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4. August 2009, 06:46 Uhr

Wenn die Technik zur Nachricht wird

Die bisherige Kritik am neuen ZDF-Nachrichtenstudio ging am Kern der Sache vorbei: Der Sender behandelt den Konsumenten von oben herab und hält ihn schlicht für tumb. Die hochmoderne Verpackung kann nicht darüber hinweg täuschen, dass der Zuschauer Info-Häppchen aus Schnabeltassen verabreicht bekommt. Von Bernd Gäbler

 
ZDF, Grüne Hölle, Claus Kleber, heute, heute-journal

Die High-Tech-Möglichkeiten der "grünen Holle" werden bisher eingesetzt, um vor unseren Augen eine banale Welt von Bauklötzchen und Piktogrammen entstehen zu lassen© Martin Oeser/DDP

So schnell wie die Nachrichten sind, müssen auch die Kritiker sein. Über das neue Nachrichtenstudio des ZDF, das intern "grüne Hölle" genannt wird, haben sie deswegen schon vom ersten Tag an vielerlei Urteile gefällt. Manche Meinungen waren nur Geschmacksfragen ("die Farben sind zu gedämpft, die Kontraste nicht scharf genug"); einige hatten mit Gewohnheiten zu tun ("Die Kamerafahrten am Anfang sind zu wild, die Moderatoren zu klein"); die ein oder andere Kritik war evident ("Die Schriften sind nicht lesbar"). Am Kern der Sache sind viele dieser Kritiken vorbei gegangen. Zu beurteilen wäre nämlich, ob das ZDF seitdem bessere oder besser verständliche Nachrichtensendungen herstellt und dazu die neue Technik in Dienst nimmt, statt sich von ihr verführen zu lassen. Wie also kommuniziert das ZDF mit uns Zuschauern, seit ihm dafür neue optische Möglichkeiten zur Verfügung stehen?

Das wichtigste vorweg: Noch hat die neue ZDF-Technik die eigentliche Bewährungsprobe gar nicht bestehen müssen. Das Wesen jeder Neuigkeit ist, dass sie schnell ist. Noch aber stand das ZDF gar nicht unter Druck. Es gab keine außerordentlichen, alles andere überschattenden "Breaking News", die schnelles Reagieren, Umstellungen des Programms und Sondersendungen erfordert hätten. Allerdings konnte man schon den Eindruck gewinnen, dass die neuen virtuellen Möglichkeiten bestimmt wunderbar geeignet sind für Wissenschaftssendungen, die Wettervorhersage und Themen von zeitloser Schönheit. Aber schon beim Terroranschlag auf Mallorca spielten Grafiken und Modelle keine Rolle mehr. Bisher wurde uns im virtuellen "Erklär-Raum" unter anderem der Mond und das Höhenprofil einer Tour-de-France-Etappe gezeigt, die Akustik von Bayreuth erklärt oder vorgemacht, wie ein großer VW einen kleinen Porsche erdrückt. Da kann man die Rechner mit viel Vorlauf programmieren und stundenlang basteln lassen.

Nichts wird vorgegaukelt? - Von wegen!

Für jeden Zuschauer ist spürbar, dass sich insbesondere Claus Kleber und Marietta Slomka - etwas weniger Steffen Seibert - in dem neuen Studio nicht wohl fühlen. Das kann sich ja noch legen. Was aber nicht mehr reparierbar ist: Am Starttag des neuen ZDF-Nachrichtenstudios hat Claus Kleber in einem Interview mit dem Deutschlandfunk versprochen, nichts werde vorgegaukelt. Dies ist nachweislich falsch. Das ZDF gaukelt uns vor, "heute" und das "heute-journal" seien Live-Sendungen. Eingespielt hat sich für alle News-Formate, dass es dem Zuschauer mitgeteilt wird, wenn Interviews vor der Sendung aufgezeichnet wurden. Seit es die neue Technik gibt, werden aber vor allem die Passagen vorher aufgezeichnet, in denen der Moderator in den "Erklär-Raum" schreitet.

Das prägt auch den Aufbau der Sendungen. Überflüssiges muss als "Füllmaterial" eingesetzt werden. Marietta Slomka soll die Akustik von Bayreuth erklären. Nur damit sie vom Sitzen am Tisch reibungslos zum Stehen im Raum kommt, werden völlig überflüssige O-Töne eingespielt. Früher hätten diese nie den Weg in eine Nachrichtensendung gefunden. Nach der Einspielung der aufgezeichneten "Erklärung" sitzt die Moderatorin dann wieder jäh hinter ihrem Tisch. Auch das wäre noch zu verkraften, hätten die virtuellen "Erklärungen" tatsächlich einen Mehrwert. Sie sind aber schon deswegen nie präzise, weil die Moderatoren immer nur ins Ungefähre deuten, da sie real ja nur grüne Wände um sich haben und nicht darin geübt sind, die Anordnung der Grafiken im Raum detailgenau zu treffen.

Eine Welt aus Bauklötzchen und Piktogrammen

Um das Streckenprofil eines Radrennens zu verstehen, brauche ich keine 3-D-Animation. Die Aussage, dass in Bayreuth im Orchester die Kesselpauke unten steht und die Geige oben, ist auch als Satz intellektuell durchaus zu erfassen. Dazu brauche ich kein Bildchen, in dem eine idealtypische Pauke im Parterre Platz nimmt und eine Violine zwei Stufen höher. Um zu verstehen, dass der VW-Konzern sehr viel größer ist als der Sportwagenhersteller Porsche, muss ich mir keine unterschiedlich großen Spielzeugautos virtuell vorführen lassen. Die High-Tech-Möglichkeiten werden bisher nicht eingesetzt, um komplexe Sachverhalte anschaulich zu reduzieren, sondern um vor unseren Augen eine banale Welt von Bauklötzchen und Piktogrammen entstehen zu lassen - als wären wir Zuschauer grundsätzlich ziemlich plem-plem.

In seiner Dokumentation "Die Bombe" hat Claus Kleber gezeigt, dass es auch anders geht. Wenn er dort regionale Konflikte unter dem Aspekt der drohenden atomaren Gefahr neu durch deklinierte, war es sinnvoll, virtuelle Landkarten zu Hilfe zu nehmen oder die Dimensionen der Bedrohung grafisch zu versinnbildlichen. Das ZDF aber macht es anders und das ist unangenehm. Sie reden nicht mit mir oder tragen mir ihr Wissen vor, sondern behandeln mich als wäre ich schwer von Begriff. Die Verpackung ist hochmodern und soll wohl auch jugendlich wirken, der kommunikative Inhalt ist das Verabreichen von Info-Häppchen aus Schnabeltassen.

Nie wird man als Partner der Kommunikation ernst genommen, sondern ständig betüttelt und gepampert. Das geht schon morgens los, wenn Cherno Jobatey mit albernen Rätselfragen Tassen verschenkt, setzt sich mit Tipps und Service bei "Volle Kanne" fort und findet seinen nächtlichen Höhepunkt bei Markus Lanz, jenem Großmeister der Requisite, der sich sicheres Fensterglas ebenso ausführlich vorspielen lässt wie Zollkontrollen oder Kaffeefahrten. In diese Phalanx des scheinbar egalitären, tatsächlich aber herablassenden TV für Begriffsstutzige reiht sich neuerdings leider auch das Nachrichtenwesen des ZDF ein. Und das ist die Verführung in eine dramatisch falsche Richtung, der die neue Technik Vorschub leistet.

Die grüne Hölle verschlingt viel mehr Geld als geplant

Hat sich das Personal dann auch noch selber als ahnungslos geoutet, mag man ihm erst recht nicht mehr auf diesem "Erklär-Trip" folgen. So verkündete die ZDF-Moderatorin Dunja Hayali anläßlich einer Quiz-Teilnahme fröhlich, dass bei der Bundestagswahl selbstverständlich die Erststimme die wichtigere sei. Soll ich mir von ihr nun ernsthaft noch Bauklötzchen-Erklärungen vorsetzen lassen? Selbst wenn der Quiz-Fauxpas ein Versehen war, wie wäre es, mehr Augenmerk auf gute Bildung und präzise Sprache zu legen, anstatt alle Kraft auf die Technikentwicklung zu konzentrieren?

Die Vorteile des virtuellen Studios liegen nicht so auf der Hand, dass sie das viele Geld ohne weiteres rechtfertigen. Einverstanden: Gutes kostet Geld. Wäre der Fortschritt spürbar - wir wären nicht kleinlich. Ungefähr 30 Millionen Euro unserer Gebühren - diese Summe hat das ZDF mitgeteilt - seien für das neue Nachrichtenstudio ausgegeben worden. Wenn das mal ausreicht! Schon schwitzen einige im ZDF, weil das Controlling bei ernsthafter Arbeit vermutlich auf ganz andere Summen kommen könnte. Von bis zu 50 Millionen Euro sprechen Insider. Es ist alles eine Frage der Abgrenzung. Beziffert man nur die Baukosten und rechnet die vielen Übungsstunden auf das normale Redaktionsbudget an? Welche Anschaffung geht auf welches Konto? Noch toben hinter den Kulissen auch hübsche Rechtsstreitigkeiten um Lizenzen und Patente. Vielleicht will die KEF ja präzisere Auskunft haben oder gar der eigene Verwaltungsrat?

Moderne Altenpflege?

Wie auch immer: Dem ZDF stünde es ganz gut zu Gesicht, sich wieder - ob mit oder ohne virtuelle Animationen und "grüne Hölle" - darauf zu besinnen, eine wichtige Institution des Artikels 5 im Grundgesetz zu sein und nicht unter der Hand und mit moderner Technik den Gestus der Altenpflege anzunehmen, der ihm ohnehin hämisch vorgeworfen wird.

Zur Person Bernd Gäbler, geboren 1953 in Velbert/Rheinland, ist Publizist und Dozent für Journalistik. Er studierte Soziologie, Politologie, Geschichte und Pädagogik in Marburg. Bis 1997 arbeitete er beim WDR (u.a. "ZAK"), beim Hessischen Rundfunk ("Dienstags - das starke Stück der Woche"), bei Vox ("Sports-TV"), bei Sat.1 ("Schreinemakers live", "No Sports"), beim ARD-Presseclub und in der Fernseh-Chefredaktion des Hessischen Rundfunks. Bis zur Einstellung des Magazins leitete er das Medienressort der "Woche". Von 2001 bis Ende 2004 fungierte er als Geschäftsführer des Adolf-Grimme-Instituts in Marl.

Von Bernd Gäbler
 
 
KOMMENTARE (10 von 30)
 
trixie-20 (04.08.2009, 17:58 Uhr)
Insider-Informationen
Bernd Gäbler hat natürlich recht mit der überteuerten Technik des ZDF, deren Sinn und Nutzen nun überhaupt nicht zum Tragen kommt. Dadurch werden die Nachrichten nicht besser und die Fülltöne sind mir als Konsumenten nicht derart aufgefallen, dennoch ist die Haltung im Deutschen Fernsehen dem Zuschauer gegenüber zu überheblich. Doch die Deutschen bestehen ja auch nicht nur aus Bildungsadel. Gern wüsste ich als Stern.de-Leser allerdings auch, woher die "Insider"-Informationen stammen. Ob diese Insider-Infos stimmen oder nicht, kann ich als Leser überhaupt nicht nachvollziehen. Daher bleiben diese eine reine Behauptung.
MrPommeroy (04.08.2009, 16:51 Uhr)
Typisch deutsche Pseudo Intellektuellen Kritik
Oh Gott, welch Zumutung, dass dem deutschen Durchschnittsintellektuellen etwas „erklärt“ wird und nicht, dass er „unterrichtet“ wird. Eine Demütigung. Und dann noch ein „neues, technologieorientiertes Studio“, statt Sprache, UHHHHH, da unser deutscher Michel doch sowieso sich gegen jeglichen Fortschritt wehrt, der gar angelsächsisch daherkommt, wie dieses Pseudo Nachrichten Soap, wie schrieb es Kommentator(-in) „Twipsy“, …“Da fühlt man sich nicht ernstgenommen“.
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Vielleicht denken die Damen und Herren unserer Bildungselite auch mal daran, dass das heute Journal auch die mit einem geringeren IQ ausgestatten Arbeiterschichten informieren sollte. Die zahlen genauso GEZ. Und für die dürfte das Ganze ein Gewinn sein, weil graphische Darstellungen tatsächlich Themen greifbarer machen. Zudem, das neue Konzept steht am Anfang, Nachbesserungen sollen tatsächlich möglich sein, ja gut, sicherlich nicht für den deutschen Michel, da muss alles sofort perfekt sein. Natürlich, genau so funktioniert ja auch Fortschritt.
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Ich find das Konzept gut, wenn Marietta Slomka sich jetzt noch ihre Zähne bleichen läßt gibt’s daran nichts weiter auszusetzen. Und ja, ich fühl mich ernstgenommen, wenn der Klaus mir stehend die Welt erklärt, manchmal komm ich sogar aus dem Staunen gar nicht mehr raus.
JarodRussell (04.08.2009, 15:48 Uhr)
Also...
...von einem Schmierblatt wie Stern, und der noch schmierigeren Internetpräsenz stern.de braucht eigentlich keine Kritik über die Qualität der Nachrichten beim ZDF kommen.
Walter_Kehr (04.08.2009, 14:19 Uhr)
TV für Begriffsstutzige
Nettes Gebräu aus Halbwissen, Faktenverdrehung und Sterndeuterei. Um das Streckenprofil eines Radrennens zu verstehen, braucht Herr Gäbler keine 3-D-Animation. Stimmt, er braucht dafür nicht mal Farbfernsehen. Dass die Kesselpauke in Bayreuth unten und die Geige oben steht, "ist auch als Satz intellektuell durchaus zu erfassen". Stimmt, dann wär's aber Hörfunk. Was indessen nicht stimmt, ist, dass Kleber und Slomka sitzen und "völlig überflüssige O-Töne eingespielt" werden, "nur damit sie vom Sitzen am Tisch reibungslos zum Stehen im Raum kommt". Im neuen ZDF-Studio gibt es keine Stühle, die Moderatoren stehen die ganze Zeit reibungslos im Raum. Gäbler schreibt von "herablassendem TV für Begriffsstutzige". Für recherchefaule Autoren scheint die "banale Welt von Bauklötzchen und Piktogrammen" notwendig zu sein. Ungefähr 30 Millionen Euro seien für das Nachrichtenstudio ausgegeben worden. Gut recherchiert(war jetzt schon 300 mal zu lesen)! "Wenn das mal ausreicht!", orakelt der stern-Deuter, und: "Schon schwitzen einige im ZDF, weil das Controlling bei ernsthafter Arbeit vermutlich auf ganz andere Summen kommen könnte. "Vermutlich?" "Könnte?" Wer ernsthaft arbeit, kann schon mal ins Schwitzen kommen. Das gilt auch für stern-Autoren. Vermutlich.
CafeGrande (04.08.2009, 13:27 Uhr)
heute ? ZDF ? Fernsehen ?
Schade. Kann dies nicht überprüfen.
Schon lange besitze ich kein Fernsehgerät mehr und habe auch nicht vor, mit so ein antiquiertes Medium wieder anzuschaffen.
DasBertl (04.08.2009, 13:18 Uhr)
Tja, Glashaus mit Steinen...
Asche auf mein Haupt, einige Rechtschreibfehler haben sich eingeschlichen. So sollte es natürlich falsch und nicht flasch heissen und einige Wörte gehören groß geschrieben. Auch wenn das im Internet heutzutage kaum noch jemanden interessiert....
DasBertl (04.08.2009, 13:11 Uhr)
Man könnte sich auch irren, aber...
so flasch finde ich das nicht, wie das ZDF das aufbaut. Informationen für die geistig minderbemittelten ist doch offenbar das richtige. Jedenfalls wenn ich mir ansehe, welche Parteien in den Wahlumfragen ganz oben liegen, nämlich die, die an den Rezepten, die uns in die aktuelle Wirtschaftskrise gebracht haben, festhalten um aus ihr wieder herauszukommen. Für solche Menschen braucht es Fernsehen für Dumme.
menunpischi (04.08.2009, 12:37 Uhr)
da fällt mir doch etwas ein
Infohäppchen aus Schnabeltassen ... einfach großartig, so etwas liest der geneigte Leser mit Genuss ...
beim Lesen mußte ich aber auch daran denken, wie die Produktionsbedingungen der Internet Satire Ehrensenf von Katrin Bauerfeind einmal beschrieben wurden. Da wurde in einem 4 qm großen Kabuff ohne Fenster und mit minimaler Technik einmal wöchentlich ein Feuerwerk gezündet.
Derartige Arbeitsbedingungen wünsch ich nun niemandem, auch nicht im öffentlich rechtlichen Nachrichtenfernsehen, aber es bringt mich auf den Gedanken, dass der Inhalt und nur der Inhalt das massgebliche Kriterium für Qualität sein kann. Ob das Studio grünt und die Beiträge virtuell schwirren scheint doch so etwas wie die schönste Nebensache am Nachrichtengeschäft zu sein.
Inhalt und Form bedingen sich nicht gegenseitig, das eine hat doch mit dem anderen gar nichts zu tun. Der Artikel würde auch Sinn machen, wenn man das den Aufhänger der Millioneninvestition weglassen würde und einfach nur die Qualität des Inhalts infrage stellt ... und ... da war doch noch etwas, den lauteren Umgang mit den Gebührengeldern der Bürger.
datenbaer (04.08.2009, 11:57 Uhr)
30Mio für einfache Effekte
Das, was uns das ZDF derzeit in den Nachrichten präsentiert kann man für deutlich weniger als für die 30Mio € haben, die das neue Studio gekostet hat. Das viele Geld ist wohl eher in bauliche Annehmlichkeiten geflossen, die nicht so sehr publiziert werden sollen. Alles in allem eine Pharce, hier einem anscheinend gestiegenen Interesse der Zuseher folgen zu müssen. E scheint eher die Technikverliebtheit einiger Granden im ZDF zu sein, die letztendlich mit dem Mehrwert der neuen Technik nichts anzufangen wissen - oder wahrscheinlich darin vom gewaltigen Mitspracherecht der Vielen in einem öffentlich-rechtlichen Sender blockiert wurden. In jedem Falle stehen Nutzen und Ertrag in keinem Verhältnis, da hat der Artikel wohl recht. Es ist wieder einmal eine der üblichen großprotzigen GEZ Gebührenverschwendungen, die diese gebührt immer wieder in Frage stellen.
Conval (04.08.2009, 11:53 Uhr)
Neues von der Nachrichten-Front
Zum Jubiläum der Mondlandung gab es eine ganz gute Infografik, die auch Sinn gemacht hat. Es wurde die Landung visualisiert und erklärt, dass Neil Armstrong per Handsteuerung einem Geröllfeld ausweichen musste. Da konnte man sich natürlich auch schön drauf vorbereiten.
Die Untertitel in den Einspielern sind aber wirklich schlecht zu lesen. Weiße Schrift auf hellem Orange funktioniert nicht so gut. Ist aber immerhin konsequent, im Logo ist es ja genauso.
Der subjektive Eindruck des neuen Studios gefällt mir aber gut, wirkt alles sehr viel geräumiger, bei der ARD war die letzte Renovierung meiner Meinung nach deutlich schlechter gelungen, aber dafür sehen deren Wettergrafiken wesentlich besser aus.
@danny2410
Es ist in der Tat so, dass die meisten Nachrichten vorgeschrieben werden und man nur noch abtippen muss. Die Texte sind von ddp, dpa, Reuters usw. (sieht man auch unter den meisten Texten)
Die Medienkolumne

Bernd Gäbler kommentiert regelmäßig die aktuellen Ereignisse aus der Medienwelt

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