Fortuna im Glück gegen Schalke

28. September 2012, 22:25 Uhr

Aufsteiger Fortuna Düsseldorf bleibt auch nach sechs Spieltagen ungeschlagen. Zwar kassierten sie gegen Schalke die ersten Gegentore, aber Dani Schahin rettete erneut einen Punkt.

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Düsseldorfs Dani Schahin rettete mit seinen beiden Treffern einen Punkt - somit bleibt die Fortuna weiterhin ungeschlagen.©

Dank des zweiten Bundesliga-Doppelpacks von Dani Schahin hat für Fortuna Düsseldorf zumindest eine Serie gehalten. Der Aufsteiger kassierte beim 2:2 (0:2) gegen Schalke 04 zwar die ersten Gegentore dieser Saison, ist aber auch nach sechs Spieltagen in der Fußball-Bundesliga weiter ungeschlagen. Der beim 2:0-Auftaktsieg in Augsburg schon zweimal erfolgreiche Schahin glich in der 47. und 77. Minute die Schalker Halbzeitführung durch Klaas-Jan Huntelaar (13.) und Joel Matip (20.) aus. Damit bleibt der deutsche Meister von 1933 im Jahr 2012 daheim ungeschlagen und zumindest bis Samstag Tabellen-Fünfter. Die weiter auf Rang drei stehenden Schalker verpassten es, ein ganzes Stück näher zum Spitzenduo Bayern München und Eintracht Frankfurt aufzuschließen.

Im Verfolgerduell war alles angerichtet für den ersten richtigen Fortuna-Festtag seit der Rückkehr in die Beletage des deutschen Fußballs. Nach den Zuschauer-Teilausschlüssen in den Begegnungen mit Mönchengladbach und Freiburg, die beide 0:0 endeten, fieberten 54.000 Fans in der ausverkauften Düsseldorfer Arena dem West-Derby gegen den Champions-League-Starter entgegen.

Schnelle Führungstreffer für Schalke

Die erwartungsfrohen Fortuna-Fans wurden schnell enttäuscht. Huntelaar, Torschützenkönig der vergangenen Saison, durfte in der 13. Minute, sträflich alleingelassen, einfach mal abziehen. Gegen den 18-Meter-Linksschuss des Niederländers, der erstmals nach drei torlosen Spielen wieder traf, war Torwart Fabian Giefer ebenso machtlos wie sieben Minuten danach beim Kopfballtreffer von Matip. Für ihn war es nach einer Freistoßflanke von Christian Fuchs das erste Bundesligator seit dem 19. Februar.

In der 37. Erstligabegegnung zwischen den West-Konkurrenten nahm Fortuna-Trainer Norbert Meier drei Tage nach dem 2:0 in Fürth nur einen Wechsel vor. Für Ken Ilsö, der bei den Franken das 2:0 erzielt hatte, rückte wieder Andrej Woronin in die Startelf. Stevens musste auf den verletzten Jefferson Farfán verzichten und beorderte Jermaine Jones, Matip und Tranquillo Barnetta in die Anfangsformation.

Schahin macht es besser

Nach guten zehn Minuten wurden spätestens mit dem 0:1 Defizite bei der Fortuna erkennbar. Nach vorn lief fast nichts, Gefahr für Giefers Gegenüber Lars Unnerstall kam nicht auf. Abgezockt und souverän - Schalke präsentierte sich in den ersten 45 Minuten überlegen. Meier reagierte und brachte als neuen Offensiven Stefan Reisinger. Doch nicht der ehemalige Freiburger, sondern Schahin mit seinem dritten Treffer dieser Spielzeit weckte neue Fortuna-Hoffnungen.

Dann setzte Meier doch noch auf Ilsö, der in der 56. Minute für Woronin kam. Jetzt wurde es dank neuer Fortuna-Kräfte ein offener Schlagabtausch, in dem Giefer gegen Lewis Holtby (53.), Ibrahim Afellay (60.) und Huntelaar (66.) dreimal glänzend reagierte. Auf der Gegenseite traf Schahin in der 67. Minute eine Ilsö-Flanke mit dem Kopf nicht richtig, machte es dann aber zum 2:2 besser.

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