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Geht Hartmut Mehdorn in die Geschichte ein als der Mann, der die Bahn an die Börse führte? Oder verliert der schlaue Strippenzieher den Kampf seines Lebens?
Die Behinderungen im europäischen Luftverkehr durch die Aschewolke aus Island lassen langsam nach. Die aktuellen Entwicklungen im stern.de-Live-Ticker.
Er beschimpft seine Kunden, er legt sich mit dem Kanzler an - wenn es um die Bahn geht, kennt Hartmut Mehdorn keine Freunde. Mit Macht will er das Unternehmen an die Börse bringen. Daran könnte er scheitern.
Seit Mai läuft der Antrag zur Reformierung der Verkehrssünderkartei in Flensburg. Jetzt fordern Politiker von Union und FDP, im Zuge der Neuregelung alle Punkte, die auf Bagatellverstöße zurückgehen, aus der Kartei zu löschen.
Der scheidende Bahn-Chef Hartmut Mehdorn beharrt offenbar auf eine millionenschwere Abschiedsprämie. Er will sie notfalls sogar einklagen. Die Gewerkschaften sind empört, der Wirtschaftsminister ist irritiert.
Bahnchef Hartmut Mehdorn hat einen Rücktritt wegen der Datenaffäre abgelehnt. Der Schritt werde von ihm gefordert, ohne dass die Untersuchungen zu der Affäre abgeschlossen seien, kritisierte er am Freitagabend in Berlin. "Hierfür stehe ich nicht zur Verfügung."
Kooperation sieht anders aus: In der Datenaffäre bei der Bahn geht Konzernchef Hartmut Mehdorn die offiziellen Sonderermittler im Unternehmen hart an. In einem Schreiben an Aufsichtsratschef Werner Müller wirft er ihnen Befangenheit und Stümperei vor. Müller wiederum weigert sich, vor dem Verkehrsausschuss des Bundestags zu erscheinen.
Unpünktliche Züge, hohe Preise, Spitzelaffäre - 76 Prozent der Bundesbürger wollen, dass Bahnchef Hartmut Mehdorn zurücktritt. Doch dafür gibt es keine Anzeichen. Mehdorn kann (vorerst) auf seinem Posten bleiben, weil er mächtige Freunde in der Politik hat. stern.de zeigt Mehdorns Netzwerk.
Sein Wort war Befehl. Mit einer kleinen Clique wollte Hartmut Mehdorn einen Großkonzern beherrschen. Die Spitzelaffäre zeigt, wie skrupellos seine Helfer dabei agierten. Nun ist der Bahnchef nur noch ein Spielball der Politik.
Im Spitzelskandal bei der Bahn ist nun auch Aufsichtsratschef Werner Müller in die Kritik geraten. Er hatte in einem Brief darauf gedrungen, dass Bahnchef Hartmut Mehdorn am kommenden Mittwoch nicht vor dem Verkehrsausschuss aussagen solle. Vertreter aller Bundestagsfraktionen sind empört.
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