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Audi A6 2.0 TDI: Mr. Perfekt fährt vor

Er ist Business-Limousine, Kilometerfresser und elegantes Sicherheitsmobil in einem. Der Audi A6 will alles richtig machen, denn er hat ein großes Ziel vor Augen: Er soll 5er BMW und Mercedes E-Klasse hinter sich lassen.

Der Audi A6 soll der neue Star des Ingolstädter Modellprogramms werden und Druck auf BMW 5er-Reihe und Mercedes E-Klasse ausüben. Ob das gelingt? Die Konkurrenten sind stark, jung und mit vielen Oberklassefeatures versehen. Besonders der Auftritt des betont sportlichen 5er BMW hat viele überrascht.

Vernunftmotor im Prestigeauto

Der Eintrittspreis in die A6-Welt beginnt bei 38.500 Euro. Dafür gibt es den 177 PS starken 2.0 TDI. Der offizielle Benzindurst liegt knapp unter der Fünf-Liter-Marke. Die Fahrleistungen der Vierzylinders reichen aus, allerdings macht sich das Geräusch des Diesels permanent bemerkbar. Mit einigen Extras dürfte auch ein 2.0 TDI mindestens 45.000 Euro kosten, in diesem Licht erscheint die Maschine dann doch nicht imageträchtig genug. Wenn der Motor zum Auftritt des A6 passen soll, kommt man um einen 3.0 TDI kaum herum. Während der kleine V6-TDI mit 204 PS nur über die Vorderachse angetrieben wird, ist der große TDI wie schon beim Vorgänger die Idealbesetzung. 245 PS und ein maximales Drehmoment von 500 Nm sind genau das richtige für den 1,8 Tonnen schweren A6. Dazu gibt es den standesgemäßen Allradantrieb und eine vorbildlich abgestimmte Siebenstufen-S-Tronic. Den Spurt 0 auf 100 km/h schafft der A6 3,0 TDI quattro in 6,1 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h abgeregelt, während der Normverbrauch bei sechs Litern Diesel liegt.

Wildwuchs der Automatik

Automatik ist bei Audi nicht gleich Automatik. Der kleine 3.0 TDI wird leider nur mit dem wenig überzeugenden stufenlosen Multitronic-Getriebe angeboten. Er leistet kraftvolle 204 PS und ein maximales Drehmoment von 400 Nm. Das reicht für schaltfaules Fahren ebenso wie für einen Standardspurt in 7,2 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h. Der Normverbrauch von 5,2 Litern lässt ihn stark am Wert des rauen Vierzylinders kratzen. Die Handschaltung im A6 2.0 TDI arbeitet leichtgängig und ordentlich. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 228 km/h, wenngleich es ab 170 km/h träge wird. Bald dürfte auch für die Grundversion ein Doppelkupplungs-Getriebe nachgereicht werden. Die Wahl wird dann schwer. Das DSG-Getriebe ist ein Pluspunkt für den Vierzylinder, die Multitronic ein Minus für den kleinen Sechszylinder.

Fahrdynamik erst mit Allrad

Fahrdynamisch hat sich der A6 deutlich weiterentwickelt. Insbesondere das neue Chassis, bei dem der Motor nach hinten gerückt ist, macht sich im Alltagsbetrieb angenehm bemerkbar. In Kurven drückt die Last des Motors spürbar weniger auf die Vorderachse. Im Vergleich zu seinem Vorgänger haben die einzelnen A6-Versionen um bis zu 80 Kilogramm abgespeckt. Trotzdem spürt man beim A6 2.0 TDI jederzeit den Fronttriebler. Im kleinen Diesel mit seinen 380 Nm Drehmoment stört das nur am Rande. Aber wer zum Sechszylinder greift, der kommt um die Allradversion kaum herum. Die zusätzlichen Kraftreserven beim Antritt und das Mehrgewicht des Motors auf der Vorderachse dürften sich bei sportlicher Fahrweise deutlich bemerkbar machen. Beim Allrad gibt es das mit dem RS5 eingeführte Kronenrad-Mittendifferenzial und die radselektive Momentensteuerung, die für mehr Traktion und Fahrdynamik sorgen. Die Fahrwerksabstimmung des Basismodells ist im Vergleich zum bisherigen A6 deutlich komfortabler geworden. Auch ohne Extraausstattung schnurrt der A6 souverän über die Landstraßen. Die elektromechanische Servolenkung lässt es mitunter an Präzision vermissen.

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Klarer Innenraum

So klar und nüchtern sich das Außendesign des A6 in Szene setzt, so vorbildlich präsentiert sich auch der Innenraum. Als Extra gibt es perfekte Sitze mit vorbildlicher Unterstützung für Beine, Oberkörper und Schultern. Der Langstreckenkomfort im Fond ist abgesehen von der etwas kürzeren Sitzfläche und den nicht allzu bequemen Kopfstützen groß. Das Cockpit mit ebenso großen wie klar ablesbaren Anzeigen feierte seine Premiere in ähnlicher Form bereits bei den Topmodellen A8 und A7. Die Materialien von Verkleidungen, Griffen und Schaltern fassen sich - wie von Audi gewohnt - überaus wertig an. Das Touchpad zur Direkteingabe von Navigationszielen oder Radiosendern bleibt jedoch Geschmacksache. Das Head-Up-Display könnte dezenter integriert werden.

Selbstbewusste Preise

Ebenso wie Mercedes E-Klasse und 5er BMW gibt sich der Audi A6 bei der Sicherheitsausstattung keine Blöße. Neben dem üblichen Basispaket aus ABS, Airbags und ESP gibt es gegen Aufpreis unter anderem Nachsichtgerät, Spurhalte- und Spurwechselassistent; zudem Abstandstempomat und Head-Up-Display. Was will man mehr? den A6 2.0 TDI gibt es mit schwacher Serienausstattung für weniger als 40.000 Euro. Deutlich besser passen die beiden Dreiliter-Diesel mit 204 und 245 PS, die mindestens 45.350 bzw. 51.200 Euro kosten, in Sachen Basisausstattung jedoch ebenfalls viele Wünsche offen lassen. Wer klassenübliche Selbstverständlichkeiten wie Xenonlicht, Navigation, Ledersitze und das komplette Sicherheitspaket wählt, drückt den Preis den Basismodell A6 2.0 TDI über die 50.000-Euro-Marke. Mit dem großen Sechszylinder wären es dann 60.000 Euro. Auch hier steht der A6 seinen Hauptkonkurrenten in kaum etwas nach.

Offenes Rennen

Der A6 wurde gemacht, um perfekt zu sein. Und das wurde er auch. Der A6 ist die konsequente Weiterentwicklung seines Vorgängers in Richtung A8. Alte A6-Fahrer erleben einen echten Fortschritt. Doch einen Wagen wie den 5er BMW kann der neue A6 nicht einfach deklassieren. Zu groß sind die Unterschiede im Konzept. Wer von der schlanken, klassischen Form des BMW und seiner rasiermesserscharfen Lenkpräzision begeistert ist, wird nicht ohne weiteres zum Audi wechseln wollen. Die E-Klasse von Mercedes punktet mit dem T-Modell. Das entscheidende Duell mit dem A6 findet daher erst im Spätsommer satt, denn dann kommt der Avant.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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