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Riskantes Wendemanöver: Fahrer wenden auf Autobahn, um Stau zu entgehen

Was für ein Wahnsinn: Um nicht länger im Stau stehen zu müssen, haben einige Autofahrer auf der A1 bei Köln einfach gewendet. Die Polizei hat dazu ein Video veröffentlicht. Jetzt drohen den Geisterfahrern empfindliche Strafen.

Köln: Wendemanöver am Stauende - Verfahren gegen Geisterfahrer

Es sind schockierende Szenen, die sich am Sonntagnachmittag auf der A1 bei Köln abspielten: Weil sie im Stau zu lange warten mussten, wurden gleich mehrere Autofahrer zu Geisterfahrern. Sie verloren die Geduld und wendeten einfach mitten auf der Autobahn. Die Polizei veröffentlichte jetzt ein Video und spricht von "rücksichtslosem" und "lebensgefährlichem" Verhalten.  

In dem Video ist zu sehen, wie gleich mehrere Fahrzeuge am Stauende auf der Autobahn wenden, um diese über die Auffahrt wieder zu verlassen. Zuvor war ein Motorradfahrer in ein Stauende gerast und hatte sich lebensgefährliche Verletzungen zugezogen. Für die Bergungsarbeiten musste die Autobahn in beiden Richtungen für etwa eine Stunde voll gesperrt werden. Anschließend lief der Verkehr für weitere drei Stunden einstreifig an der Unfallstelle vorbei. Es bildete sich ein 14 Kilometer langer Stau - in dem einige offenbar die Nerven verloren.

Fahrern droht Strafe

Den Verkehrssündern drohen jetzt empfindliche Strafen. Insgesamt wurden in 13 Fällen Straf- oder Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen die Fahrer eröffnet, die "den Entzug der Fahrerlaubnis und in besonders schweren Fällen eine Freiheitstrafe zur Folge haben können", heißt es.

Köln: Wendemanöver am Stauende - Verfahren gegen Geisterfahrer
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.