Wer insbesondere im Sommer mit dem Auto in den Urlaub fährt, muss viel Gedult mitbringen: Lange Staus drohen an den neuralgischen Punkten des Autobahnnetzes. Wir geben Tipps gegen den Stau-Infarkt.
Wer in diesen Tagen auf deutschen Autobahnen unterwegs ist, hat sich laut ADAC den ungünstigsten Zeitpunkt der Saison ausgesucht: Noch ist der Urlaubsverkehr in Richtung Süden nicht vorbei, und durch den Ferienbeginn in Bayern erhält eine zweite Reisewelle aus Baden-Württemberg noch einmal richtig Schwung. Durch Heimreisende werden gleichzeitig auch die Staus länger und länger, da in Kürze in sieben Bundesländern die Schulferien enden.
Am Besten also, wenn man den absehbaren Autobahn-Ärger umgeht. Wer eine kürzere Strecke vor sich hat und früh losfährt, hat gute Chancen anzukommen, bevor der eigentliche Urlaubsverkehr einsetzt. Wer aber vom Norden in die Alpen möchte, kann fahren wann und wie er will, der Staugefahr entgeht er nicht. Selbst dort, wo nicht Baustellen für einen programmierten Stau sorgen, ist wegen des Verkehrs mit Unfällen und entsprechenden Stauungen zu rechnen.
Frühes Fahren ist dennoch attraktiv, weil die meisten Urlauber erst nach dem Frühstück aufbrechen. Vor sieben Uhr ist zudem der allgemeine Verkehr, der nichts mit einem Urlaub zu tun, deutlich reduziert. Bei extrem langen Strecken funktioniert das Modell vom frühen Start nicht mehr, irgendwann erwacht der übliche Verkehr. Sind die Strecken nicht allzu lang, sollte man statt auf der Autobahn lieber auf der Landstraße fahren. Besonders schöne Routen können aber zur Falle werden. Die kurvenreichen Alpenpässe etwa werden meist von Wohnmobilen und Motorräder dicht gemacht.