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29. August 2008, 20:11 Uhr
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Blutige Schlägerei mit "Hells Angels"

Messerstecherei statt Zeugenaussage: Bei einem Prozess in Kiel haben sich Mitglieder der "Hells Angels" eine Schlägerei mit einer rivalisierenden Gruppe geliefert. Dabei wurden zwei Menschen verletzt. Die Verhandlung vor dem Amtsgericht musste vertagt werden.

Vor dem Kieler Amtsgericht haben sich Mitglieder der "Hells Angels" eine Schlägerei geliefert© Horst Pfeiffer/DPA

Mitglieder der Rockergruppe "Hells Angels" haben sich am Freitagmorgen vor dem Gebäude des Kieler Amtsgerichts eine blutige Schlägerei mit einer verfeindeten Gruppe geliefert. Dabei wurden zwei Männer durch Messerstiche schwer verletzt, sagte ein Polizeisprecher. Ein Mitglied der "Angels" sollte an dem Tag gegen einen mutmaßlichen Schläger der rivalisierenden Gruppe aussagen.

Zwischen Mitgliedern der beiden Gruppen war es in der Vergangenheit schon häufiger zu blutigen Auseinandersetzungen gekommen - unter anderem im März 2007 in der Kieler Diskothek "Mausefalle". Ein "Hells Angel" war damals niedergestochen und lebensgefährlich verletzt worden. Genau er war am Freitag im Prozess gegen den mutmaßlichen Täter als Zeuge der Staatsanwaltschaft geladen.

Als Täter und Opfer samt ihren Freunden kurz vor Prozessbeginn vor dem Amtsgericht aufeinandertrafen, kam es erneut zu Streit. Dabei wurde der "Hells Angel" wieder niedergestochen. Er kam ebenso wie ein zweiter Schwerverletzter auf die Intensivstation eines Krankenhauses.

An der Massenschlägerei waren nach Angaben der Staatsanwaltschaft insgesamt rund 30 Menschen beider Lager beteiligt, von denen mehrere leicht verletzt wurden. Rund 20 Personen seien festgenommen worden. Die Kieler Polizei war mit 40 Beamten vor dem Gericht, unterstützt wurden sie von der Bereitschaftspolizei Eutin und dem Sondereinsatzkommando SEK. Die Gerichtsverhandlung wurde ausgesetzt.

DPA
KOMMENTARE (5 von 5)
 
narf210895 (31.08.2008, 21:36 Uhr)
alles schlecht???
ich bin einer der an diesem tag am 3 märz in der diskothek war und alles gesehen und bemerkt hat. und das man nun die Rocker gruppe in ein schlechtes bild fallen lässt ist nun wirklich unterste sau... die Person ist uns allen bekannt gewesen aber trotzdem hatten wir keine gründe irgendwas gegen diese gruppe oder auch der person was zu haben, ganz im gegenteil alle vorurteile sind nicht begründet. die Hells angels haben ja nicht mit der Schlägerei angefangen es war ein reiner überfall 2er Personen dessen namen wir auch ganz bewusst nicht nennen werden... auch das unsere Diskothek in ein schlechtes Bild reingezogen wird kann ich nicht verstehen...genauso was man oft sieht das dieses attentat mit rivalisierenden anderen MC`s wie zb dem banditos geschah ist nicht begründet. kümmert euch daher lieber um euern eigene dreck, anstatt des von anderen wovon IHR ALLE keine ahnung habt, denn stille wasser sind tief...
SuperBrugsen (30.08.2008, 20:45 Uhr)
Schiefes Bild
Leider wird die "verfeindete Gruppe" nicht mit Namen genannt. Ein Schelm, der Böses dabei denkt? So lässt sich im Sommerloch prima gegen die "ewigen Prügelknaben" schreiben. Die Biker, die immer wieder Ziel von mörderischen Attacken sind: Aalborg, Münster, Kiel... Sicherlich, aus der Geschichte wissen wir, dass es keine Chorknaben waren, aber diesen MC bei jedem Gerangel mit Messerstechern in schlechtes Licht zu stellen, ist einfach nur schlecht. Schreiben Sie über die Messerstecher! Wer sind die? Warum tun die das? Wo sind Ihre Hintergrundrecherchen, Infos für die Nichtbiker?
Schönen Tach noch....
balldurian (30.08.2008, 12:23 Uhr)
Es ist richtig ...
... das die 'polizei' den einfachen bürger nicht schützen will, da längst in den interessen der mächtigen fixiert zum knöllchenschreiben und zum abzocken wohlschaffender arbeiter abgeordnet. Und, wie jüngere beispiele aus bremen anscheinend aufzeigen, als ausgleich zum 'berufsstress' in banden organisiert den drogenmarkt zuverlässig beliefernd was nebenbei ausreichend zeit lässt noch ein paar banken zu überfallen ...
hannes_schinder (30.08.2008, 10:41 Uhr)
Wie kann es denn passieren,
dass das Opfer im Gericht oder auf dem Weg zum Gericht erneut angegriffen und verletzt wird?
Wie ergeht es dann Zeugen oder Opfern erst bei Anklagen gegen z.B. politisch extreme und gewaltbereite Gruppen.
D.h. die Polizei ist hilflos, und das wiederum heißt der Bürger muss sich selbst schützen und das geht ja in vielen Fällen nur mit Waffen.
cj-gespann (29.08.2008, 21:34 Uhr)
etwas polemisch
wenn man den artikel liest, erkennt man, dass der "Hells Angel" Mensch (2x) mit dem Messer angeriffen wurde = Opfer. Die Suggestiv-Sätze wie:"Blutige Schlägerei mit "Hells Angels" ( Headliner!)oder "Mitglieder der Rockergruppe "Hells Angels" haben sich... eine blutige Schlägerei mit einer verfeindeten Gruppe geliefert" verfälschen aber das Bild hierzu enorm. Es erscheint mir als erklärlich, wenn Mitglieder einer Gemeinschaft (egal welcher Art - gerne auch Taubenzüchter oder Skatbrüder, etc. ) einem, mit einer Waffe angegriffenen Menschen helfen!
Es wäre, wenn der Artkelverfasser schon den Namen "Hells Angels" nennt, konsequent, den Namen des anderen Clubs zu erwähnen. Oder er verzichtet das nächste mal gänzlich auf die Benennung...
Gruss
Thomas ( keinerlei Verbindung zu den Hells Angels )
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