2. August 2012, 09:18 Uhr

Böse Heroingerüchte um einstigen Kinderstar

Ein schockierender Bericht aus den USA behauptet, Macaulay Culkin sei heroinabhängig und wäre fast an einer Überdosis gestorben. Der Anwalt des einstigen Kinderstars widerspricht vehement. Von Frank Siering, Los Angeles

Macauly Culkin, Drogen, Heroin, Kevin allein zu Haus, Hollywood

Man erkennt den süßen Jungen aus "Kevin allein zu Haus" fast nicht wieder. Um Macaulay Culkin und seine Drogensucht ranken sich in Hollywood viele Gerüchte.©

Zugegeben, Macaulay Culkin sieht nicht besonders gesund aus dieser Tage. Die Wangen sind eingefallen, die Augen meist übermüdet, eine qualmende Zigarette ständig im Mundwinkel. Nur noch sehr wenig erinnert beim heute 31-Jährigen an den einst so süßen Star aus dem Erfolgsfilm "Kevin ­allein zu Haus" aus den 90er Jahren.

Die Gerüchteküche in Hollywood brodelt schon seit geraumer Zeit. Culkin sei krank, leide unter Depressionen und verkrafte den Umstand nicht, dass seine Person heute in Hollywood nicht mehr gefragt sei. Ein neuer Report des "National Enquirer" gießt jetzt weiteres Öl in die Flammen. Das umstrittene, aber oftmals gut informierte Klatschmagazin behauptet, dass der gestrandete Hollywood-Star regelmäßig Heroin nehmen würde und abhängig sei von dem verschreibungspflichtigen Schmerzmittel "Oxycodon".

Die Abhängigkeit sei nach dem Bericht schon so weit fortgeschritten, dass, so Culkin nicht sehr bald professionelle therapeutische Hilfe annehme, eine echte Gefahr bestehe und er nur noch "sechs Monate zu leben" habe.

6000 Dollar für Medikamente im Monat

Culkin hat mittlerweile auf die Äußerungen des Tabloid-Heftes reagiert und seinen Anwalt beauftragt, gegen diese Behauptungen vorzugehen. Er sei demnach keineswegs heroin- oder tablettenabhängig. In einer vom Culkin-Anwalt aufgesetzten Erklärung hieß es am Mittwoch: "Die aufgestellten Behauptungen, Culkin sei von Heroin und diversen Halluzinogenen abhängig, sind nicht nur kategorisch falsch, sondern auch unfassbar fiktiv."

Der "National Enquirer" zitiert in seinem Artikel Freunde des Schauspielers. Demnach gäbe Culkin bis zu 6000 Dollar im Monat für gefährliche Schmerzmittel aus und habe seine Wohnung in Manhattan in eine "private Drogenhöhle" verwandelt. Hier soll er angeblich mit seinen engsten Freunden nächtelang Partys feiern.

Der Missbrauch von Drogen sei nicht nur durch das dramatische Ende seiner Karriere, seit zwei Jahren schon hat der einstige "Golden Boy" und ehemalige Michael-Jackson-Vertraute kein einziges Engagement mehr an Land ziehen können, weiterhin forciert worden.

Großes Interesse am ehemaligen Kinderstar

Auch habe das Ende seiner Beziehung zu Mila Kunis den jungen Mann zutiefst verletzt. Kunis datet dieser Tage bekanntlich ihren Kollegen Ashton Kutcher. Das Paar wurde in dieser Woche bei einer gemeinsamen Urlaubsreise auf Bali fotografiert.

Der "Enquirer" zitiert einen Freund von Culkin, der behauptet, dass der 31-Jährige "sich nur noch mit Junkies umgibt. Es ist eine echte Tragödie", so die anonyme Quelle. Die Geschichte um Culkins angebliche Heroinsucht hat in den USA am gestrigen Mittwoch eine wahre Medienlawine ausgelöst. Neben Fox News, "Forbes", CNN und der "Los Angeles Times" griffen auch unzählige Blogger und Klatschportale das Thema auf.

Ein Zeichen dafür, dass "Kevin" auch heute noch in der Erinnerung vieler Menschen weiterlebt. Und somit vielleicht auch ein kleines Fünkchen Hoffnung für Macaulay Culkin, dass ihn die Fans doch noch nicht ganz vergessen haben.

 
 
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