Wo sie ist, ist vorne: Madonna startet zur Welttournee und zeigt diese Woche bei vier Konzerten in Berlin, dass es zurzeit keinen größeren Star auf der Erde gibt als sie selbst, Madonna

Madonna bei ihrer Show in Barcelona
Von Jochen Siemens
Barcelona, Samstagabend, es ist wie eine Rückkehr. Und es ist wieder eine andere Madonna. Im Schottenrock und mit einer E-Gitarre um den Hals stellt sie sich vor die 18 000 Zuschauer ihrer Tour-Premiere, wortlos, fast schüchtern, aus den Lautsprechern kommt »Ray of Light«. Im Publikum Tausende Mädchen im Madonna-Look, manche im Cowgirl-Dress, andere in der »Like A Virgin«-Schlampen-Mode, es gibt ja genug Madonnas zum imitieren. Dann Szenenwechsel, Madonna in Geisha-Kleidern, an einem Seil über die Bühne schwebend, irgendwie surreal, wie ein Bild aus dem Film »Matrix«. Dann Madonna mit einem Säbel, theatralisch kämpft sie gegen ihre zehn Tänzer an, nimmt ein Gewehr und tut so, als würde sie einen davon erschießen.
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