Gottschalks Weg zurück zur ARD

25. Februar 2013, 15:57 Uhr

Schon im Sommer könnte Thomas Gottschalk wieder für die ARD moderieren: In der Musikshow "Good Vibrations" sollen Oldies für gute Laune sorgen. Andere Pläne liegen derweil auf Eis.

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Soll wieder bei der ARD Unterschlupf finden: der Moderator Thomas Gottschalk©

Thomas Gottschalks Rückkehr zur ARD nimmt Gestalt an. Voraussichtlich im Sommer werde der Entertainer eine Musikshow mit dem Titel "Good Vibrations" moderieren, berichtete der Branchendienst "w&v" am Montag. Der zuständige Bayerische Rundfunk (BR) teilte mit, er sei mit Gottschalk im Gespräch, eine Entscheidung mit ihm als Moderator sei aber noch nicht gefallen.

Die Show ist laut BR "als Zeitreise durch Rock- und Popmusik aus vier Jahrzehnten Musikgeschichte konzipiert". Geplant sei ein "zeitgemäß-modern inszeniertes TV-Event mit Stars, die nicht nur den Sound von damals geprägt, sondern als moderne Legenden die Musik von heute maßgeblich beeinflusst haben."

Verzögerung bei geplanter WDR-Show

Weniger konkret sind derzeit die Pläne des Westdeutschen Rundfunks (WDR), mit dem 62-Jährigen eine weitere Abendshow für das Erste auf den Weg zu bringen. Die Ankündigung des Senders, noch im ersten Halbjahr 2013 ein neues Gottschalk-Format zu starten, stammt aus dem vergangenen Herbst und hat in der Öffentlichkeit bisher noch keine konkreteren Formen angenommen.

"Es gibt keinen neuen Stand", teilte die WDR-Fernsehdirektorin Verena Kulenkampff mit. "Nach meiner Kenntnis ist Thomas Gottschalk mit der Unterhaltung des WDR, des BR und mit RTL im Gespräch." Beobachter gehen davon aus, dass der Rückzug von WDR-Intendantin Monika Piel möglicherweise eine Ursache für die Verzögerung sein könnte.

Gottschalk moderierte für die ARD bis Anfang Juni 2012 seine Vorabendshow, die wegen mauer Quoten aus dem Programm genommen werden musste. Danach wechselte der Blondschopf, der bis Dezember 2011 den ZDF-Klassiker "Wetten, dass ..?" präsentierte, zur RTL-Show "Das Supertalent", in der er neben Dieter Bohlen in der Jury saß. Auch dort zeigte die Quotenkurve nach unten.

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