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"Keine Polizei", fordern Entführer und Erpresser meist. Das Kölner Ermittlerduo Ballauf und Schenk mischt sich natürlich trotzdem ein und klärt gleich zwei Verbrechen auf einmal. Ungelöst bleibt allerdings der Fall Ballauf.
Um es kurz zu machen: Der neue "Tatort" aus Köln unterbietet an Langeweile und Eintönigkeit noch die Jubiläumsfolge von vor drei Wochen - trotz eines hitzig diskutierten Themas wie Gentechnik.
Jahrzehntelang hatte sie sich nicht beschwert, doch nun wollte die Schöpferin des Vorspanns der ARD-Krimireihe "Tatort" vom Erfolg des TV-Dauerbrenners profitieren. Zu spät, befand nun das Oberlandesgericht München.
Es ist ein richtiger Journalisten-"Tatort". Allerdings kann mittlerweile ja leider jeder mit der Angst um den Job und der Unmenschlichkeit von "effizienzsteigernden Maßnahmen" etwas anfangen. "Unter Druck" bringt den Optimierungswahnsinn auf den Punkt.
Ein toter Junge führt die Kölner "Tatort"-Kommissare in einen kleinen Ort - in eine Welt, in der Traditionen groß geschrieben werden und wo es eine lesbische Beziehung nicht geben darf. Ein spannend erzählter Fall, in dem auch die typische gesellschaftskritische Mission nicht fehlt.
Wenn die Beziehung geht, bleibt nur noch Elend: So lautete die Botschaft im Kölner "Tatort". Der lieferte mit "Schmale Schultern" ein tristes Stück Sozialdrama mit hervorragenden Schauspielern.
Günther Jauch wagt den Balanceakt: Für RTL macht er künftig Unterhaltung, für die öffentlich-rechtliche ARD mimt er den seriösen Moderator einer Talkshow. Und das lohnt sich für ihn: Laut "Bild" erhält Jauch einen satten Gehaltsaufschlag.
Da ist der ARD ein Coup gelungen: Günther Jauch wird von 2011 an am Sonntagabend eine Polit-Talkshow im Ersten moderieren. RTL und "Wer wird Millionär" bleibt Jauch aber treu.
Bei der Wahl des Jahres in NRW wird auch über die Berliner Koalition abgestimmt. Das TV-Duell zwischen SPD-Kandidatin Kraft und CDU-Ministerpräsident Rüttgers endete 1:1. Kommt die Große Koalition?
Im Fall Hademar Bankhofer hatten Kritiker den WDR seit 2004 mehrfach gewarnt. Der Wissenschaftler Gerd Antes übte im Gespräch mit stern.de massive Kritik - am Schweigen des Kölner Senders und an den Methoden des vermeintlichen Gesundheits-Experten.
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