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13. April 2008, 17:27 Uhr

Frau Kanzlerin zeigt Dekolletee

Oh lala Frau Merkel: Bei der Eröffnung der neuen Oper in Oslo zeigte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel freizügig wie nie. Mit einem tief ausgeschnittenen Kleid stahl sie den anwesenden Prinzessinnen die Schau. Von Jens Maier

Gewagt, gewagt: tiefer Ausschnitt bei Frau Merkel© Reuters

Sie hat uns schon mit manchem Mode-Fauxpas geschockt. Ob mit Schweißflecken unter den Achseln bei der Eröffnung der Wagner-Festspiele in Bayreuth oder schlecht sitzenden Frisuren, eines war immer gleich: Angela Merkel lächelte. Auch wenn es aufgrund des offensichtlichen modischen Fehlgriffes nicht wirklich Anlass zum Lächeln gab. In jedem noch so hässlichen Kleid schritt sie selbstbewusst über den Roten Teppich, ließ geduldig das Blitzlichtgewitter der Fotografen über sich ergehen.

Auch am Samstagabend lächelte sie wieder. Diesmal bei der Eröffnung des neuen Opernhauses in Oslo. Bundeskanzlerin Angela Merkel war neben Königin Margarethe II. aus Dänemark eine der Ehrengäste. Und selbstverständlich war da auch wieder ein Roter Teppich, den sie entlang schritt, ein Blitzlichtgewitter, das sie über sich ergehen ließ. Mit einem Unterschied: Am Tag danach muss sie keine hämischen Kommentare zu ihrem misslungen Outfit hinnehmen, sondern kann mit Stolz feststellen, dass sie den anwesenden gekrönten Häuptern die Schau gestohlen hat.

"Nippelgate" gerade nochmal verhindert© Actionpress

Mut wird belohnt

Und das obwohl ihr Auftritt gewagt war. Normalerweise zeigt sich Angela Merkel in hochgeschlossenen Roben. Diesmal hatte sie ein Kleid mit tiefem Ausschnitt ausgesucht. So tief, dass es beim Aussteigen aus der Limousine fast zum "Nippelgate" gekommen wäre. Doch der Auftritt ging noch mal gut, Frau Merkels Mut wurde belohnt: Statt auf die anwesenden Prinzessinnen aus Norwegen und Schweden richteten die Fotografen ihre Objektive auf sie.

Das Kleid war perfekt gewählt. Das türkisfarbene Bolero-Jäckchen aus glitzerndem Stoff kaschierte ihre Oberarme und war farblich mit der Handtasche und den Schuhen abgestimmt. Die schlichte Perlenhalskette lenkte die Blicke direkt auf das tief sitzende Dekolletee des schwarzen Trägerkleides. So weiblich hatte man eine Spitzenpolitikerin schon lange nicht mehr gesehen.

Von "C&A" zu "Dior" gewechselt

"Ich gratuliere Norwegen zum neuen Opernhaus. Das ist ein architektonischer Glanzpunkt in der Geschichte der Architektur Europas", sagte Angela Merkel nach dem umjubelten Galaabend mit 1400 Zuschauern. Und ein Glanzpunkt war es auch im Hinblick auf Frau Merkels Garderobe. Passend dazu auch der Kommentar von Sopranistin Solveig Kringlebotten: "Wir wechseln von einem alten Volkswagen zu einem neuen Porsche", sagte diese über das neue Opernhaus. Und es scheint so, als sei Frau Merkel endlich von "C&A" zu "Dior" gewechselt.

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Von Jens Maier
 
 
KOMMENTARE (10 von 36)
 
lipi (14.04.2008, 23:42 Uhr)
Super Angela
Als bisheriger Wähler der Linken, werde ich mich jetzt zur CDU umorientieren, da ich mich den beiden Argumenten der Kanzlerin nicht verschliessen kann.
Ich hoffe sie hat eine Vorbildfunktion in ihrer Partei.
Bravo Angela
Eisenbaer (14.04.2008, 18:25 Uhr)
Nun dieses Outfit...
...wird der Generation Turnschuh und den Schlabberhosenträgern mit dem Hosenboden unter den Kniescheiben bestimmt nicht gefallen.

Und Frau Merkel möchte ich zurufen: Ah endlich mal etwas mehr Mut! An Selbstbewußtsein hat es ihr ja noch nie gemangelt; aber endlich dokumentiert sie es auch (nach außen). - Da kann sich Kurt Beck aber demnächst warm anziehen!!
manesse (14.04.2008, 17:55 Uhr)
Seit der seligen Frau Renger
die erste deutsche Politikerin, die sich angemessen und schick anzieht. Super sieht sie in ihrer Abendrobe aus, unsere Bundeskanzlerin! Ladylike!!!
alcide (14.04.2008, 17:30 Uhr)
an mountain-sky
wann und wo hat Madame Sarkozy ihren schlechtem Geschmack erweisen.
Man kann Carlita eine Menge vorwerfen aber da liegen Sie falsch. Vielleicht ist es die Bestaetigung ihrer Defizienz was Eleganz betrifft.
Schnaafpaaf (14.04.2008, 16:33 Uhr)
Viele, die sich hier
"das Maul zerreißen", sollten erst mal in den Duden schauen, bevor sie sich am Wort "Dekolleté" versuchen. Was hier so einige dazu von Stapel gelassen habe, ist schon nicht mehr lachhaft, sondern armselig. Auch schreibt man in modischem Zusammenhang das Wort "Stil" nicht mit "ie". Der ist den absonderlichen Sti(e)l - Blüten zuzuordnen, die hier ins Kraut schießen.
alcide (14.04.2008, 16:05 Uhr)
abasourdie
bin ich. ich habe mich immer ueber den Geschmack unserer "Geschwisterkindern" gewundert.
Das Wort Eleganz sollte aus eurem Wortschatz verbannt sein. Und wie die Stylistin in dem Artikel versucht Merkel und ihr Kleid zu verkaufen ist pathetisch.
Meine deutsche Freundinen, die noch in Deutschland leben (es gibt noch welche) tun mir echt leid.
wwwilly (14.04.2008, 16:01 Uhr)
Darth-Merkel oder Angie-Vader?
Prinzessin Valium...ähhh...ich meine Angie sollte sich besser mal eine neue Frisur machen lassen. Irgendwie erinnert mich ihr Haar-Helm an die Aufsteck-Frisuren von meinen Lego-Figuren früher. Oder vielleicht Haare schwarz färben, ein bischen schwerer atmen und ständig was von der dunklen Seite der Macht faseln? Naja egal, vielleicht sollte sie mal so bei Bush auftauchen, der würde ihr dann evtl. mehr als nur die Schultern massieren hähähä :-)))
Livia008 (14.04.2008, 15:30 Uhr)
@msjones777
Mal so unter uns Wessi-Frauen: was halten sie von der Wampe von Kurt Beck oder den heruntergezogenen Lefzen (heute akutell in bild-onlin) von Milbradt? Von der Wabbeligkeit von F.J.Strauß oder den pomadig-fettigen Haaren von Kurt G. Kiesinger ganz zu schweigen (sie mögen trotzdem ruhen in Frieden)? Von der Blassiertheit eines Wolfgang Clement oder Otto Schily? Von der körperlichen Entgleisung eines Joschka Fischer? - Nee, da finde ich Angela Merkel geradezu ein vorbildiches Exemplar Politikerin. Sie ist nicht zum Mannweib mutiert (wie viele), sondern immer weiblicher geworden.
Asteriskina (14.04.2008, 15:30 Uhr)
Hatte gestern auch...
angenommen, es handelt sich um eine Photomontage. Nun sollen Frauen ja möglichst nicht andere Frauen beurteilen, weil es nicht objektiv ist und möglicherweise einen Zickenfaktor beinhaltet. Also zitiere ich einfach einmal einen Kommentar eines meiner Teenager-Söhne: "Das Grauen hat einen Namen"! ;-)
Mule (14.04.2008, 14:28 Uhr)
AchazIII und msjones
Absolut zutreffend. Ich dachte gestern, einer Fotomontage aufgesessen zu sein. Also sie greift wirklich immer ins Klo. Am Geldmangel für was vernünftiges kann es ja wohl nicht liegen - oder?? Dann sollten wir sammeln und ihr eine Beraterin oder einen Berater zur Seite stellen. Herr Sauer macht neben ihr stets einen perfekten Eindruck und wirkt wesentlich jünger. Neben den Prinzessinnen aus Schweden und Norwegen wirkte unsere Knopfleiste wie ein Schlachtroß!
 
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