"Das war der schönste Besuch seit Diego Maradona"

20. September 2013, 08:26 Uhr

Es gab Wasser und etwas Kuchen: Nach seinem Platz-Verweis in Neapel musste BVB-Coach Jürgen Klopp die zweite Halbzeit beim Stadion-Hausmeister schauen. Es wurde offenbar ein netter Abend.

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Klopp, BVB, Dortmund, Neapel, Champions League

"Wir haben nicht unser allerschönstes Gesicht gezeigt" sagte Jürgen Klopp nach dem Debakel in Neapel.©

Der Hausmeister des Fußballstadions von Neapel schwärmt von seinem unfreiwilligen Gast Jürgen Klopp. "Klopp war total nett. Das war der schönste Besuch seit Diego Maradona", sagte Vincenzo Gerrone der "Bild"-Zeitung. Der Trainer von Borussia Dortmund hatte sich nach seinem Verweis auf die Tribüne in der zweiten Halbzeit des Champions-League-Spiels beim italienischen Tabellenführer ins Kabuff des Hausmeisters geflüchtet. Zunächst hatte Klopp noch auf der Tribüne gesessen. Da seien jedoch zu viele Zuschauer gewesen, die sich über seine Situation gefreut hätten, so Klopp. Deswegen zog sich Klopp in die Katakomben zurück. Auf dem Sofa des Hausmeisters hatte er dann im Fernsehen den Rest des 1:2 seines BVB beim SSC Neapel verfolgt.

"Ich hatte ein bisschen Kuchen und Wasser da. Dann haben wir zusammen auf der Couch gesessen und das Spiel geschaut", berichtete der 61 Jahre alte Gerrone. Klopp war von Schiedsrichter Pedro Proenca am Mittwoch wegen seines heftigen Wutausbruchs und der verbalen Attacke auf den vierten Offiziellen in der 29. Minute aus dem Innenraum des Stadions verwiesen worden. "Mister Klopp war eigentlich ganz ruhig, aber auch etwas nervös", sagte Gerrone. Zum Dank für seine Gastfreundschaft erhielt der Hausmeister laut "Bild" von Klopp das Trikot des deutschen Nationalspielers Marco Reus.

DPA/kmi
 
 
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