Die Vielfalt der Yogastile in Deutschland ist verwirrend. Manche sind anspruchsvoll, manche sanft, viele bieten einen weltanschaulichen Überbau, einige verzichten bewusst darauf. Erfahren Sie, welcher Stil für Sie der richtige ist. Von Burkhard Zimmermann

Nichts für Ungelenkige - aber auch die finden den passenden Yogastil© Kimberly White/Reuters
"Ich bin eher ungelenkig und nicht sehr ausdauernd."
Kraft, Ausdauer und Gelenkigkeit nehmen bei jedem Menschen mit dem Alter ab - und lassen sich durch regelmäßiges Üben in beträchtlichem Maße erhalten oder zurückgewinnen. Zu Ihnen passt ein Stil, der Sie aufbaut, ohne Sie unter Druck zu setzen: Im Vini-Yoga werden die Übungen gezielt auf die Schüler ausgerichtet, er ist sogar für Menschen mit leichten gesundheitlichen Störungen wie Rückenschmerzen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen geeignet (Lesen Sie dazu auch unser Interview mit dem deutschen Schauspieler Ralf Bauer).
Ähnliches gilt für das Yoga der Energie, es wurde in den Dreißigerjahren in Frankreich entwickelt und ist aus diesem Ursprung heraus in seinen Bewegungen sehr auf die Voraussetzungen westlicher Menschen zugeschnitten. Sie bringen zwar nur wenig Kondition mit, aber viel Ehrgeiz? Dann geben Sie doch dem Kundalini-Yoga eine Chance: Die Kursleiter ermutigen ihre Schüler, ihre Grenzen zu erforschen, aber sie erinnern immer wieder daran, sich nicht zu überfordern.
>> Vini-Yoga: www.viniyoga.de
>> Yoga der Energie: www.troekesyoga.de, www.purna-yogaschule.de
>> Kundalini-Yoga: www.3ho.de, www.yogibhajan.com
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