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Audi Allroad Quattro Concept: Die Wucht und die Herrlichkeit

Mehr Druck braucht das Land, meint Audi, und liefert TDI-Dampf gleich aus acht Töpfen. Das seriennahe Konzeptfahrzeug zeigt, dass das Ende der Leistungsskala beim A6 noch lange nicht erreicht ist.

Auf der Auto Show in Detroit zeigt Audi ein Allroad Konzept-Fahrzueug mit dem neuen 4 Liter V8-TDI. Sein maximales Drehmoment von 650 Nm sollte ausreichen, unordentlich verlegte Gehwegplatten aus dem Boden zu reißen. Der wuchtige Wühler ist der erste Fanfarenstoß für das Jubeljahr zum 25. Jubiläum des Quattro-Antriebs. Nebenbei dient die Studie als Technologieträger für elektronische Systeme, die in Zukunft in der Serie verbaut werden sollen.

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Geschäftsmann auf Matschwegen

Die Karosserie basiert auf dem neuen A6 Avant. Gemäß der "Allroad"-Philosophie von Audi versteckt sich die Geländefähigkeit dezent. Wo die Konkurrenz auf Riesen-Schiffe und Trittbretter als Aufstiegshilfe setzt, kommt der Audi-Allroader als burschikos-muskulöser Bruder des normalen Avants auf die Straße. Länge (4,93 Meter) und Breite (1,89 Meter) bleiben gleich, nur die größere Bodenfreiheit führt zu einer Höhe von 1,52 Meter, das sind 60 Millimeter mehr.

Mehr Chrom, mehr Edelstahl

Kernig und kräftig wirkt das Allroad Quattro Concept dennoch, weil es in jeder Beziehung mehr Wucht auf die Straße bringt. Der Unterfahrschutz aus Edelstahl, die überdimensionierten Stoßfänger und der chromfarbene Seitenprallschutz entlarven die Offroad-Fähigkeiten und wirken edler als die bisherige Kunststofforgie. Radhäuser, Türschweller und Stoßfänger wurden kontrastiv zur übrigen Karosserie lackiert. Für Bodenhaftung sorgen wahre Monster: 19 Zoll große Räder mit Reifen im Format 255/45 R19. Die Luftfederung erlaubt eine variable Bodenfreiheit - sie beträgt zwischen 160 und 210 Millimeter. Eine Wucht ist auch der Antrieb. Neben 286 PS stellt das Triebwerk ein maximales Drehmoment von 650 Nm zu Verfügung. Beides soll den Sprint auf Hundert in 6,4 Sekunden ermöglichen, bei 250 km/h fährt der Wagen in die Abregelungsmauer, das aber mit voller Wucht.

Die lieben Helferlein

Die vorgestellte Form wird sich in den Seriemodellen wieder finden, ob die zur Schau gestellte Technik an Bord kommt, muss sich erst zeigen. Hauptscheinwerfer, Heckleuchten und Blinker des Konzept-Fahrzeuges strahlen mit LED-Technologie. Im Scheinwerfer erreichen 14 Einzel-LED eine Lichtausbeute auf dem Niveau von Xenon-Lampen. Fast das gesamte Dach besteht aus dem bereits bekannten Glasschiebdachsystem "Open Sky". Die Konstruktion besteht aus zwei großen Glassegmenten, wobei sich das vordere Segment elektrisch öffnen lässt. Die Fenster sind mit hydrophoben Molekülen beschichtet, um Wasser- und Schmutz abperlen zu lassen. Auch in Sachen Elektronik tut sich etwas. Die Studie besitzt "Road Vision", ein System, dass Fahrbahnart und -beschaffenheit analysiert. Mit diesen Erkenntnissen bedient es nicht nur den Fahrer, es liefert die Daten auch direkt an ESP und die Abstandsregelung. Ebenfalls an Bord ist ein Spurhalte-Assistent, der den Fahrer beim Überschreiten der Markierungen mittels Lenkradvibrationen warnt. Für elektronische Rundumsicht auch im toten Winkel sorgt "Side Assist". Hier wird mittels Radar die Umgebung des Fahrzeuges überwacht, um annähernde Fremdfahrzeuge zu orten. Mit dem V8-Motor unter der Haube, muss der Fahrer dann nur aufs Gas hauchen und in Sekundenbruchteilen verschwindet wieder alles aus dem Radar und dem Rückspiegel.

Kra

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.