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3. Mai 2011, 12:22 Uhr

Mann verirrt sich in ein Frauengefängnis

Blöd gelaufen: Ein Mann wollte in Hildesheim eine Abkürzung nehmen und lief durch ein offenstehendes Tor. Als er merkte, dass es sich um das Frauengefängnis handelt, war es schon zu spät.

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Ein Mann lief in Hildesheim durch ein offenes Tor und war plötzlich im Frauengefängnis© Colourbox

Eine billige Männerphantasie wird wahr: Eben noch läuft man(n) ahnungslos durch die Stadt, plötzlich befindet er sich im Frauengefängnis. Allein den einsamen Herzen der inhaftierten Damen ausgeliefert. Einem Mann ist in Hildesheim (fast) genau das passiert. Der 24-Jährige wollte eine Abkürzung nehmen - und landete versehentlich im Frauengefängnis.

Dort saß er so lange fest, bis Hilfe von außen kam - und zwar ausgerechnet vom Ersten Bürgermeister der niedersächsischen Stadt. Der SPD-Politiker Henning Blum sei zufällig am Gefängnis vorbeigekommen, berichtete die Polizei am Dienstag. Er habe zur Befreiung des Mannes die Polizei gerufen.

Vergebliche Hilferufe

Der 24-Jährige hatte nach Angaben der Behörden am Montagnachmittag ein offen stehendes Tor gesehen, das er für eine Abkürzung zu einer nahe gelegenen Grünanlage hielt. Doch dann stand er auf einem Vorhof des Gefängnisses.

Als der Mann seinen Irrtum bemerkte und umdrehte, war das Tor der JVA aber schon wieder verschlossen. Nach Angaben der Polizei rief der Passant längere Zeit vergeblich um Hilfe, bis er erlöst wurde. Warum das Tor des Gefängnishofes geöffnet war und wer es schloss, nachdem der Mann das Gelände betrat, war nach Angaben eines Polizeisprechers zunächst unklar.

seh/DPA
 
 
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