aus K.

sicher!!!!- sehr endlich- fragen sie dieter bohlen.

Kiu, Odenthal, Toningenieur

Jede Kulturgruppe hat im Laufe der Generationen ihre eigene Ton-/Notenskala entwickelt. Manche sind streng mathemathischer Natur, manche haben andere Ursprünge. Die Kulturen, die ihre Notenskala streng mathemathisch aufgebaut haben, haben auch eine endliche (wenn auch unüberschaubar große) Anzahl an Melodien/Harmonien.

Klaus Rieger, Lindenstr. 10, 34471 Volkmarsen

Da es eine unendliche Anzahl von Tönen gibt, gibt es folgerichtig auch eine unendliche Anzahl von Melodien. Genau wie bei den Zahlen gibt es bei zwei Tönen immer noch einen, der dazwischen liegt.

Jörg, München

Meiner Meinung nach ist die Anzahl von Melodien endlich, da ich glaube, dass es auch eine endliche Anzahl von Tönen gibt. Wenn man nur Töne berückstichtigt, die das menschliche Ohr wahrnehmen kann, wird diese Anzahl wahrscheinlich um einiges kleiner sein, als wenn alle Töne brücksichtigt werden würden. Dabei stellst sich aber wieder die Frage, wie alle Töne die es gibt herausgefunden werden können, wenn der Mensch Sie nicht wahrnehmen kann. Gruß Jörg

Matze, Berlin

Theoretisch ja, wenn man sich auf hörbare Töne sowie festgelegte Frequenzgänge einigt und das Wort "Melodie" nicht wörtlich nimmt. Dann ergibt sich eine endliche Anzahl von Tönen und somit eine endliche Anzahl von "Melodien". Müsste man dann mal ausrechnen lassen. Wie lang soll eine Meldodie denn sein?

charly, Heiligenhaus

Seit Superstar, Popstar usw. wahrscheilich nicht. Es wird immer was neues geben!

m Dieburg

Eindeutig Ja, denn es gibt ja auch eine endliche Anzahl Krawattenknoten (Mathematisch berechenbar)

gunther, Hobart/Tasmanien/Australien

laut mathematischer kombinatorik: JA bis diese wahrlich astronomische zahl an melodien allerdings erreicht wird ist atronomisch weit entfernt, ergo unerreichbar

Uwe Brings, 50181 Bedburg

Ja, da die Anzahl der hörbaren Noten begrenzt ist, sind auch die kombinationsmöglichkeiten begrenzt. Wobei die Zahl aber extrem hoch ist. Aber auch nicht jede Notenkombination hört sich auch gut an. Mit freundlichem Gruß Uwe Brings

cpapan

Nein, weil man ja unendlich viele Toene aneinander reihen kann.

megabeck

Den Beweis für die Endlichkeit der Melodie liefern Bohlen, Siegel und Co.

Jonathan Zeboh, Braunschweig

Wenn man nach der derzeitigen Top 100 geht, ja.

Seán Ó Beaglach, Ireland

There is obviously not an infinite number of melodies. But an uncountable number, nevertheless. Because no matter how many melodies you count, there will always be at least one more. So what is the word or mathematical symbol for that amount - unfinite?

Otto, Marburg

nein, die Anzahl der Töne der Melodie wurde in der Frage ja nicht begrenzt.

Niklas (Hannover)

Nein. Eine Melodie ist allgemein eine endliche Folge von Tönen aus einer endlichen Grundmenge, die aber beliebig lang sein kann. Praktisch begrenzt ist aber eine wahrnehmbare Melodie durch folgende Faktoren: Maximale Anzahl an unterscheidbaren Tönen, somit maximale Größe der Tonleiter: keine Ahnung vieleicht 10e5. Minimale Notenlänge: ca. 1e-1s. Maximales Lebensalter ca. 3e9s. (Merkspruch: pi seconds are a nano century) Ergibt somit 10e5 ^ 3e10 also ungefähr 10 ^ (10e11) verschiedene Melodien. Klingen aber natürlich nicht alle gut.

Johannes, Hamburg

Nein, es sind unendlich viele. Wäre mehr Platz im Antwortfeld, so ließe sich das hier auch mit dem Cantorschen Diagonalisierungsverfahren beweisen. Die meisten Melodien wären allerdings ziemlich lang, und sehr "schräg"...

daniel, Freiburg

Ja

Markus Held, Tübingen

Dies hängt von der Definition des Begriffs "Melodie" ab, sinnvoll erscheint mir (als leider unmusikalischem Menschen): Definieren wir eine Melodie wie folgt: Eine Melodie ist eine Menge von geordneten, endlichen Folgen von (für menschliche Ohren wahrnehmbare) Tönen, die im Folgenen als Ausprägungen einer Melodie bezeichnet werden, die von einem Menschen als ein von anderen Melodien verschiedenes Muster wahrgenommen werden kann. Die Länge einer Ausprägung ist die Summe der Dauern ihrer Teilelemente. Die Länge einer Melodie sei definiert als die Länge ihres längsten Elements. Zwei Töne werden als gleich betrachtet, wenn sie von einem Menschen nicht unterscheidbar sind. Es werden nur Töne betrachtet, die für Menschen wahrnehmbar sind. Es wird ferner davon ausgegangen, daß es eine Mindestdauer gibt, die notwendig ist , um einen Ton wahrzunehmen und daß es eine Obergrenze für die Länge der Wahrnehmung gibt (im Zweifelsfall die Obergrenze für die Dauer des menschlichen Lebens). Dann gibt es für alle Melodien eine Normalform derart, daß alle Töne nur die Mindestlänge an Zeit benötigen. Damit ist die Anzahl aller möglichen Melodien endlich und beträgt höchstens: (Anzahl der hörbaren Töne) hoch (Maximale vernünftige Länge einer Tonfolge)

Sarah Müller, Bad Soden

Ich denke nicht, dass es eine endliche Anzahl von Melodien gibt, da es keine Beschränkung der Länge der Melodie und es somit eine unendliche Anzahl an Möglichkeiten gibt, wie man Noten setzen kann.

Marcus Lynch, Köln

Da es nur eine endliche Anzahl an Tönen gibt, nämlich zwölf (oberhalb und unterhalb wird eigentlich nur widerholt), kann es auch nur eine endliche Zahl an Variationsmöglichkeiten derselben geben. Meines Erachtens 12! (sprich 12Fakultät: 12 mal 11 mal 10 mal 9 usw.; ergibt 479 001 600) Bin leider kein Mathematiker, also bitte Berichtigung, falls die Mathematik nicht stimmt. Die Logik hingegen müßte in Ordnung sein. Gute Gedanken. m

Felix Moniac, Berlin

Als erstes müsste man den Begriff "Melodie" genauer definieren. Ginge man davon aus, dass eine Melodie nur aus bestimmten, allgemein anerkannten Noten, also 1/8, 1/4, 1/2, Ganz, usw. bestehen dürfe, so wären verschiedene Melodien und Variationen zwar sozusagen "unendlich groß", aber dennoch nicht echt unendlich. Würde die Musik keine Konventionen kennen, könnte ich folglich auch ein 1/20000 C'''''''' in meine Melodie einbauen, was natürlich für den Menschen unhörbar wäre, so müsste die Zahl der Melodien unendlich sein.

Andy Rossol, Horgen (CH)

Nein, es sei denn, man beschränkt sich in der Auswahl der Tonleitern, den Tonlängen und natürlich der Gesamtdauer einer Melodie.

Dominik Baier , wachtendonk

es gibt mit sicherheit eine temperratur die nicht überschreitbar ist z.B eine sonnen implossion heisser gehst ( glaub ich ) nicht

Dominik Baier wachtendonk

ja selbst verständlich gibt es ein ende es ist doch so wie LOTTO irgendwann sind alle noten gespielt.

Hanns d'er Kanns, O./den Wald

Ja natürlich. Die Anzahl der Töne, Frequenzen, Klangfarben, Lautstärken ist endlich (zumindest wenn man es digital betrachtet), dazu die Anzahl der Kombinationen, Variationen und Dauern. Ich nehme an, es gibt 10*50-100 mögliche Klangkombinationen, von denen die allermeisten wegen technischer Unmöglichkeit undurchführbar sind oder gräßlich. Als "Melodie" bleiben vielleicht 10**20 machbare und wahrscheinlich nur 10**5 wirklich schöne. Zum Beispiel tatata-TAAAA ! (aaaah, Bach!)

Martin, Aschaffenburg

Das es eine endliche Anzahl von Melodien gibt haben schon viele Gruppen bewiesen. Alles hört sich gleich beschissen an :-))

Markus, Nürnberg

Wenn man die aktuellen Interpreten wie Kübeldreck, Preluders, usw. betrachtet, könnte man zu zweierlei Meinung tendieren: 1. Die Melodien sind endlich. Allein Dieter Bohlen hat das ja schon gemerkt, und ca. 1 Mio. mal die gleiche Melodie für ein Lied verwendet. Und die sog. "Interpreten" dieser Generation sollten auch endlich sein. Nämlich endlich weg vom Fenster. 2. Die Melodien sind nicht nur endlich, sondern in ihrer Gesamtheit nicht mal alle gut hörbar. Viele Lieder aus den 70, 80 "berühren" uns noch heute, nicht zuletzt nur wegen einer schönen Melodie. Diese Erfahrung konnte ich mit nur sehr wenigen Lieder der letzten 10 Jahre machen. Was heute als Melodie gilt, könnte man auch mit einigen Küchengeräten herstellen und als Album verkaufen.

The Grand Cenk Orchestra

Selbstverständlich nicht. Wenn man nämlich zwischen 2 beliebigen Tönen auf einer unendlich langen Skala eine Punkt setzen kann, so kann man auch unendlich viele Punkte in unendlich vielen Kombinationen setzen. Wie sich das anhört, ist wieder was anderes. Schönen Gruss auch.

Schlaumeier, Wittstock

Beschränkt man die Melodien auf einen bestimmten Tonbereich (z.B. auf den für den Menschen wahrnehmbaren) und auf eine bestimmte Länge (z.B. max. 20Töne)gibt es nur eine begrenzte Anzahl von Melodien, da es dann auch nur eine begrenzte Anzahl von Tonkombinationen gibt. Hebt man eine von beiden Einschränkungen vollkommen auf, so ergibt sich eine unbegrenzte Menge von Melodien.

Helma Netz, Aachen

Das kommt auf die Definition von "Melodie" an. Wenn eine Melodie als eine Aneinandereihung einer maximalen Anzahl von Tönen besteht, gibt es eine endliche Zahl von Melodien. Bei einer unendlichen Kette von Tönen, die eine Melodie ergeben können, gibt es meiner Meinung nach unendlich viele.

Andreas Zottmann, Bruckmühl

Nein, es gibt unendlich viele Melodien.

Stefan, Koblenz

Vom Prinzip her ja, nur ist diese so groß, dass man beinahe von unendlich sprechen könnte.

Querdenker, Ketmannhoop

Statistisch gesehen ja, praktisch auch: Status Quo haben 20 Jahre ihrer Karriere mit nur einer Melodie bestritten. Bohlen klaut bei sich und anderen. Bogherini klaute bei Mozart, warum weil die Ideen ausgehen.

Olli, Bledeln

Wie sollte es? Es gibt eine unendliche Anzahl von Tönen! Also?

Nulla salus sine me

Es gibt keine Unendlichkeit in diesem physikalischen Universum. Nur die schiere Unfassbarkeit aller Möglichkeiten, definieren wir als unendlich. So ist auch die Anzahl aller Melodien begrenzt, wobei es zu viele gibt, als das der Mensch sie alle ausschöpfen könnte.

Hans-Jürg Lenzi

Wenn man sich so anhört, wie die heutigen - einfallslosen - Hits, die im Radio gespielt werden, muss man das vermuten. Alles tönt in etwa gleich (langweilig).

Stefan B., Dortmund

Ja. Es gibt ja auch nur endlich viele Noten und eine endliche sinnvolle Klangdauer einzelner Töne, die dann eine endliche Anzahl an Kombinationsmöglichkeiten bieten. Die Anzahl der auf diese Art erzeugbaren Kombinationen, welche auch als wohlklingend empfunden werden und damit die Bezeichnung "Melodie" verdienen, ist noch geringer.

Schammer,Nossener Str.17 09661 Tiefenbach

Nein, denn dann müßte es auch eine endliche Zahl von Zahlen geben.

Eric,Darmstadt

Wenn man es rein rechnerisch betrachtet : Ja , denn eine Endliche Anzahl von Tönen hat zur Folge das auch nur eine Endliche Anzahl von Tonkombinationen möglich ist. Allerdings ist diese Anzahl ziemlich gross

Axe, DUS

Na klar, hört euch doch den Scheiss von Bohlen und Co. an. Eins klingt wie das andere.....

Anton Georgiev - Hannover 30453, Badenstedter str. 96

Nein.

Felix Benkartek, Heide

Um diese Frage beantworten zu können, bedarf es einer eindeutigen Definition des Begriffes "Melodie": Darf sie eine bestimmte Länge nicht überschreiten? Kann eine Melodie auch Töne enthalten, die nicht von Instrumenten produziert werden können, also auch solche, die das menschliche Ohr nicht mehr wahrnimmt? Unter der Bedingung, dass eine Melodie unendlich lang sein kann, gibt es - rein stochastisch gesehen - auch eine unendliche Anzahl von Kombinationsmöglichkeiten der verschiedensten (hörbarer und nicht hörbarer) Töne!

Daniel, Leverkusen

Nein, die gibt es nicht. Es gäbe sie wenn eine Melodie durch eine festgelegte Maximalanzahl von Tönen definiert wäre. Da das aber nicht der Fall ist kann eine Melodie theoretisch aus Milliarden von Tönen bestehen. Unberücksichtigt bleibt hierbei noch der Rythmus...

Sebastian, SB

Nein, gibt beliebig viele, da ne Melodie beliebig lang sein kann. Sind zwei gleich, dann nimmt man einfach beide her und fügt am ende was unterschiedliches dran. fertig.

Tschötschel, Recklinghausen

Na klar, jedenfalls wenn man die Länge einer Melodie zeitlich begrenzt, sagen wir auf 1 Minute. Dann ist sie digitalisierbar, d.h. es gibt eine natürliche Zahl n und jede Melodie (maximale Länge = 1 Minute) ist mit n Nullen oder Einsen darstellbar. Dann gibt es höchstens 2 hoch n mögliche Darstellungen und deshalb auch nur 2 hoch n Melodien. Wer dagegen argumentieren würde, müßte behaupten, dass es 2 verschiedene Melodien geben könnte, die auf einer CD die selbe Darstellungsform bekommen würden, sich also in Nuancen unterscheiden, die ein digitaler Signalprozessor nicht mitbekommt, und das wäre doch Unsinn.

Zimmer, K. - München

Ja, falls die Melodie auf heutigen Instumenten der westlichen Welt spielbar sein soll und eine bestimmte Länge hat). Grundlage aller Melodien ist eine endliche Anzahl von hörbaren Tönen (das Kontinuum von Zwischentönen wird z.B. auf dem Klavier nicht dargestellt). Daher ist die Menge aller aus diesen Tönen erzeugbaren Melodien zwar sehr, sehr groß, aber endlich. Auch die Vielzahl an möglichen hörbaren Tonlängen ist endlich. Nein, wenn man die Melodie auf dem Frequenzkontinuum aufbaut oder keine endliche Länge annimmt. Stimmt das so?

Uwe Junge , 25899 Niebüll

Nein, es gibt auch keine endliche Zahl von Wörtern ..( die Zahl der Töne bzw. Buchstaben ist vergleichbar )

Thorsten; Heidelberg

Ja, in Dieter Bohlens Kopf schon.

C.Müller, Essen

Praktisch wahrscheinlich, theoretisch jedoch nicht. Begreift man Melodien als eine Aneinanderreihung von einzelnen Noten, kann es keine endliche Anzahl von Melodien geben, da jede Note beliebig oft wiederholt werden kann. Praktisch sieht das aber wohl anders aus, denn wer kann sich schon eine Melodie vorstellen, die eine einzelne Note uneendlich oft wiederholt.

A. Eming, Rheinbreitbach

Nein, meiner Meinung nach nicht. Man muss ja nur jeden Tag eine Note hinzufügen. Das ist nicht endlich!

Kijewski, Essen

Genausowenig, wie die Menge der Natürlichen Zahlen in der Lage ist kann die uns bekannte Notation (a = 440 Herz; Einteilung in Oktaven)alle Melodien die möglich wären erfassen. Dieser Gedanke ist aber meist Grundlage des Gedanken die Anzahl der Melodien wäre endlich. Eine Melodie zerfällt in Intervalle (Tonabstände von einem Ton zum anderen). Bereits für das erste Intervall gibt es eine unendliche Anzahl von möglichkeiten und zwar: 1. Bei der Wahl des 1. Tons (0-unendlich Herz)und zwar überabzählbar unendlich viele (statistischer Fachbegriff, einmal die unendlichen natürlichen Zahlen betreffend,einmal die unendlichen reellen Zahlen zwischen z.B. 0 und 1 betreffend) 2.Bei der Wahl des 2. und jeden weiteren möglichen Tons 3.Für jeden Ton ergiebt sich eine unendliche Anzahl an Tondauern.Wobei sich Bögen (ineinanderübergehende Tonhöhen) über Töne mit der Dauer gegen 0 darstellen lassen. 4.Selbiges gilt für die Dezibel (alle 3 Dezibel verdoppelt sich die Lautstärke)eines Tones. Wenn man jetzt noch berücksichtigt, dass aus obrigen Axiomen unterschiedliche Klangfarben (Piano Geige)und Harmonien (gleichzeitiges erklingen von z. B. C´und D´)zustande kommen können ist es fast unverständlich, dass soviele Lieder ähnlich klingen.

Dr. Rainer Nolden, Trier

Einerseits: ja. Es gibt eine begrenzte Anzahl von sing- bzw. spielbaren Melodien in unserem diatonischen System, die als harmonisch und damit „schön“ empfunden werden. Andererseits: nein. Allein die zwölf Töne unserer abendländischen Tonleiter können auf unendlich vielfältige Weise variiert werden (ob man das „schön“ findet, ist natürlich eine andere Frage). Schon die ein-, zwei-, drei-, vier- ... x-fache Wiederholung eines Tons kann ja bereits als Melodie definiert werden. Das wohl bekannteste Beispiel aus dem U-Musik-Bereich ist der Musette-Walzer „Pigalle“, dessen Kopfmotiv mit der 15(!)-fachen Wiederholung der Note D (in G-Dur) beginnt - und der ist immerhin ein Evergreen geworden. In der so genannten E-Musik sind da natürlich noch ganz andere Ton-Folgen und -Kombinationen möglich. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass jeder Ton auf verschiedene Arten harmonisiert werden kann, erweitert dies das Spektrum der Melodien sozusagen auch in der „Vertikalen“. Noch variantenreicher werden natürlich die Möglichkeiten zur Melodiefindung, wenn das asiatische Vierteltonsystem hinzugezogen wird. Das ist für unsere europäischen Ohren zwar recht gewöhnungsbedürftig, erweitert aber die Möglichkeiten, eine Melodie zu komponieren, endgültig ins Unendliche. Und dann gibt es ja auch noch die Dritteltöne...

Alex, Augsburg

Nein, die Anzahl der Melodien ist unbegrenzt. Eine Melodie besteht aus einer Anzahl Tönen, die sich im Bereich des menschlichen Hörvermögens befinden müssen. Die gängigen Tonleitern teilen diesen Bereich in unterschiedlich große, aber endlich viele Intervalle. Selbst wenn diese unendlich klein würden, hat eine Melodie noch eine charakteristische Länge. Spätestens diese könnte ewig sein (bis das Universum wieder kollabiert). Nachpfeifen kann das dann aber niemand mehr.

g.haug aus darmstadt

nein, melodien bestehen aus tönen. töne sind schwingungen und alle materie und antimaterie besteht aus schwingung. da wir nur ein teil im weltraum sind und nicht wissen, was an schwingung außerhalb unseres planeten/ sonnensystems möglich ist, ist die anzahl der melodien, die sich bilden können unendlich.

Claus Ruppel, Mülheim (Ruhr)

Theorethisch nein, da es unendlich viele Töne gibt. (Somit gibt es, selbst für Melodien die nur aus einem Ton bestehen, unendlich viele Möglichkeiten ).

Dieter Bohlen, Tötensen

Ja!

Achim Herzog, Ansbach

Wenn man die Songs von D. Bohlen so anhört ist die Anzahl der Melodien offensichtlich sehr endlich.

Erwin, München

Die Menge an Melodien ist wohl beschränkt, wenn auch nicht in besorgniserregendem Maße. Nimmt man die Anzahl P gleich der k Permutationen von n Elementen mit Wiederholung (k gleich 4 Takte, 4/4 Takt, kürzeste Note 1/16, 13 mögliche Elemente (12 Noten (wie in unserer westlichen Melodik gebräuchlich, es gibt auch Melodiken mit mehr als 12 Noten) plus die Pause), dann ergibt sich P = n^k = 13^64 = 1.96*10^71 Das sollte reichen für's erste (immerhin fast eine 2 mit 71 Nullen), obwohl es mitnichten unbeschränkt ist. Bei Bedarf kann man ja die Anzahl der Takte verlängern oder auf 32stel oder noch kürzere Taktwerte ausweichen. Davon abzuziehen sind dann nur noch die Tonfolgen, die als atonal und daher nicht als Melodie empfunden werden (was aber vom jeweiligen Kulturkreis abhängig ist) und schon kann man sich ausrechnen, wie groß die Disk eines zukunftssicheren IPod sein sollte. Wieso man allerdings im Radio nur einen Bruchteil der möglichen Melodien hören kann, lässt sich allerdings nicht herleiten.

Marcus Rohrbach, Obersulm

Auf jeden Fall! Dies würde auch die Einfallslosigkeit vieler "Künstler" begründen, die Tag für Tag Lieder covern oder remixen!

Schammer,Etzdorf

Nein ! Begründung:Wenn ich nur für jeden Ton eine Ziffer wähle, so kann ich mit diesen Ziffern(8,12,16 oder mehr)unendlich viele Zahlenkombinationen bilden,wobei natürlich Wiederholungen und Dopplungen,sowohl bei den Zahlen als auch bei den Tönen zugelassen sind. OK ?

Andreas Greinert, Stuttgart

Ja, bei einer gegebenen Anzahl von Tönen muss es eine endliche Anzahl der Kombinationen dieser, somit von Melodien geben!

Sound, Stereoanlage

Na Klar!! Es gibt ja nur eine begrenzte Anzahl an Tönen, auch wenn es relativ viele sind. Daraus lassen sich eben nur begrenzt viele Melodien herstellen, nur eine Frage der Stochastik.

Sebastian Jung, Markt Wald

Nachtrag! Unedlich viele Töne ergäben natürlich unendlich viele Melodien. Doch dazu müsste der Frequenzbereich von ca. 16 bis ca. 16.000 Hz (also der menschliche Hörbereich) in unendlich viele Frequenzteile zerlegt werden, die alle als Töne anerkannt werden müssten, was praktisch aber unmöglich ist.

Sebastian Jung, Markt Wald

Es kommt darauf an, wieviele Töne eine Melodie enthält, ob sie einer bestimmten Tonleiter folgt, ob man Rhytmik berücksichtigt, usw. Beschränkt man sich allein auf die Töne, so ist die Anzahl der Melodien, also die Kombinationsmöglichkeiten der Töne, schlicht Mathematik. Je mehr Töne, desto mehr Kombinationen, aber nur endlich viele.

Yuan-Na Lin , Hamburg

Eine Melodie ist nichts anderes als ein Motiv oder die Zusammensetzung mehrerer Motive, die wiederum aus Toenen bestehen. Soviel zur Musiklehre. Da nun jede Melodie unterschiedlich aufgebaut werden kann, d.h. aus einem Motiv oder aus unendlich vielen Motiven bestehen,die selbst in den verschiedensten Reihenfolgen stehen koennten, laesst sich durchaus draus schliessen, dass es keine endliche Anzahl an Melodien gibt. Soviel zur Theorie. Es stellt sich nur die Frage, ob sich auch jeder jede erdenkbare Melodie anhoeren moechte.Einfacher waere es, diese Aufgabe den Komponisten zu ueberlassen. Sie verstehen es naemlich, aus der unendlichen Anzahl an Melodien jene herauszufiltern, die zu einem Ohrenschmaus werden.

P.H. Ysik, Tonhausen

Das ist nicht Ansichts-, sondern "Anhörsache". In der Musik wird "Melodie" allgemein als Abfolge von Tönen verstanden, ohne deren Anzahl und Tonhöhe einzugrenzen. Würde man die Auffassung zugrunde legen, die wahrscheinlich die meisten damit assoziieren, also nur die "reinen" Töne und die klassischen Noten nach bestimmten Regeln der Harmonielehre in einer festgelegten Zeitspanne (zu bestimmen nach der Grenze der Merkfähigkeit) anordnen, dann wäre die Anzahl der möglichen Kombinationen begrenzt und berechenbar. Es ist aber weder die maximale Länge einer Melodie irgendwo genau festegelegt, noch die Anzahl und Höhe der Töne. Gerade in der Neuen Musik (also nicht nur im Pop) werden oft die Grenzen der klassischen Komposition überwunden. Fasst man "Ton" im physikalischen Sinne als im Rahmen der physiologischen Hörgrenzen wahrnehmbare akustische Schwingung mit beliebiger Frequenz, Länge und Amplitude bzw. Überlagerung mehrerer Schwingungen mit beliebiger Hüllkurv! e, Obertönen usw. auf, ist die Anzahl verschiedener Töne und damit die der möglichen Kombinationen (Melodien) unendlich. Dabei bleibt allerdings außer acht, dass nicht jede solche Folge als melodisch im Sinne von harmonisch empfunden wird. Wo die Grenze zur Dissonanz oder Kakophonie verläuft, liegt wiederum im subjektiven Empfinden des Hörers.

Wolfgang Weller, Öpfingen

Die Zahl der mit dem menschlichen Ohr wahrnehmbaren Töne und Tonschritte ist endlich. Ein Komponist kann seine Melodie aber auch beliebig lange ausdehnen. Woraus sich das Paradoxon ergibt, mit einer begrenzten Zahl von Tönen unendlich viele Melodieen komponieren zu können. Theoretisch aber lassen sich zwischen zwei Ganztönen unendlich viele Zwischenschritte denken. Wer weiß ob es im Universum Lebewesen gibt, für die z. B. ein Ganzton einen so großen Tonabstand bedeutet, daß sie ihn mit Millionen Zwischenschritten füllen müssen, um überhaupt eine Melodie zu erkennen...

Stegemann, Heidelberg

Ja! Vorraussetzung ist, dass keine Melodie unendlich lang gespielt wird. Dann folgt automatisch anhand der endlichen Spieldauer, endlich vieler Noten, Tonlängen, Pausen etc., dass es nur endlich viele Melodien geben kann. Das Gleiche kann man sich für digitalierte Bilder überlegen. Da die Auflösung und die Anzahl der Farben (2 hoch 24) endlich ist, kann es auch nur endlich viele Bilder geben.

Jan, Jena

Wenn man es vom mathematischen Standpunkt aus betrachtet nein. Wenn man die Noten wie Ziffern verwendet und eine Melodie als eine sich wiederholende Abfolge von Noten definiert, könnte man beliebig viele Noten aneinander hängen und immer wieder neue Kombinationen erschaffen, also unendlich viele. Ob diese "Melodien" einen musikalischen Hörwert bieten ist aber zu bezweifeln.

Rudolf Rippler, Wilhelmsfeld

Nein, aber ... ... nur deswegen, weil es keine Obergrenze für die Länge einer Melodie und kein Kriterium für die ästhetische Zulässigkeit einer Melodie gibt, es sei denn man legt diese willkürlich fest. Simpler mathematischer Beweis: Zu jeder Menge von Melodien läßt sich durch Hintereinanderhängen aller Melodien dieser Menge eine neue Melodie hinzufügen. Wenn wir außerdem noch die üblicherweise implizit vorausgesetzte diskrete Tonleiter, diskrete Tonlängen, sowie einen höchsten, tiefsten, länsten und kürzesten Ton aufgeben, dann haben wir noch weitere Dimensionen der Unendlichkeit von Melodien. Würde die Frage jedoch lauten, ob es im Dur/Moll-System mit ganzzahlig diskreten Tonlängen unter Berücksichtigung einerseits der maximalen Lebenszeit eines Menschen als zeitliche Obergrenze für eine Melodie und der Schwingungsdauer des höchsten hörbaren Tons als Untergrenze für die Zeitdauer eines Tons eine maximale Anzahl von Melodien gibt, dann wäre mit "ja" zu antworten.

Erika Hawkins, Odessa, Texas U.S.A.

Es gibt Millionen Melodien. Mit den acht Noten gibt es unendliche Possibilities.

Hannes, Muenchen

Ja und hier sind sie: 1. Das hohe C einmal mal einen halben Takt gespielt 2. Das hohe C zwei mal einen halben Takt gespielt 3. Das hohe C drei mal einen halben Takt gespielt 4. Das hohe C vier mal einen halben Takt gespielt ... Wem diese Antwort zu dum ist, der sei versichert, das es mit zwei Toenen unendlich viele Melodien gibt, die auch dann unterschiedlich sind, wenn man sie in Endlosschleife spielt. Dazu nehme man die Toene 1 und 0 und die jeweils ersten n Noten der folgenden Serie: 10111010101110111011101010111010... (wird erzeugt durch: starte mit 1, in jedem schritt kopiere die ganze serie und "drehe" die letzte nummer um) Vergleiche hierzu Spektrum der Wissenschaft Spezial Mathematische Unterhaltungen 2, Gibt es endlose Schachspiele (nicht der genaue Titel).

Musikfreund, Bayern

Tja...die besten Beispiele sind wohl Wolfgang Petry, Dieter Bohlen und Ralf Siegel! Also von daher ein klares JA! Ansonsten ist es denke ich ganz einfach ein mathematisches Problem...es hängt denke ich davon ab, aus wie vielen einzelnen Noten ein Lied besteht... Annahme: Eine Melodie besteht aus 10 Tönen, alle in der gleichen Oktave gespielt, dann gäbe es alleine für diese Melodie ca. 282 Mio verschiedene Möglichkeiten....Halbtöne noch garnicht mitgerechnet! Wahrscheinlich ist aber der größte Teil der Melodien, die dabei entstehen, für unsere Ohren mehr als "schief"...(schon wieder eine Paralellität zu Bohlen & Co..*gg*) Grundsätzlich ist es also meiner Meinung nach pure Mathematik, und da es ja keine offizielle Beschränkung gibt, wie viele Töne eine Melodie haben darf (zumindest noch nicht, aber auch dafür werden unsere Politiker sicher bald einen Ausweg finden ;-)) und die Anzahl der Töne im Prinzip unendlich groß sein kann (wer wie ich kein Fan von Opern ist und sich sowas auf Wunsch der besseren Hälfte doch schon mal angetan hat, hat zumindest eine wage Vorstellung, was eine unendlich Melodie bedeutet..), ist ein Teil der Potenz, mit der man die Anzahl der maximalen Melodien berechnen würde/könnte unendlich, wodurch auch das Endergebnis gegen unendlich geht...denk ich mal....

W.Mayer

Wenn alle von Modern-Talking wären, ja.

Heinz-Jürgen, Minden

Da es bereits jetzt so unendlich schlechte Musik und damit auch so unendlich schlechte Melodien gibt, muss zumindest die Anzahl der guten Melodien endlich sein, sonst bräuchte man noch nicht zu den schlechten greifen. Hoffentlich sind noch nicht alle guten Melodien entdeckt worden. sonst wirds fürchterlich.

El Lindo, München

Nein! Melodien können verschieden lang sein, und deshalb wird es immer "neue" Melodien geben, das gleiche gilt für Akkordfolgen.

Giverny, Frankreich

Im Falle von Dieter Bohlen/Modern Talking und deren gecasteten Klonen auf jeden Fall ... ansonsten sollte man die Phantasie der Leute nicht unterschätzen.

Nicki Cord, Köln

Definieren wir eine Melodie als eine Folge von Tönen (die nicht notwendigerweise für unsere Ohren auch melodisch sein muss). Sagen wir weiterhin, ein Ton sei eine Schwingung in einer bestimmten Frequenz. Da nun die Anzahl der möglichen Frequenzen unendlich ist - auch wenn wir sie auf hörbare Frequenzen einschränken (zwischen zwei Frequenzen ist immer noch Platz für eine andere) - ergibt sich, dass auch die Anzahl der Melodien unendlich ist.

Schulz, Rasmus

Ja, die Anzahl ist logischerweise nicht unendlich!

Julia, Kassel

Nein, denn die Melodien können ja beliebig verlängert werden. Reduzierte man die Definition von Melodie auf "Tonabfolge mit höchstens x Tönen", wäre die Melodienanzahl dagegen endlich.

Michael Born, Herne mickborn@gmx.de

Natürlich gibts nur eine endliche Anzahl von Melodien. Eine melodie ist die Aneinanderreihung von einzelnen Noten (und Pausen). Da es nur eine endliche Art von Noten gibt, gibts also auch nur eine endliche Art von verschiedenen Meldodien.

J.S. München

Natürlich gibt es eine endliche Anzahl von Melodien. Jede hat eine gewisse (maximale) Anzahl an Tönen und nachdem es nur 12 Töne gibt kann die Zahl von Melodien nur endlich sein (egal wie man sie kombiniert)

Michael mueller, leipzig

ja es gibt eine endliche anzahl an melodien, wie man an songs von dieter bohlen erkennen kann

Martin Freitag, Göttingen

Unendlichkeit existiert nur in der Mathematik und in der Theorie. Dennoch: da eine Note nichts anderes als eine Hz-Zahl (Schwingung) darstellt, unterscheidet sich schon eine Melodie von einer anderen, bei der nur ein Ton mehr gespielt wird. Es gibt unendlich Melodien. Die Besorgnis des Fragenden besteht vermutlich darin, irgendwann keine Ideen mehr für neue Musikstücke zu besitzen :). Gruß, Martin

Dr. Richard Stoll (Marburg)

Eine Melodie ist eine Folge von Toenen charakterisiert durch Tonhoehenverlauf und Rhythmus mit Nebenbedingungen wie Folgerichtigkeit und Sanglichkeit (etc.). Tonalitaet und DAUER einer Melodie gehoeren nicht dazu. Nach dieser Definition koennte es also auch eine "unendliche" Melodie geben (gabs das nicht mal in anderem Zusammenhang bei Wagner ? ) und so wie die Laenge der Melodie gegen Unendlich streben kann, strebt auch die Zahl der moeglichen Melodien gegen Unendlich.

M. Pusch Burscheid

Mir fallen jetzt schon keine mehr ein.

Golbig, München

Wenn die Anzahl Sentenzen und damit auch der Noten begrenzt ist, dann auch die dazuehoerigen Melodien. Begruendung: es gibt N unterscheidbare Noten, macht bei Anzahl der Noten = m genau N hoch m unterschiedliche Kombinationen, von denen auch nur ein Teil als Melodie durchgehen duerften. Ramadama@lycos.de

Wolfgang Wieland Rheinstetten

1. JA, denn das Lied "Hänschen klein" in einer beliebigen Version stellt mit der Anzahl "1" eine endliche Anzahl von Melodien dar. 2. Sinnvoller wäre die Frage: "Gibt es eine unendliche Anzahl von Melodien ?" Auch hier lautet die Antwort "JA". Zu jeder "letzten endlichen" Melodie kann ich durch anhängen von "Hänschen klein" aus Antwort 1 eine neue, größere Melodie erzeugen.

Seppl, Heilbronn

ha ja du, des ischt sonnenklar, des kann doch gar net angehn, das des net unendlich waere aso woisch was iu moin, gell!

Conny Roth, Royal Palm Beach

Ich glaube die Melodien sind unendlich, da die einzelnen Toene verschieden lang und verschieden zusammengesetzt werden koennen. Eine bekannte Melodie von einem anderen Interpreten gesungen hoert sich schon wieder anders an.

D.H. Dortmund

1.) da es mehrere Melodien gibt, gibt es sicherr’€š´†fÙwô  Ýdche Anzahl davon. Die Spannende Frage ist also, ob es undenlich viele gibt. 2.) Es mag unendlich viele geben, da man bei einer gegebenen Melodie den Rhytmus immer minimal, also bei der n-ten Veränderung z.b. um eine 1/n -tel Sekunde ändern kann. Die also wirklich ganz spannende Frage wäre, ob der Mensch unendlich viele Melodien wahrnehmen kann. 3.) und das kann er nicht. Eine Melodie ist etwas, was wir höhren. Also wird die Menge der Information anhand der wir eine Melodie erkennen durch die "Auflösung" unserer Ohren vorgegeben. Da wir in nur ein bestimmtes Spektrum von tönen hören und auch nicht alle töne auseinanderhalten können, können wir also nur endlich viele töne unterscheiden. genauso verhält es sich mit den rhytmen, da wir töne eine gewisse zeitdauer hören müssen um sie zu hören und sie nicht endlos lange hören können, sowie wir zwei töne, die sich um eine 1/10000000-stel Sekunde von der länge unterscheiden sicher nicht unterscheiden können, gibt es auch nur endlich viele rhythmen. damit können wir auch nur endlich viele melodien unterscheiden. oder?

knopp, greifswald

ja

Andreas, Porta Westfalica

Bei Dieter Bohlen bestimmt... ansonsten wohl kaum.

Robert Niebuhr, Dietzenbach

Nehmen wir an, wir benutzen unser Standart-Notensystem, mit Noten zwischen 20 und 20.000 Hertz, also fuer den Menschen hoerbar. Dann gibt es fuer jede Laenge nur endlich viele Melodien dieser Laenge. Ist die Laenge der Melodie aber unbegrenzt (NICHT unendlich!), so gibt es unendlich viele.

Andreas, Frickenhausen

Da alle Melodien endlich lang sind und auch nur aus endlich vielen unterschiedlichen Tönen bestehen können, muss es auch endlich viele, unterschiedliche Melodien geben. Für eine unendliche Anzahl an Melodien bräuchten wir auch eine unendliche Anzahl an Komponisten, da jeder für sich nur eine endliche Anzahl an Melodien komponieren kann ;-) Damit wäre dann endlich bewiesen, dass die Anzahl der Melodien nicht unendlich sein kann.

Uwe T. bei Hannover

Jeder Mensch kann nur eine endliche Zahl an Melodien "produzieren". Die Zahl der Menschen ist endlich. Folgerung: Endlich x endlich = endlich Gruß Uwe

aras orhon, alte wöhr 7a 22307 hamburg

die anzahl von melodien muss unendlich sein, da jeder ton unendlich viele höhen, tempi etc annehmen kann. allerdings ist die anzahl der für das menschliche ohr wahrnehmebaren melodien endlich, da das ohr eben nur einen bestimmten frequenzbereich empfangen kann. denke ich mir mal ....

Dirk, Köln

Auch wenn es einem beim hören der aktuellen Charts durchaus so vorkommen mag, ist die Anzahl möglicher Melodien unbegrenzt. Die Melodie unterliegt im eigentlichen Sinne keinerlei Beschränkungen bezüglich ihrer Länge, ihres Ambitus, ihres Rhythmuses, Richtung und Form und es kann daher keine endliche Anzahl an möglichen Melodien ermittelt werden. Analog zur unendlichen Anzahl möglicher Sätze, die in einer Sprache geäußert werden können, können eben auch die Formbestandteile der Musik zu beliebig vielen sinnvollen Melodien. Sinnvoll deshalb, weil der Sinn der Musik letztendlich nur durch sie selbst begründet ist, d.h. sie für sich spricht und keiner Erklärung bedarf. Ob jede mögliche Melodie gefällt ist dabei natürlich recht unwahrscheinlich ;o)

Michael Jansen, Düsseldorf

Wozu?

christina, paderborn

ein reines rechnerisches Problem. JA - Ob sich dann alles melodiös anhört ist wohl geschmackssache:-)

Steffen Schmidt, Frankfurt

Die Anzahl an möglichen Melodien ist unendlich. Diese "unendlichen" Melodien müssen aber nicht jedem gefallen. Hier eine Berechung ohne Gewähr: Zum einen ist schon die mögliche Kombinationen aller Töne eines Klaviers mit 60 Tasten von sagen wir 5 aufeinander folgenden Tönen nahezu unendlich (60 hoch 5 = 777.600.000 - kann man mit der Formel für die Variation errechnen). Nun gibt es aber in der Musik lange und kurze Töne oder auch Takte (3/4 und 4/4 usw.). Außerdem ist schon Länge von Melodien unbegrenzt, ebenso ist die Anzahl aller hörbaren Töne im Prinzip ebenfalls unendlich.

Simon, Datteln

Im Prinzip: Ja! Fangen wir doch mal am Anfang an: Töne sind nichts anderes als Schwingungen der Luft, die sich über die Moleküle ausbreiten, bis sie in unser Ohr gelangen. Diese Schwingungen werden in Hertz gemessen - man sagt, das menschliche Ohr kann Schwingungen von ca. 20 Hertz bis 20.000 Hertz wahrnehmen, dies nimmt jedoch im Alter immer mehr ab. Soweit so gut... Früher dachte man, diese Schwingungen seien unendlich teilbar, d.h. man könne immer feinere Einteilungen - und somit auch Töne - erzeugen. Seit ein gewisser Einstein mit einer seiner Arbeiten den Grundstein für die Quantentheorie legte (an die er selbst nie glaubte), fand man bald heraus, dass all solche Vorgänge gequantelt sind - Die Natur macht also immer Sprünge. So vergeht die Zeit auch nicht 'fließend', sondern sie springt immer um 10 hoch -43 Sekunden weiter. Dies ist nämlich die kleinste Zeiteinheit, die vergehen kann. Und um wieder auf die Töne zurückzukommen: Auch Schwingungen haben eine endliche Zahl an Zuständen, die sie annehmen können. Und damit gibt es auch nur eine endliche (begrenzte) Zahl an Tönen. Und damit wiederum auch nur eine endliche Zahl an Möglichkeiten diese Töne aneinanderzureihen. Also auch nur eine endliche Zahl an Melodien. Aber keine Angst! Für den Rest der Menschheit wird es wohl noch reichen. Ausserdem wiederholen sich die Lieder doch immer. Wie sang einst ein bekannter Fernsehmoderator über einen bekannten Popproduzenten: "Seit 20 Jahren die gleichen Lieder, drum brecht ihm alle Glieder..." [...]

Tobi, Hamburg

Ein klares Ja, Dieter Bohlen beweißt uns dies doch ständig :-)

Michel Rahm, Einsiedeln, Schweiz

Basierend auf der Annahme das unser heute gebräuchliches Tonsystem alleine auf der Existenz und Nutzung von 12 Einzeltönen in diversen Oktavlagen basiert, ja. Wenn man allerdings von der Annahme ausgeht, dass zwischen diesen zwölf Halbtönen noch unendlich viele Zwischenschritte existieren, und auch das menschliche Hörvermögen nicht in die Berechnung miteinbezogen wird, nein.

Thomas

Für Dieter Bohlen schon. Mathematisch nein. wobei man zum Beispiel Zwölftonmusik nicht wirklich als Melodie bezeichnen kann.

Stefan, Nürnberg

Nein! Da es nur eine endliche Anzahl an Tönen und Tonleitern gibt, ist die Anzahl der Melodien auch endlich.

Hans Joachim Hueskemann, Hamm

wenn es unendlich lange Melodien gibt, dann nein, sonst ja

Roman Klinger, Dortmund

Theoretisch betrachtet existieren unendlich viele Töne, weiterhin gibt es keine "Längenbeschränkung" von Melodien nach Definition, so daß sich durch Veränderungen durch Verlängerungen unendlich viele Variationen ergeben können. Fraglich ist nur, ob man die unendliche Vielzahl von Tönen ausnutzen kann, da die Wahrnehmung als harmonische Melodie oft an andere ähnliche Melodien erinnern. Dennoch ist die Frage klar mit "Nein" zu beantworten, denn eine Melodie wird ja nicht erst zu einer Melodie, wenn man sie hört. Vielmehr sind meiner Meinung der menschlichen Kreativität Grenzen gesetzt.

chris redies, hamburg

nein, die anzahl an melodien ist unendlich. sollte man an einem punkt angelangt sein an dem man denkt: das war´s! wird dieter bohlen eine neue, unendlich schlechte melodie hervorbringen. die frage ist also eher ob es immer wieder gute, neue melodien gibt

Tobias, Chemnitz

Sicher! Es gibt ja auch eine endliche Anzahl an Kombinationen von Noten. Allerdings ist die Zahl so groß, das es wohl nie auffallen wird, wenn die Melodien ausgehen weil man sich ja nicht alle merken kann...!

Brigitte Kühn, Tostedt

Außer dem Zahlensystem gibt es in diesem Universum nichts unendliches.

Karsten Fritzsch, Oldenburg

Man kann als erstes davon ausgehen, dass es sowohl nur eine endliche anzahl von tönen (unseres notensystems) gibt, die für eine melodie benutzt werden können, als auch, dass eine melodie von endlicher länge ist. Auch wenn mehrere töne vermischt werden, können es demnach immer nur endlich viele sein. Also kann es auch nur eine endliche anzahl von melodien geben, zumal sich zwei melodien recht schnell ähneln - was man beim in der popmusik doch immer wieder feststellt. :-)

DocWoelle

Nein. Die als harmonisch und wohlklingend empfundenen Tonabfolgen folgen allerdings gewissen Regeln der Harmonielehre, so daß die Anzahl der bekannt werdenden Weisen begrenzt ist. Neben dem Taktmaß ist auch die Instrumentierung wichtig - ein und dieselbe Melodey kann somit völlig anders wirken.

Wolfram Fenske, Löderburg

Nein, eine endliche Anzahl an Melodien kann es nicht geben. Als Analogie: Es gibt auch nur 10 Dezimalziffern, aber trotzdem lassen sich durch Aneinandereihung der Ziffern unendlich viele Natürliche Zahlen daraus bilden. So ähnlich verhält es sich auch mit den Tönen einer Tonleiter und den Melodien, die sich daraus bilden lassen. Spätestens, wenn man noch die (überabzählbar) unendlich vielen möglichen Notenwerte dazu nimmt, wird klar, dass es theoretisch unendlich viele Melodien geben muss. Beschränkt man sich aber auf eine endliche Menge von Notenwerten (z.B. nur Halbe, Viertel und Achtel), begrenzt dann noch dass Intervall (z.B. C0 - c6) und die maximale Länge der Melodien (z.B. maximal 4 ganze Noten), dann gibt es tatsächlich nur eine endliche Anzahl. Und von denen klingen höchstwahrscheinlich viele sehr ähnlich und nur die wenigsten wirklich gut.

L. van Beethoven, Bonn

Nein, denn eine Melodie kann unendlich lang sein.

Manfred Schubert, Erfurt

Selbstverstaendlich, ja. (Auch wenn man zunaechst definieren muesste, was genau eine Melodie ist.)

Marek Siatkowski, Oyten

Ja, wenn... ... man annimmt, dass wir die normalen Noten benutzen und keine zwischentöne zulassen ...man die Melodie auf die Breite einer begrenzt (oder auf eine endliche Menge von Oktaven) ...man zwei Melodien die die gleichen Noten in verschiedenen Oktave benutzen als gleich bezeichnet ...man die Länge der Melodie begrenzt ...man z.B. nur ganze, halbe un viertel noten zulässt! Ich denke dann kann man von einer endlichen Anzahl ausgehen. Ansonsten gibt es unendlich viele Melodiene, die nicht alle gut klingen müssen! :-)

Christine aus Berlin

Bei dem Gedudel HOFFE ich das sehr!

Brummbär, Berlin

Das hängt davon ab, wie man "Melodie" definiert. Kann eine Melodie unendlich viele Noten haben, gibt es auch unendlich viele Melodien...

montegoblue, Nürnberg

ich vermute mal, dass es eine begrenzte Anzahl von Noten gibt und somit auch eine endliche Anzahl von Melodien. Auch wenn diese Anzahl riiiiieeeeesengroß ist *s*

Stefan W., Lörrach

Ich bin der festen Ueberzeugung. Kann es leider nicht wissenschaftlich unterlegen. Aber mit einer einfachen Frage stützen: Wieso funktioniert die Volksmusik so gut, wie sie es tut?

christian, berlin

Theoretisch nicht, da man eine unendliche Reihe von Tönen kombinieren kann. Praktisch, gibt es eine endliche Anzahl, da der Mensch nicht fähig ist unendlich viele Töne zu kombinieren

Thomas Koch

ja, und die ist auch schon erreicht. Man erkennt es daran, dass keine neuen Musikstücke produziert werden, sondern immer wiedern neu aufgekocht wird, man denke an Dieter Bohlen. OK, scherz beiseite. Da die Anzahl von der Musik verwendeten takte begrenzt ist und auch die Anzahl der zur Verfügung stehenden oten und Akkorde begrenzt ist, ist auch die Anzahl möglicher Kombinationen begrenzt. Schade eigendlich.

Cornelius Gohlke Rottach Egern

seit zwanzig Jahren beweist die Musikindustrie nicht nur, daß die Anzahl der Melodien endlich ist, sondern auch sehr klein . meine genaue Schätzung ergibt etwa 23 Grundmelodien.

vali

es gibt 12 verschiedene Töne in mehreren Lagen: c,cis,d,dis,e,f,fis,g,gis,a,b,h. würde man eine Melodie aus 2 Tönen machen, haben wir eine Anzahl an (12xOktaven die der Mensch hören kann)² schon eine beachtliche Zahl. eine Melodie mit 3 Tönen dann eben (12xhörbare Oktaven)³. Und da ein Lied aus mehreren Tönen und auch Akkorden besteht, haben wir folgende Anzahl an Melodien: unendlich. Aber ob die sich gut anhören ist eine andere Frage.

Rainer Strzolka

Sehr wahrscheinlich: die sind alle von Dieter Bohlen "komponiert"

Michael Ansorge, München

Eine Melodie ist bestimmt durch die Tonlänge, die Tonart, die Anzahl und Länge der Pausen, die Anzahl Takte, den Takt selbst ... Rein rechnerisch gibt es eine endliche Grenze aus der Kombination dieser Elemente, wenn die Anzahl Takte, die die Melodie umfasst, als Prämisse begrenzt wird. Ansonsten ergibt sich allein aus der unbegrenzten Anzahl Takte, dass es unbegrenzt viele Melodien geben kann. Und selbst wenn diese begrenzt wird, gibt es eine sehr grosse Anzahl möglicher Melodien (auch wenn die moderne Musik diesen Umstand manchmal vergessen lässt).

Heiner Wenk, Bremen

Na klar. Da eine Melodie eine sinnvoll geordnete, in sich geschlossene Tonfolge ist, ist sie an die Erzeugung durch intelligente Lebewesen gebunden. Solange unsere Mutter Erde Leben hervorbringt, wird es also (hoffentlich) Musik und Melodien geben. Aber dann ist Schluß.

Fred, Leipzig

Analoge Frage: Kann ein Buch zufällig ein zweites Mal geschrieben werden? Theoretisch ja, die Anzahl der Buchstabenkombinationen (bei gegebener Anzahl) ist schließlich begrenzt. Wird natürlich mit zunehmender Textlänge unwahrscheinlicher.

Jagger, Freiburg im Breisgau

Nun ja, wenn es nach Dieter Bohlen geht, dann beträgt die Anzahl möglicher Melodien höchstens 10. Ansonsten würde ich sagen JEIN. Per Definition ist eine Melodie " eine zusammengehörende, linienhafte Folge von Tönen.Merkmale sind u.a. Singbarkeit und Ausdruckskraft". Je nach persönlichem Geschmack gibt es somit für jeden Menschen eine begrenzte Anzahl von Tonfolgen die er als Melodie empfindet.Bei Dieter sinds halt nur zehn.

Andreas S. , Langerwehe

Ich sage mal Nein. Ich definiere eine Melodie mal als eine wohl geordnete, nicht periodische Anzahl Töne, wobei die entsprechende Anzahl variabel ist. Die Anzahl unterschiedlicher Töne geht schonmal in Richtung unendlich, da sie aus physikalischer Sicht Schwingungnen sind. Die Anzahl der verschiedenen nicht-periodischen Anordmungmöglichkeiten von wohldefinierten Tönen ist gleich Unendlich. Im Produkt ergibt dies natürlich Mega-Unendlich. (oben genannte Erklärung gilt nicht für die Pop-Branche)

Philipp Rumm, Bergisch gladbach

Nein, außer man erfindet immer einen neuen Ton hinzu.

lecker, nürnberg

bei viele melodien wünscht man sich nach dem hören, dass vorher schon die endliche anzahl erreicht gewesen wäre...

Komposer, Death Valley

Da in den Charts nur noch geklaut (uups gecovert oder gefeatured) wird, ist die Anzahl wohl endlich... Nee, überleg doch mal, irgendwann sind alle Kombinationsmöglichkeiten ausgeschöpt. Die Anzahl sollte zwar relativ hoch sein, aber irgendwann ist Schluss. Da der Mensch aber vergesslich ist, kannste das ruhig als was neuen verkaufen .... ;-)