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BMW LTE Hotspot: Schnell unterwegs

BMW will auch auf der Datenautobahn die linke Spur abonnieren. Eine Nachrüstlösung bringt den Datenturbo LTE ins Auto. Doch ganz so einfach ist das nicht.

LTE ist in aller Munde. Sei es beim iPhone 5 oder beim neuen iPad, das mit Frequenzen arbeitet, die die heimischen Mobilfunkanbieter noch nicht verarbeiten können. Doch eines ist klar: Der Mobilfunktstandard LTE (steht für Long Term Evolution) schafft rein theoretisch Übertragungsraten bis zu 100 Megabit/Sekunde an. Damit ist man mobil oft schneller im Netz unterwegs als mit dem heimischen WLAN.

BMW will jetzt auch im Automobil den Bytes Beine machen und bietet eine LTE-Nachrüstlösung für alle Modelle an, die das Auto zum schnellen Hotspot macht. Klingt gut, ist aber in der Realität mit einigen finanziellen Anforderungen versehen. Zunächst braucht man eine LTE-fähige Simkarte mit einem entsprechenden Tarif. Dafür sind rund zehn Euro fällig. Der Nachrüstsatz von BMW schlägt zusätzlich mit 599 Euro zu Buche. Der Einbau des zusätzlichen Moduls ist allerdings nur beim Top-Navi möglich. Dafür muss man schon beim 1er zwischen 2.090 und 2.390 Euro auf den Tisch der Münchener legen.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, steht dem komfortablen Surfvergnügen nichts mehr im Wege. In der Mittelkonsole befindet sich der "Hotspot", der an einen Telefonadapter angeschlossen ist. Damit ist auch die Stromversorgung gesichert. Wer kein Telefonmodul im Auto hat, kann auch per Zigarettenanzünder und mini USB-Kabel der Strom bereitgestellt werden. Die Verbindung ist so einfach, wie beim Einloggen in das heimische WLAN durch die Eingabe eines Codes. Danach stellt die Software die Verbindung automatisch her, sobald man sich in einem Umkreis von drei Metern befindet. Ist das Handy oder der Laptop NFC (Near Field Communication)-fähig, funktioniert die Verbindung noch einfacher per Auflegen des Geräts. Die Sparkassen nutzen diese Technik bei Girogo-Zahlen. Wie beim Telefonieren, wird die Fahrzeugantenne zum Datentransfer genutzt. Damit soll die Strahlung im Auto reduziert werden.

Dank eines integrierten Akkus kann das LTE-Hotspot-Modul auch außerhalb des Fahrzeugs eingesetzt werden und seinen Dienst als Hotspot etwa eine Stunde lang verrichten. Doch das kann das eigene Handy auch. Dazu muss man nur sein eigenes LTE-Handy als Hotspot definieren und schon kann man das schnelle Surfen beginnen. Allerdings dürfte die Verbindung innerhalb des Autos nicht immer ganz so gut sein, wie bei der nachgerüsteten BMW-Lösung.

Zudem steckt das LTE-Netz in Deutschland noch in den Kinderschuhen und ist nur in Ballungsräumen wirklich vorhanden. Doch das soll sich bald ändern. Bis Ende 2014 soll LTE flächendeckend zur Verfügung stehen. Ist das schnelle Internet nicht vorhanden, wechselt der BMW-Hotspot automatisch zu UMTS beziehungsweise Edge.

Press-Inform / pressinform
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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