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Wasserwerfer, Barrikaden, brennende Autos - die Ereignisse des Abends zum Nachlesen

Die meisten Staatsgäste des G20-Gipfels sind bereits in Hamburg gelandet. Auf St. Pauli stoppt die Polizei die "Welcome to Hell"-Demonstration - bis in die Nacht hinein formierten sich Proteste. Alles Wichtige zum G20-Gipfel in Hamburg im Liveblog.

Straßensperren, Demonstrationen und jede Menge internationale Politik: Am Freitag beginnt der G20-Gipfel in Hamburg, am Donnerstag landeten bereits viele Staatschefs in Norddeutschland, darunter Angela Merkel, Donald Trump, Justin Trudeau und Recep Tayyip Erdogan. Am Donnerstagabend trafen sich Angela Merkel und Donald Trump, um sich vor dem Gipfel zu beraten und Positionen auszutauschen.

G20: "Welcome to Hell"-Demo in Hamburg abgebrochen

Donald Trump und Angela Merkel beim Treffen im "Atlantic"-Hotel in Hamburg

"Weswegen sind wir nochmal hier, Angie?" "G20, Donald, Weltpolitik, einfach lachen" - so oder so ähnlich könnte das Gespräch zwischen Donald Trump und Angela Merkel beim Treffen im "Atlantic"-Hotel in Hamburg abgelaufen sein

Donnerstagabend richtete sich die Aufmerksamkeit zunächst einmal auf die Straßen - die linksautonome Szene demonstrierte unter dem Motto "G20 - Welcome to Hell". Nach wenigen hundert Metern stoppte die Polizei den Protestzug - wegen 1000 vermummter Personen. Die Einsatzkräfte lösten die Veranstaltung auf und erklärten die Demo für beendet. Doch es kam an verschiedenen Stellen in der Stadt immer wieder zu Ausschreitungen.

Die Entwicklungen zum Nachlesen:

Die Ereignisse des Tages im G20-Liveblog

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Demobeginn gestoppt. Wegen Vermummung der Teilnehmer. Wasserwerfer fahren auf, die Menge singt die Star-Wars-Melodie

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Anwalt Andreas Beuth, der die Anmelder vertritt, hatte dem stern noch vor Beginn der Demonstration erklärt: "Ich hatte eben ein Gespräch mit Joachim Ferk, Leiter der Hamburger Bereitschaftspolizei. Die Atmosphäre war gut. Wenn sich beide Seiten an die Spielregeln halten, könnte es für beide eine befriedigende Demo werden." Die Situation am Fischmarkt ist unterdessen unverändert. Demonstranten und behelmte Beamte stehen sich gegenüber.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Auf der St.Pauli-Hafenstraße ist stehen sich Demonstranten und Polizei weiter gegenüber. Per Lautsprecher fordern die Beamten die Teilnehmer auf, ihre Vermummungen abzulegen.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Die Polizei ist im gesamten Innenstadtbereich massiv präsent. Die geplante Route (hier an der Reeperbahn) wird von Räumpanzern und Wasserwerfern gesäumt.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Stilstand bei "Welcome to Hell". Erstaunlich, wie ruhig sich immer noch alle verhalten. Die Atmosphäre ist natürlich sehr angespannt.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Während die Polizei gerade die "Welcome to Hell"-Demo blockiert, ist der Termin des Treffens von Putin und Trump bekannt geworden. Angeblich werden sich die beiden Staatschefs am Freitag um 16 Uhr treffen. Das meldete die russische Agentur Interfax. Um diesen Termin wahrzunehmen, müssten sich die beiden aus der zweiten Plenarrunde des Gipfels absetzen. Diese Runde soll sich nach dem Willen von Angela Merkel mit nachhaltiger Entwicklung, Klima- und Energiefragen beschäftigen. Trump würde damit der Klimadiskussion ausweichen. Er hat ja angekündigt, aus dem Pariser Welt-Klimaabkommen auszusteigen. Auch das wäre eine Art Konfrontation.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Nach stern-Information verhandeln Polizei-Einsatzleiter Joachim Ferk und Protestler-Anwalt Andreas Beuth über eine Fortsetzung des Demonstrationszuges. Zankapfel ist die Vermummung vieler Demonstranten: Die Polizei fordert, diese abzulegen, die Anmelder verlangen von der Polizei den Rückzug der Wasserwerfer, die auf der Straße aufgefahren sind.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Die Hamburger Polizei konnte auf stern-Anfrage zunächst keinen Grund nennen, warum der Demonstrationszug schon nach wenigen Metern gestoppt wurde.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Der Demonstrationszug ist von der Polizei schon nach wenigen Metern gestoppt worden. Wasserwerfer fahren auf.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Zum Zeitpunkt des geplanten Aufmarsches unter dem Motto "Welcome to Hell" um 19 Uhr geht die Polizei von 8000 Teilnehmern aus. Angaben von Reportern vor Ort gehen noch darüber hinaus.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

  • Katharina Grimm
    • Katharina Grimm

    Auf der Reeperbahn herrscht noch gespenstische Ruhe. Polizisten machen sich langsam startklar.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Eine halbe Stunde vor dem geplanten Beginn des Demonstrationszuges beziffert die Hamburger Polizei die Teilnehmerzahl auf etwa 6000. Tausende Polizeibeamte sind im Einsatz.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

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